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09 Dezember 2006, 12:15
'Inkompatibel mit dem Katholischen Glauben'

Vatikan bestätigt Exkommunikation von "Wir-sind-Kirche"-Gruppe "Call to Action” in US-Diözese – Bischof Bruskewitz exkommunizierte Pro-Abtreibungsgruppen, Freimaurer und die Piusbruderschaft.
Vatikan (www.kath.net/CWNews)
Der Vatikan hat in einem Schreiben an Bischof Fabian Bruskewitz (Nebraska, USA) bestätigt, dass die Exkommunikation der Mitglieder der Gruppe „Call to Action“, die dem Kirchenvolksbegehren nahe stehen, rechtmäßig ist. Kardinal Giovanni Battisa Re, der Präfekt der Bischofskongregation, schreibt in einem Brief wörtlich: „Call to Action verursacht einen Schaden an der Kirche“. Bischof Bruskewitz hatte im März 1996 verkündet, dass alle Mitglieder von „Call to Action“ und einiger anderer Dissidentengruppen, die er als „total inkompatibel mit dem Katholischen Glauben“ beschreibt, exkommuniziert sind. Diese Entscheidung wurde von „Call to Action“ beim Vatikan angefochten. In einem Schreiben vom 24. November 2006 wurde von Kardinal Re festgestellt, dass die Disziplinarmaßnahmen in Ordnung sind. Wörtlich schreibt Re weiters: „Eine Mitgliedschaft in dieser Vereinigung ist mit einem glaubwürdigen Leben im katholischen Glauben unvereinbar." Von der Exkommunikation in der Diözese waren neben Mitgliedern von „Call to Action“ auch Mitglieder der Pro-Abtreibungs-Organisationen „Catholics for a Free Choice“ und „Planned Parenthood", Freimaurer-Organisationen und die schismatische Priesterbruderschaft St. Pius X. betroffen.