21 Juli 2006, 14:44
Kirche setzt neue Untersuchungskommission zu Medjugorje ein
 
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Dies gab Kardinal Vinko Puljic, der Vorsitzender der Bischofskonferenz von Bosnien-Herzegowina, in bosnischen Medien bekannt - In der neuen Kommission soll auch ein Mitglied des Vatikans vertreten sein - Über 4.500 Priester im Juni in Medjugorje

Medjugorje (www.kath.net)
Die Katholische Kirche setzt eine neue Kommission ein, die das Geschehen von Medjugorje überprüfen soll. Dies hat Kardinal Vinko Puljic, der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Bosnien-Herzegowina laut einem Bericht der Zeitung "Večernji List" gegenüber Journalisten bekanntgegeben. In Medjugorje soll es laut Berichten von Sehern seit dem 24. Juni 1981 tägliche Marienerscheinungen geben.

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Das Thema "Medjugorje" war offensichtlich ein breit diskutiertes Thema bei der Tagung der letzten Bischofskonferenz von Bosnien-Herzegovina. Wie KATH.NET von lokalen Kirchenkreisen erfahren konnte, haben sich die Bischöfe mit dem Thema mehr als drei Stunden auseinandergesetzt, obwohl es nicht auf der offiziellen Tagesordnung stand. Auch das kroatischen Staatsfernsehen berichtete darüber in der Hauptsendung "Dnevnik" (Die Tagesschau). "Večernji List" berichtete weiters, dass diese Initative für die Einsetzung einer neuen Kommission offensichtlich vom Vatikan angeregt wurde. Wörtlich heißt es in der Zeitung: "Unsere Informationen zufolge kommt die Initiative aus dem Vatikan, der offensichtlich nicht länger die Augen vor dem, was in Medjugorje geschieht, verschließen kann." Laut Bischof Franjo Komarica, (Banja Luka), soll in der neuen Kommission auch ein Mitglied des Vatikans vertreten sein. Möglicherweise wird die Kommission sogar direkt von einem Vatikanvertreter geleitet.

Die Kirche hat bis jetzt noch kein endgültiges Urteil über Medjugorje getroffen und in der Erklärung von 1991 die Erscheinungen weder verworfen noch endgültig bestätigt. Medjugorje gehört inzwischen zu den größten Wallfahrtsorten weltweit. Alleine im Juni besuchten hundertausende Gläubige, darunter 4.500 Priester den Ort.

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