18 Februar 2006, 15:55
Spekulationen um Rücktritt von Vatikansprecher Navarro-Valls
 
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In der römischen Gerüchteküche wird ordentlich gekocht: Nicht nur Navarro-Valls soll zurücktreten, Papst Benedikt dürfte auch etwa 20 neue Kardinäle ernennen.

Rom (www.kath.net,dt) Die Gerüchteküche in Rom bekommt Nachschub: Neuesten Spekulationen zufolge könnte der Vize-Präsident des vatikanischen Pressebüros, Pater Ciro Benedettini, das Amt des Vatikan-Sprechers, das derzeit Joaquín Navarro-Valls inne hat, übernehmen.

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Die katholische Nachrichtenagentur „Catholic Outsider“ berichtet von einem möglichen neuen Herausgeber für die Vatikanzeitung „L'Osservatore Romano“. Dann würde Angelo Scelzo, Untersekretär des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel, an die Stelle von Mario Agnes treten.

Nach Meldung des katholischen Nachrichtendienstes CNS wird Papst Benedikt XVI. Ende Februar erste Kardinäle ernennen und diese Ende März feierlich in ihr Amt einführen. Das hat in Rom vor allem unter Journalisten für Aufregung gesorgt – obwohl es seit dem letzten Sommer mindestens dreimal falschen Alarm gegeben hat.

Was an den Spekulationen auch dran sein mag - die Ernennung neuer Kardinäle hat eine Besonderheit: zu den neuen Kardinälen werden auch Erzbischöfe gehören, die der Amtsvorgänger von Papst Benedikt, Papst Johannes Paul II., bereits auf seiner Kandidatenlisten stehen hatte.

Einer der Kandidaten könnte der ehemalige Privatsekretär von Johannes Paul II., der Krakauer Erzbischof Stanislaw Dziwisz, sein. Von ihm wird gesagt, dass auch Johannes Paul II. ihn gewählt hätte. Als einziger direkt von Papst Benedikt gewählter Kandidat gilt Erzbischof William J. Levada, Präfekt der Glaubenskongregation, der sogar sehr wahrscheinlich zum Kardinal erhoben wird.

Weitere Kandidaten wären unter anderem der slowenische Erzbischof Franc Rode, Präfekt der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des Apostolischen Lebens, und der italienische Erzbischof Agostino Vallini, Präfekt des Obersten Gerichtshofes der Apostolischen Signatur. Aus deutschen Reihen steht Erzbischof Paul Cordes, Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“, auf der Kandidatenliste.

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