15 September 2005, 16:25
Heterosexuelle und homosexuelle Beziehungen dem Wesen nach verschieden
 
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Bischof Klaus Küng zu Plänen von Justizministerin Gastinger: nur Nur die Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau vermag die Zukunft eines Landes zu sichern.

St. Pölten (www.kath.net) KATH.NET dokumentiert eine Stellungnahme des österreichischen "Familien"-Bischofs Klaus Küng zu den Vorschlägen von Justizministerin Karin Gastinger über die Neugestaltung des Familien- und Kindschaftsrechts.

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Die Stellungnahme im Wortlaut:

Die von Bundesministerin Gastinger angestoßene Diskussion über eine rechtlich verankerte Partnerschaft sendet ein Signal in die falsche Richtung. Das große Problem für ganz Europa und auch für Österreich ist die zu geringe Kinderzahl und die mangelnde Stabilität der Beziehungen mit schlimmen Folgen für die Entwicklung der Gesellschaft.

Kinder brauchen für ihre gesunde Entfaltung die „Nestwärme“ einer stabilen Beziehung von Vater und Mutter, die nicht austauschbar sind; Eltern sollten – auch durch geeignete Gestaltung der Rahmenbedingungen - zu mehr Kindern ermutigt werden. Daher ist die entschlossene und wirksame Förderung der Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen Mann und Frau ein dringendes Gebot der Stunde.

Diese dringend notwendige Förderung würde durch die Einführung von rechtlichen Absicherungen faktischer Lebensgemeinschaften noch stärker als bisher unterlaufen werden. In Bezug auf gleichgeschlechtliche Beziehungen ist an der Position der Ministerin positiv zu werten, dass nicht eine Art Gleichstellung mit Ehe oder gar die Berechtigung zur Adoption in Betracht gezogen werden.

Es sollte jedoch auch bewusst sein: Der Familie auf der Grundlage der Ehe gewisse Vorrechte einzuräumen ist kein Verstoß gegen die Gleichberechtigung homosexuell orientierter Menschen. Heterosexuelle und homosexuelle Beziehungen sind ihrem Wesen nach verschieden. Aber nur die Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau vermag die Zukunft eines Landes zu sichern.

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