04 September 2005, 17:40
Eucharistie lenkt Blicke und Herzen auf Christus
 
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Die Jugendlichen hätten beim Weltjugendtag in der Anbetung "Schönheit des kontemplativen Gebetes" entdeckt, sagte Benedikt XVI. beim Angelusgebet.

Vatikan (www.kath.net)
An das zu Ende gehende „Jahr der Eucharistie” erinnerte Papst Benedikt XVI. am Sonntag vor dem Angelusgebet. Sein Vorgänger Johannes Paul II. hatte es ausgerufen; im Oktober geht es mit der Bischofssynode zu Ende. Die ganze Gemeinschaft der Kirche möge sich in dieser Phase der Vorbereitung der Bischofssynode miteinander im Gebet und in Gedanken daran beteiligen, wünschte der Papst.

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Er erinnerte an die Vigil beim Weltjugendtag in Köln, deren Höhepunkt die gemeinsame eucharistische Anbetung auf dem Marienfeld war – „ein mutige Wahl, welche die Blicke und die Herzen der Jugendlichen auf Christus gelenkt hat, der im Allerheiligsten gegenwärtig war“.

Johannes Paul II. habe die Liebe zum Sakrament der Eucharistie vorgelebt, erinnerte der Papst. „Mit wie großer Andacht feierte er die Heilige Messe, den Mittelpunkt jedes seiner Tage!“, sagte Benedikt XVI. „Und wie viel Zeit verbrachte er in anbetendem, stillem Gebet vor dem Tabernakel!“ In einigen Kirchen habe es außerdem Tag und Nacht Anbetung gegeben, sagte er. Die Jugendlichen hätten dadurch „die Schönheit des kontemplativen Gebetes“ entdeckt.

Er erinnerte auch an die letzten Monate des Papstes: „In den letzten Monaten hat ihn die Krankheit dem leidenden Christus immer ähnlicher gemacht“, sagte er. „In seiner Todesstunde konnte er das Opfer seines eigenen Lebens mit jenem Christi vereinigen, in der Heiligen Messe, die an seinem Bett gefeiert wurde. Seine irdische Existenz fand in der Osteroktav ihr Ende, genau im Herzen dieses Jahres der Eucharistie, in dem auf sein großes Pontifikat nun meines folgt.“

An die deutschsprachigen Pilger richtete der Papst folgendes Grußwort: „Ein herzliches ,Grüß Gott’ sage ich den Pilgern deutscher Sprache. Christus ist mitten unter uns, wenn wir uns in seinem Namen versammeln. Wir dürfen darauf vertrauen, dass der Herr unser gemeinsames Gebet hört. Geht mit Ihm euren Weg! Gottes Geist geleite euch!“

Der Papst gedachte auch der Opfer des Hurrikans „Katrina“. Den Bewohnern der US-amerikanischen Südstaaten sagte er: „Ich möchte den Flüchtlingen und ihren Familien mein Gebet versichern, den Verletzten, den Obdachlosen, den Kranken, den Kindern, den Alten; ich segne alle, die nun mit der schwierigen Aufgabe der Soforthilfe und des Wiederaufbaus betraut sind.“

Foto: SIR

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