31 August 2005, 13:42
Papst: Kinder sind kein Produkt, das persönliche Wünsche befriedigt…
 
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… und auch keine Belästigung. Am Mittwochvormittag sprach Benedikt XVI. bei der Generalaudienz über den Bevölkerungsrückgang und den Wert von Kindern.

Vatikan (www.kath.net) Papst Benedikt XVI. ist besorgt über die demographische Entwicklung. Der Bevölkerungsrückgang raube der Gesellschaft „die Frische, die Energie und die Zukunft“, die durch Kinder entstehe, sagte er in seiner Katechese zum Psalm 127, die er bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz hielt. „Kinder sind keine ,Belästigung’ und kein ,Produkt’, das persönliche Wünsche befriedigt; sie sind ,eine Gabe des Herrn’ (Ps 127, 3)“, sagte Benedikt XVI. „Gottes Segen ruht auf jenen, die dieses große Geschenk mit offenem Herzen empfangen.“

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Wir dokumentieren die deutschsprachige Zusammenfassung der Katechese:

Liebe Brüder und Schwestern!

Die Katechese der heutigen Audienz befasst sich mit Psalm 127. Dieser Psalm ruft uns in Erinnerung, dass alles Mühen des Menschen nur durch den Segen Gottes dauernden Bestand erlangt. Unser Schaffen unterliegt den beschränkten menschlichen Kräften und der Dauer unseres Lebens, die wir nicht selbst bestimmen können. Dennoch empfindet der Mensch zu Recht eine tiefe Sehnsucht, diese Grenzen zu überschreiten.

Der Psalmist verweist uns auch auf das große Geschenk der Kinder. Kinder sind keine „Belästigung“ und kein „Produkt“, das persönliche Wünsche befriedigt; sie sind „eine Gabe des Herrn“ (Ps 127, 3). Gottes Segen ruht auf jenen, die dieses große Geschenk mit offenem Herzen empfangen. Ebenso wissen wir aus dem Glauben: Unsere Werke können bleibende, ja sogar ewige Frucht bringen, wenn die Gnade Gottes in uns wirkt und wir mit ihr zusammenarbeiten. Denn mit den guten Taten, die wir im Stand der Gnade vollbringen, sammeln wir unvergängliche Schätze im Himmel.

Einen glaubensfrohen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher aus den deutschsprachigen Ländern. Gott wacht über unser Tun und begleitet es mit seinem Segen. Vertrauen wir auf seine Gnade und danken wir ihm für das Geschenk der Kinder und für die Gabe des ewigen Lebens. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Aufenthalt in Rom und einen guten Beginn des neuen Schuljahres sowie der Arbeit nach den Ferien!

Foto: Klemens Hrovath







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