10 Juni 2005, 21:54
Benedikt XVI.: 'Treue und Reinheit sind sicherer Schutz vor Aids'
 
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Papst vor afrikanischen Bischöfen: "Traditionelle Lehre der Kirche hat sich als einzig sicherer Weg erwiesen, der die Verbreitung von HIV/Aids aufzuhalten vermag"

Rom (kath.net/Zenit.org)
Bei seinem Treffen mit den Bischöfen von Südafrika, Botswana, Swasiland, Namibia und Lesotho brachte Papst Benedikt XVI. am Freitag im Vatikan seine große Sorge für die Opfer der Immunschwäche HIV/Aids zum Ausdruck und sagte, dass Treue und Reinheit unfehlbare Mittel seien, um sich vor dieser Krankheit zu schützen. "Besonders bete ich für die Witwen, die Waisenkinder, die jungen Mütter und alle, deren Leben durch diese grausame Epidemie zerrüttet sind", sagte der Heilige Vater. Die südafrikanischen Bischöfe ermutigte er in ihrem Bestreben, "diesen Virus zu bekämpfen, der nicht nur tötet, sondern auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität des Kontinents ernsthaft bedroht".

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Die "Quelle der Hoffnung und Stabilität" von Afrika werde durch Scheidung, Abtreibung, Prostitution, Menschenhandel und eine sich immer mehr ausbreitende Verhütungsmentalität bedroht, warnte Benedikt XVI. All diese Dinge "tragen zum Niedergang der Sexualmoral bei", erklärte er. In seiner Ansprache erinnerte der Heilige Vater aber auch daran, dass die katholische Kirche immer eine Vorreiterrolle in der Prävention und der Behandlung der Aids-Krankheit eingenommen habe.

25% der Aidskranken auf der ganzen Welt werden heute in katholischen Einrichtungen behandelt. Auch im Süden Afrikas, also in Gebieten, in denen die Katholiken eine Minderheit sind, spielt die katholische Kirche auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle: In Südafrika werden 7% aller Aidskranken von katholischen Einrichtungen versorgt, in Botswana sind es 5,1%, in Swasiland 5,4%, in Namibia 20,1% und in Lesotho sogar 41,3%.

Den Bischöfen versicherte Papst Benedikt XVI.: "Die traditionelle Lehre der Kirche hat sich als einzig sicherer Weg erwiesen, der die Verbreitung von HIV/Aids aufzuhalten vermag. Aus diesem Grund muss die Kameradschaftlichkeit, das Glück, die Freude und der Frieden, die die christliche Ehe und Treue schenken, sowie die Sicherheit, die die Reinheit gibt, den Gläubigen und ganz besonders den Jugendlichen beständig vor Augen gehalten werden."

Foto: (c) AgenziaSir

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