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14. Dezember 2004, 10:49
Kehrtwende: Atheistischer Philosoph entdeckt ‚höhere Intelligenz’














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  THEMA 'Atheismus'

Mit 81 bekennt Antony Flew: „Mein ganzes Leben ist vom Prinzip des Sokrates geleitet: Folge der Evidenz, wohin sie dich auch führt.“

New York (www.kath.net / CWNews.com) Die Wissenschaft gibt einen Hinweis auf die Existenz Gottes. Mit dieser Bemerkung überraschte ein prominenter atheistischer Philosoph. Antony Flew, der in seinen Schriften und Vorträgen stets für seine ausgefeilten Argumente für den Atheismus bekannt war, sprach bei einer Konferenz im Mai über wissenschaftliche Beweise für die Existenz Gottes; nun kam ein Video über die Veranstaltung heraus.

Flew wird hier mit den Worten zitiert, dass die neuesten biologischen Forschungen gezeigt hätten, dass „aufgrund der fast unglaublichen Komplexität der Umstände zur Erschaffung von Leben“ eine „Intelligenz“ in das Geschehen involviert sein müsse. Im Magazin „Philosophy Now“ räumte Flew ein, dass sein Atheismus „ins Schwanken geraten“ sei.

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Ein texanischer Forscherkollege, Roy Varghese, habe ihm geholfen zu begreifen, dass die biologische Forschung auf einen intelligenten Schöpfer hinweise. Varghese, ein Katholik und Autor des Buches „The Wonder of the World“, organisierte die Konferenz im Mai, wo Flew erstmals seine eigene atheistische Position hinterfragte. Er produzierte auch ein Video mit dem 81-jährigen Flew, der 1984 seinen Essay “The Presumption of Atheism” (“Die Annahme des Atheismus”) veröffentlichte. Flew betont, dass er kein Christ sei. „Ich denke an einen Gott, der sich sehr vom Gott der Christen unterscheidet, und bei weitem vom Gott des Islam.“

Seine gegenwärtige Position verglich er mit jener des Deismus eines Thomas Jefferson: Er sympathisiere nun mit Forschern, die über ein „intelligentes Design“ in der Schöpfung nachdenken. Flew ist überzeugt, dass viele seiner philosophischen Schüler über seine inhaltliche Kehrtwende schockiert sein werden. Davon lässt er sich jedoch nicht beeindrucken, denn: „Mein ganzes Leben ist vom Prinzip des Sokrates geleitet: Folge der Evidenz, wohin sie dich auch führt.“

   

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