
Madrid (www.kath.net / ACI) Der Generalobere des Franziskanerordens, der Spanier P. José Rodríguez Carballo, hat betont, dass weder die Aufhebung des Pflichtzölibates noch das Frauenpriestertum echte Lösungen für die allgemeine Krise der Berufungen sind. Bei einer Begegnung mit der spanischen 'Asociación de Periodistas de Información Religiosa' (APIR) sagte der 50-jährige Franziskanerpater, die Erfahrungen anderer Konfessionen und anderer Länder hätten gezeigt, dass das Problem dadurch nicht gelöst werde. Die katholische Kirche habe es seit ihrer Gründung durch Jesus Christus niemals anerkannt, dass Frauen zum Priestertum zugelassen sind, erinnerte Rodríguez Carballo.
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Den meisten Zuwachs verzeichne der Franziskanerorden derzeit in Polen, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Korea, Vietnam und Ruanda, berichtete der Generalobere. Der Orden zählt derzeit rund 16.500 Mitglieder. In Ruanda habe es das Phänomen gegeben, dass es nach der Ermordung von zwei Franziskanerpatres zu einem Anstieg an Berufungen gekommen sei.
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