
Široki Brijeg (www.kath.net) Mel Gibson könnte demnächst den bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje besuchen. Das berichtet die kroatische Zeitung ‚Vecernji list’. Vor zwei Tagen fand in die bosnisch-herzegowinische Vorpremiere von der „The Passion of the Christ“ in Široki Brijeg statt. Hauptdarsteller Jim Caviezel traf in der Stadt mit dem bekannten Franziskanerpater Jozo Zovko zusammen.
Dieser würdigte den Film, auf den er selbst auch einen bestimmten Einfluss hatte, wie er gegenüber ,Vecernji list’ berichtete. „Jim kam fünf Mal hierher und sammelte geistige Kraft für seine Rolle“, berichtete P. Zovko: „Gegen Ende letzten Jahres brachte er eine vorläufige Version des Filmes. Als wir uns diese anschauten, kamen wir zum Schluss, dass die Szene von Jesu Auferstehung fehle. Mel Gibson war damit einverstanden, filmte die Szene und baute sie ins Ende ein.“
Hauptdarsteller Jim Caviezel habe ihn um Rat gebeten, ob er die Rolle von Jesus übernehmen solle oder nicht. Caviezel sei unter Druck gesetzt worden, nicht in Gibsons Film mitzuspielen, erklärte Zovko: „Ein berühmter Hollywood-Regisseur bot ihm zwei Millionen Dollar, wenn er es ablehne, die Rolle von Jesus zu spielen.“ Die Rolle sei das Ende seiner Karriere, prophezeiten ihm manche. Heute sei jedoch klar, das es „der Anfang einer großen Schauspielkarriere ist“, sagte Pater Jozo.
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Laut Bericht von ,Vecernji list’ könnte Mel Gibson demnächst nach Medjugorje zur Filmpremiere kommen. Gibson habe betont, er würde gerne mit Jim Caviezel in den Marienwallfahrtsort reisen. Caviezel war bereits mehrere Male in Medjugorje.
P. Jozo Zovko ist Franziskaner und genießt weltweit höchstes Ansehen unter Katholiken. In Österreich wird er unter anderem vom Wiener Kardinal Christoph Schönborn und von Salzburger Alt-Erzbischof Georg Eder geschätzt. Bei einer Umfrage der amerikanischen Zeitung "The Daily Catholic" wurde er unter die TOP-29 der Katholiken des Jahrhunderts gewählt. Er war Pfarrer in Medjugorje, als die von Sehern bezeugten Marienerscheinungen in Medjugorje 1981 begannen. Als Pfarrer von Medjugorje wurde P. Jozo aufgrund seines Glaubens an die Erscheinungen etwa 18 Monate lang eingesperrt. Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis setzte er sich für Medjugorje ein. Für seine Freilassung hatte sich damals unter anderem "amnesty international" eingesetzt.
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Foto: (c) Pfarrei Medjugorje
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