
Washington D. C. (kath.net/idea) Die große Mehrheit amerikanischer Jugendlicher bedauert, zu früh Sex gehabt zu haben. Zwei Drittel wünschten, sie hätten damit länger gewartet. Das geht laut einem Bericht der Tageszeitung „Washington Times“ aus einer Umfrage hervor, die die Nationale Kampagne zur Vermeidung von Teenager-Schwangerschaften in Auftrag gegeben hat. Der Anteil der Jugendlichen, die frühen Sex bereuen, ist innerhalb von drei Jahren von 63 auf 67 Prozent gestiegen. Der Einfluß der Eltern ist in dieser Frage bedeutsamer, als diese meinen. 45 Prozent der Jugendlichen sagen, die Eltern beeinflußten ihre Entscheidung in Sachen Sex mehr als ihre Freunde. Von den Eltern glauben dagegen lediglich 32 Prozent, daß sie auf diesem Gebiet für ihr Kind die entscheidende Rolle spielen.
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Keuschheit ist keine Schande
Die Umfrage belegt auch, daß Jugendliche die sexuelle Aktivität ihrer Altersgenossen deutlich überschätzen. Unter den Befragten der Klassenstufen 9 bis 12 sagten 68 Prozent, sie glaubten, daß man in ihrem Alter bereits sexuell aktiv sei. Tatsächlich gaben aber nur 46 Prozent an, daß sie selbst bereits Geschlechtsverkehr gehabt hätten. Keuschheit ist unter amerikanischen Teenagern offenbar keine Schande. Nur jeder vierte findet es peinlich, noch „Jungfrau“ zu sein. |