
Vatikan (www.kath.net) Eine physische Geschlechtsumwandlung ändert die Geschlechtszugehörigkeit ("gender") einer Person nicht. Diesen Standpunkt vertritt der Vatikan in einem Dokument, das bereits vor zwei Jahren verfasst wurde. Wie US-amerikanische Medien diese Woche berichteten, heißt es in dem Schreiben weiters, dass Katholiken, die solche "Umwandlungen" an sich vornehmen ließen, nicht zum Sakrament der Ehe, zum Priestertum oder Ordensleben zugelassen werden dürften. Das vatikanische
Dokument ist bereits im Jahr 2000 verfasst worden und abseits der Öffentlichkeit, "sub secretum", an die Nuntiaturen in allen Ländern weitergegeben worden. Dennoch dürften es zahlreiche Bischöfe nie gesehen
haben. Deswegen sandte es der Vatikan im Vorjahr auch allen Vorsitzenden der Bischofskonferenzen.
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