| 31. Juli 2010, 10:34 | Baptisten: Love-Parade-Unglück keine Strafe Gottes
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| Größte Freikirche Deutschlands übt Kritik an Eva Herman: Vergleich mit Sodom menschenverachtend

Oldenburg (kath.net/idea)
Die Katastrophe bei der Duisburger Love-Parade mit 21 Toten und rund 500 Verletzten ist nach Ansicht der größten deutschen Freikirche keine Strafe Gottes. Wer Parallelen zum alttestamentlichen Bericht über den Untergang von Sodom und Gomorrha ziehe, habe „nichts begriffen von der Liebe Gottes in Jesus Christus“, erklärte der Leiter des Dienstbereichs Gemeindeentwicklung im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden), Pastor Friedrich Schneider (Oldenburg).
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Dolche Bemerkungen seien „menschenverachtend“ und den Angehörigen der Opfer gegenüber „äußerst zynisch“. Aufgabe von Christen sei es, für die betroffenen Familien und Freunde zu beten und ihnen beizustehen. Dankbar äußerte sich Schneider für den Einsatz der Notfallseelsorger, unter denen auch der Baptistenpastor André Carouge (Kamp-Lintfort) war.
Kritik an Eva Herman
Ohne sie namentlich zu nennen, kritisiert Schneider die Publizistin und Fernsehmoderatorin Eva Herman (Hamburg). Sie hatte in einem Internetkommentar das Treiben bei der Love-Parade mit Sodom und Gomorrha verglichen. Der Bibel zufolge hatte Gott die beiden Städte wegen des sündigen Lebens ihrer Bewohner untergehen lassen. Herman hatte zunächst die Vermutung geäußert, dass hinter der Katastrophe bei der Love-Parade „andere Mächte“ stehen könnten.
Diese Aussage nahm sie später zurück und entschuldigte sich bei den Angehörigen der Opfer. Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden hat rund 83.000 Mitglieder.
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Lesermeinung
| | Bebe am 3.8.2010 | 
 | Danke für die Kommentare @140968 und
@Blaise Pascal | | |
 | 140968 am 2.8.2010 | 
 | Nicht mit Sodom und Gomorrha vergleichbar, denn diese sind dem Erdboden gleich gemacht worden.
Aber der Herr selbst sagt uns in Lukas 13,1-5, wie wir derartige Zeichen zu bewerten haben:
1 In jener Zeit kamen einige und erzählten ihm von den Galiläern, deren Blut Pilatus vergossen hatte, während sie gerade opferten. *
2 Er entgegnete Ihnen: "Meint ihr, diese Galiläer seien größere Sünder gewesen als die übrigen Galiläer, weil sie das erlitten haben? *
3 Nein, sage ich euch. Doch wenn ihr euch nicht bekehrt, werdet ihr alle ebenso umkommen.
4 Oder meint ihr, jene achtzehn, die der Turm am Schiloach bei seinem Einsturz erschlug, seien schuldiger gewesen als die übrigen Bewohner Jerusalems? *
5 Nein, sage ich euch. Doch wenn ihr euch nicht bekehrt, werdet ihr alle ebenso umkommen."
@Der Epikuräer:
Und woher kommt denn das vorsätzliche Handeln des Pilatus, oder auch das vorsätzliche Überfahren einer roten Ampel wenn nicht vom Teufel, mit dem ich mich bei einer solchen Aktion verbünde oder zumindest seinen Einflüsterungen folge leiste. Vermutlich leugnen Sie aber die Existenz des Durcheinanderbringers. Vermutlich sehen Sie auch hinter dem Flügelschlag des Schmetterlings, der einen Orkan auslöst, nicht die Größe der Schöpfung Gottes sondern eine Einzelleistung und der Zufall ist Ihr Gott.
Aber auch Ihnen sei das Wort unseres Herrn in Joh 8 nahegelegt:
43 Warum versteht ihr nicht meine Rede? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt.
44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach den Begierden eures Vaters wollt ihr handeln. Er war ein Menschenmörder von Anbeginn. Er steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er lügt, spricht er aus seinem eigenen Wesen. Denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. | | |
| | Blaise Pascal am 1.8.2010 | 
 | @Der Epikuräer "Wer will sich anmaßen zu entscheiden, was Kultur ist und was nicht?"
Schauen Sie sich den Petersdom an. Da haben sie Kultur. Der Hedonistenzirkus hingegen ist eine Verfallserscheinung der gegenwärtigen Gesellschaft.
Wenn sie von Unzucht auf der Loveparade nichts wissen, dann wissen Sie entweder nichts von der Loveparade oder nicht was Unzucht ist. Wenn sie exzessiven Drogenkonsum nicht moralisch verwerflich finden, dann wissen Sie entweder nicht, was exzessiver Drogenkonsum ist, oder was moralische Verwerflichkeit bedeutet.
"Und selbst wenn die Loveparade ein "hedonistischer Zirkus" sei - was ist daran unmoralisch?"
Der Hedonismus sieht die egoistische Lusterfüllung als das letzte Ziel. Lusterfüllung ist die Richtschnur seiner Moral. | | |
| | Der Epikuräer am 1.8.2010 | 
 | @ Blaise Pascal Und selbst wenn die Loveparade ein "hedonistischer Zirkus" sei - was ist daran unmoralisch? Ein Luxusrestuarant oder ein Opernhaus ist auch ein "hedonistischer Zirkus", sie dienen ausschließlich dem Genuss.
Wo auf der Loveparade "Unzucht" stattgefunden haben soll, müssten Sie mir mal zeigen - da habe ich wirklich noch nichts von gehört. Was konkret war also nun "unmoralisch?
Nein, ich verharmlose überhaupt nichts. Ich sehe das Problem nur dort, wo es tatsächlich ist: Unmoralisch waren nicht die jungen Leute, die ausgelassen und fröhlich gefeiert haben. Unmoralisch war eine Stadtverwaltung, die aus Prestigesucht ein Großereignis wollte, das sie nicht händeln konnte, und deshalb Kritiker mundtot gemacht hat. Das war es, was zu dieser Katastrophe führte.
Ob Sie oder ich persönlich nun Techno mögen oder nicht, diese Party sympatisch finden oder nicht, spielt keine Rolle. Wer will sich anmaßen zu entscheiden, was Kultur ist und was nicht? | | |
 | Freiburgbärin am 1.8.2010 | 
 | @immi Wer lesen kann ist klar im Vorteil und Subjekt und Objekt auseinanderhalten schaffen hierzulande sogar Viertklässler.
Ich zitiere mich selbst:
„Es benötigen halt immer Einige ihre Prügelknaben (in diesem Fall Frau Herrman) um die eigene Makellosigkeit zur Schau zu stellen“
„Einige“ ist Subjekt, der etwas tut - im Artikel die Baptisten. In diesem Fall benötigt er etwas, nämlich einen Prügelknaben, das Objekt. Im Artikel Frau Herrman.
Warum benötigt das Subjekt (Baptisten im Artikel) das Objekt (Frau Herrman im Artikel)?
Um sich selbst in besserem Licht erscheinen zu lassen = erweiterter Infinitv. weiter » | | |
| | Blaise Pascal am 1.8.2010 | 
 | @Der Epikuräer Die Loveparade ist ein hedonistischer Zirkus, der für Unzucht, Drogen- und Alkholkonsum steht.
"Aber wer immer gleich zur Moralkeule greift, sich gar selbst zum großen Richter über Gut und Böse aufschwingt (das tut Herman), zerstört den Moralbegriff."
Sie tun doch genau dasselbe, nur andersrum. Statt es klar zu verurteilen, verhamlosen sie. Diese, ihre permissive Moral ist das größte Problem in unserer Gesellschaft und hat den Moralbegriff mehr als alles andere Schaden zugefügt. Ausserdem schwingt sich hier niemand zum Richter auf. Das Schlechte muss als solches noch genannt werden können. Über die Schuldhaftigkeit der Einzelpersonen habe ich kein Wort verloren.
"Wer Beatles, Sesamstaraße und jetzt eben die Loveparade als Sünde darstellt, darf sich nicht wundern, dass heute keiner mehr den Begriff Sünde versteht."
Wenn man die Loveparade als harmlos und normal bezeichnet, sollte man nicht meinen, dass man den Begriff Sünde verstanden hat. | | |
| | Der Epikuräer am 1.8.2010 | 
 | @ Blaise Pascal Was genau soll an der Loveparade unmoralisch sein? Weil dort Alkohol getrunken wird? Das ist auf dem Oktoberfest und bei Fussballspielen auch nicht anders. Weil dort manche Leute Drogen nehmen? Das tun sie ohne Loveparade auch. Die Loveparade ist immer friedlich verlaufen, ohne Ausschreitungen - das ist bei Fussballspielen bisweilen anders.
Wie gesagt, man muss diese Veranstaltung nicht mögen, ich mag sie auch nicht. Aber wer immer gleich zur Moralkeule greift, sich gar selbst zum großen Richter über Gut und Böse aufschwingt (das tut Herman), zerstört den Moralbegriff.
Wer Beatles, Sesamstaraße und jetzt eben die Loveparade als Sünde darstellt, darf sich nicht wundern, dass heute keiner mehr den Begriff Sünde versteht. | | |
| | Ulrich Motte am 1.8.2010 | 
 | Baptisten? Die deutliche und deutlich konservative Mehrheit der Baptisten in Deutschland gehört zu Freien (oder auch Reformierten) Baptistengemeinden außerhalb des erwähnten Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Die "Bundbaptisten" sind zudem auch sehr oft eher Pfingstler/Charismatiker denn Baptisten im traditionellen Sinne. weiter » | | |
 | IMMI am 1.8.2010 | 
 | Pamir Den Beitrag von Freiburgbärin habe ich anders verstanden, als Sie, Frau oder Herr Pamir.
Sie schrieb: 'Frau Herrman hat unrecht, Gott macht so etwas nicht.'
Im letzten Absatz schrieb sie sinngemäß: .. Frau Herrman benötigt Prügelknaben, um die eigene Makellosigkeit zur Schau zu stellen.
Wenn Freiburgbärin der Frau Hermann recht gegeben hätte, würde sie wohl nicht 'dumme Aussage' geschrieben haben. | | |
| | Apfelkuchen am 1.8.2010 | 
 | Frau Herrman hat unrecht, Gott macht so etwas nicht. Ist schon lustig,wie hier alle nicht lesen können oder wollen
"Mächte" hat sie geschrieben,Gott lesen aber fast alle anscheinend dort hinein.
Nein das Unglück war nicht Gottes Werk,das war Teufels Küche,das Ergebnis des völligen Versagens und der Verblendung von Menschen.Von Politikern,Veranstaltern und Medien.Also von all jenen,die jetzt die Verantwortung von sich weg schieben. | | |
| | Clarinse am 1.8.2010 | 
 | Gottes Schutz meines Erachtens sind unsere Jugendlichen auf solchen Veranstaltung leider auch extrem zur Sünde versucht, was womöglich auch dazu führt, dass Gottes Schutz und Segen nicht mehr vollends wirken kann. | | |
| | Blaise Pascal am 31.7.2010 | 
 | @Der Epikuräer "Aber "unmoralisch" ist da überhaupt nichts." Hallo? Wo leben sie? Haben sie vielleicht etwas verwechselt? Wir reden hier über die Loveparade. Oder spricht da die hedonistische Philosophie des Epikur?
Zu den Beatles: Schauen sie mal auf dem Sgt. Pepper Album-Cover, auf dem die Beatles ihre Helden abgebildet haben, ob sie den weltbekannten Satanisten Aleister Crowley wiederfinden. Wenn sie ihn finden, dann wissen sie ja wessen geistiges Kind die Beatles sind. | | |
| | Bebe am 31.7.2010 | 
 | Höchst unmoralisch @Der Epikuräer
Für höchst unmoralisch halte ich diese und ähnliche Veranstaltungen, bei denen es einem "leicht gemacht wird in Sünde zu verfallen". Ich bin selbst in einer Spassgesellschaft aufgewachsen und bin durch Partys, Rockmusik, Discotheken, Festivals, Alkohol, teilweise auch Drogen und sonstiges exzessives Leben hindurchgegangen. Ich war immer der Erste der kam und der Letzte der ging. Ich dachte ich muss alles "mitnehmen" vom Leben. Die Leere jedoch war groß und der Fall war tief. Und hätte ich in meiner Verzweiflung nicht zu Gott gebetet, der sich mir im selben Moment barmherzig erwiesen hat, würde ich heute sicher nicht hier schreiben.
Für mich sind deshalb Menschen, die zu solchen Veranstaltungen gehen Verirrte und Suchende. Der eine mehr, der andere weniger. Alle aber wollen sie Liebe und Anerkennung. So selbstzerstörerisch ist der Mensch nicht von selbst, dass er das nicht wollte. Doch werden wir durch derartige Dinge in Versuchung geführt, was uns letztendlich doch Stück für Stück zerstört, wenn wir uns darauf einlassen. Viele die leben, sind doch tot. Die Mogelpackung Spass, Party, Entertainment, oder wie wir es ausgedrückt haben: Sex and Drugs and Rock'n'Roll funktioniert sehr gut. Und sie demoralisiert den Menschen in hohem Maße. Und dieser moralische Verfall hat schon längst System. Ich kann die Aussage, die Loveparade sei nicht unmoralisch niemals vertreten, gerade weil ich ein Sünder bin und mich meine Vergangenheit etwas anderes gelehrt hat.
Gott ist gerechter Richter. Aber zuerst ist er barmherziger Vater. Deshalb empfinde ich Mitleid mit allen, die sich solchen Exzessen hingeben und auch mit allen, die letztlich Opfer daraus werden und empfehle sie Gott im Gebet an. Allen anderen rate ich: lernt aus dem was geschehen ist und lasst euch nicht mit dem Versucher ein, denn er hat große Macht.
Zu Eva Hermann möchte ich sagen: Es ist gut, dass es Menschen wie sie gibt, die es wagen, gegen den Strom zu schwimmen. Wir brauchen noch mehr Stimmen in der Wüste die rufen: "Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet Ihm die Straßen." Sicherlich ist nicht alles fehlerlos. Aber das Bemühen ist doch sichtbar. Es ist zumindest besser, als zu schweigen und so zu tun, als wäre nichts. Wir sollten für sie beten, damit sie vom Heiligen Geist erfüllt auftritt. | | |
 | Dominik Pallenberg am 31.7.2010 | 
 | Typisches Herman-Bashing Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Die wahren Zyniker sind übrigens die Mohammedaner, die auf ihren Internet-Portalen das Unglück als Strafe Allahs für den unmoralischen Lebenswandel der Ungläubigen bezeichnen und die Opfer und deren Angehörige verhöhnen. Aber die künftigen Zahler unserer Renten darf man natürlich nicht kritisieren. Soviel politische Korrektheit muß selbst bei den Baptisten sein.
@Karolina
Zitat: „Eva Herman lebt in 4. Ehe. Katholisch ist das nicht und scheint sie auch nicht zu sein - wer weiß was genaueres?“
In ihrem Buch „Die Wahrheit und ihr Preis“ schreibt Eva Herman, daß sie keiner Kirche angehört und auch nie einer angehört hat, weil sie gar nicht getauft ist. | | |
| | Der Epikuräer am 31.7.2010 | 
 | @ Wynfried Man muss die Loveparade nicht mögen - ich halte mich auch tunlichst fern. Aber "unmoralisch" ist da überhaupt nichts. Die Beatles galten auch mal als verlottert, die Sesamstraße als jugendgefährdend, Beethoven als unhörbar modern. Solche Urteile kommen und gehen. Nicht jeder kommt gut mit Veränderungen zurecht.
Ich höre da aber auch eine dicke Portion Neid raus: Wie darf es sein, dass andere Leute fröhlich feiern, wo ich doch so verbittert bin? Ihre Meinung sei Herman gegönnt - von "wahr" oder gar "mutig" sehe ich aber keine Spur. | | |
| | Der Epikuräer am 31.7.2010 | 
 | @ Monika Elisabeth Die Gründe für das Fehlverhalten sind doch hinlänglich benannt: Eine Stadt wollte sich als Metropole fühlen, und hat versucht eine Großvernastaltung ausrichten, die sie überforderte. Bochum hatte bekanntlich aus ebendiesen Bedenken abgesagt und war dafür ziemlich angefeindet worden.
Mit den Inhalten der Loveparade hat das aber nichts zu tun. Hätte Duisburg aus gleicher Motivation unbedingt den Weltjugendtag haben wollen, es wäre wohl zu ähnlichen Fehlern gekommen.
Calimero trifft den Nagel auf den Kopf: Diese Katastrophe lässt sich voll und ganz mit diesseitigen Ursachen erklären. Das ist der Punkt. | | |
| | Ester am 31.7.2010 | 
 | Zufällig ist mir vorhin eine Seite mit Leserkommentaren aus der SZ zum Thema in die Hände gefallen.
es war in jedem Kommentar von den Menschenmassen die dort waren die Rede.
Das mit den Menschenmassen die von A nach B gelangen, die dirigiert und gelenkt werden müssen, das ist ja das Thema bzw das Kennzeichen unserer Welt.
Nun zeigt das Unglück einfach dass auch das Untertauchen in der Masse nicht vor dem unausweichlichen Tod bewahrt und das erschreckt uns eigentlich.
Allerdings waren bei den ökumensichen Trauergottesdienst ja nicht annähernd soviele Leute wie erwartet.
Auch das eigentlich erschreckend, "The show must go on" Trauergottesdienste sind Sache der Kirche und damit haben wie ja nix am Hut, werden die meisten gedacht haben.... | | |
| | Evalyne am 31.7.2010 | 
 | Das übliche Gerede von der Liebe Gottes, dabei wird seine Gerechtigkeit ausser acht gelassen. Ja, wir haben den freien Willen, aber wenn wir den missbrauchen, im Widerspruch zur Ordung/ Gesetz Gottes handeln, entsteht Unordnung, Chaos, Unglück: Gott zieht sich zurück, wir strafen uns selbst. Wenn er das zulässt, dann kann das auch gut für uns sein, Leiden ist sehr heilsam (wenn wir uns nicht dagegen auflehnen) und bekehrend.
Davon abgesehen hat EH nirgends gesagt, dass das eine Strafe Gottes sei, das wird ihr in den Mund gelegt. Ich finde ihren Artikel mutig, sie traut sich, diese dekadente Veranstaltung anzuprangern, konfrontiert uns mit unserer sinnlichen und losen Art zu leben, das ist unangenehm und fordert Widerspruch bei den Betroffenen heraus. Den Artikel von Wiglaf Droste in der Jungen Welt find ich da im Vergleich wirklich bösartig und menschenverachtend, aber davon redet keiner: eben weil er im Konsensus bleibt. Die Welt ist verquer! | | |
| | phönix-kb am 31.7.2010 | 
 | Ursache und Wirkung? Es ist dem Menschen nicht gegeben einen möglichen kausalen Zusammenhang über die menschlichen Fehler hinaus zu erkennen, da auch der Seeleninhalt des anderen unbekannt ist. Das Wirken von Seelen Verstorbener ist auf diesem Planeten jedoch recht vielfältig. Wir können es manchmal nur ahnen, die „Tür“ ist jedoch verschlossen.
In diesem Fall hat der Theologe Paulus wohl richtig gelegen, denn „Gott (Geist, Leben, Seele] lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten.“ (Galater 6:7) | | |
| | Pamir am 31.7.2010 | 
 | Immi - Freiburgbärin Ihr Kommentar, Frau oder Herr Immi, fordert zur Klarstellung heraus. Sie sollten schon etwas genauer lesen. Die Kritik von Frau Freiburgb. richtet sich nämlich nicht gegen Frau Eva Hermann, sondern gegen den Geistlichen Herrn Schneider, der sich gegen die Frau H. schon m. E. etwas herablassend geäußert hat, um es beschönigend zu sagen. In Gegenteil, Fr. Freib. verteidigt die E. H., weil sich diese doch schon entschuldigt hat.
Andererseits glaube ich schon, dass manche Herren, gerade auch Geistliche es sich zu einfach machen und sich einen Gott zurechtbasteln, wie er ihnen halt ins Konzept passt. Woher weiß denn Her Schneider so genau, was Gott wirklich will.
Sind die Opfer da oder nicht? Ist Gott der Herr über Leben und Tod oder nicht? Täglich sterben etwa an die 220.000 bis 250.000 Menschen. Was ist denn Gott für ein ungerechter Richter, dass er das zulässt? Ich glaube nicht, das wir so über Gott bestimmen können. Ich möchte nicht das Schicksal der Hinterbliebenen verharmlosen, aber ob der Tod für den Gestorbenen nicht der richtige Augenblick war, können und dürfen wir nicht entscheiden. Wir können nur für die Verstorbenen beten und opfern. Dass die L.Parade harmlos ist, glauben die Teilnehmer selber nicht. Wer da teilnimmt rastet nicht nur einmal aus. Ist es nicht schon eine grundsätzliche Lebenshaltung? (vielleicht doch wie S. u. G.- es starb ja auch nicht die ganze Stadt!) | | |
| | Blaise Pascal am 31.7.2010 | 
 | @Calimero "Diese Unglücke können ALLE hinreichend mit natürlichen Ursachen erklärt werden."
Sie können die materiellen Ursache von diesen Unglücken erklären, aber nicht die Intentionen, die dahinter stecken. Genauso können sie die Entstehung eines Textes materiell erklären, aber das, was der Text ausdrückt, das entzieht sich der naturwissenschaftlichen Erklärung.
"Kann sein, aber mit Sicherheit nicht im diesseits. Denn dafür trifft das Unglück viel zu oft die Guten und das Glück viel zu oft die Schlechten."
Ob die Schlechten wirklich soviel Glück haben sei mal dahin gestellt. Der äussere Schein trügt zu oft. Das kurzfristige Glück ist meist nur eine Illusion. Und ob die Guten wirklich so oft getroffen werden, ist in einer von Sünde durchdrungenen Welt auch nicht immer offensichtlich.
Psalm 143: "143 1 [Ein Psalm Davids.] Herr, höre mein Gebet, vernimm mein Flehen; in deiner Treue erhöre mich, in deiner Gerechtigkeit!
2 Geh mit deinem Knecht nicht ins Gericht; denn keiner, der lebt, ist gerecht vor dir."
Das macht ja das Erlösungswerk unseres Herrn so groß, dass wir alle Sünder waren und unverdient seine Gnade erhielten. | | |
| | Calimero am 31.7.2010 | 
 | Immer das Gleiche Erbeben Haiti, Blitzeinschlag Kölner Dom, Loveparade Duisburg....
Manchmal triffts die Guten, machmal die Schlechten meistens beide.
Strafe Gottes? Und wenn ja wofür?
Diese Unglücke können ALLE hinreichend mit natürlichen Ursachen erklärt werden. Wozu dann noch weitere REIN SPEKULATIVE Ursachenforschung im übernatürlichen Bereich?
@ Chrysanthus
Zitat:
"Gott belohnt das Gute und bestraft das Böse"
Kann sein, aber mit Sicherheit nicht im diesseits. Denn dafür trifft das Unglück viel zu oft die Guten und das Glück viel zu oft die Schlechten. | | |
 | Monika Elisabeth am 31.7.2010 | 
 | @Der Epikuräer Du musst wesentlich tiefer gehen - woher kommt dein Fehlverhalten, welches dich dazu veranlasst bei rotem Ampellicht weiter zu fahren? Woraus speist sich dieses Fehlverhalten? | | |
 | Chrysanthus am 31.7.2010 | 
 | Strafe Gottes. Gipsy: Lohn und Strafe Gottes gibt es nicht erst im Jenseits, sondern schon hier. Man darf aber von diesen Begriffen keine verkürzte Vorstellung haben. Das Gute und das Böse, das einer tut, trägt schon Lohn bzw Strafe in sich. Vor Gottes Angesicht stehen wir immer, nicht erst im Jenseits. Lohn und Strafe geschehen nicht durch ein außerordentliches Eingreifen Gottes. Sie liegen in der Ordnung Seiner Schöpfung. | | |
| | Blaise Pascal am 31.7.2010 | 
 | Keine Strafe Gottes? Woher wollen die das wissen? Gott straft wann und wo er will. Solange der Mensch freudig sündigt kann er nicht erwarten seiner gerechten Strafe zu entkommen. Ob ein Unglücksfall im Konkreten eine Bestrafung ist oder nicht, lässt wohl aber nur sehr schwer bis gar nicht beurteilen. | | |
| | Wynfried am 31.7.2010 | 
 | @ Epikuräer Darum geht es doch auch gar nicht. Es geht darum, dass die fragwürdigen Inhalte der Loveparade tabuisiert werden. Eva hat dieses Tabu dankenswerterweise gebrochen. Wenn man ihren Kommentar auf den einen Satz mit den "anderen Mächten" reduziert, die hinter der Katastrophe stehen könnten, tut man ihr einfach Unrecht. Es geht hier doch auch um den Gesamtrahmen, in dem diese Veranstaltung stattgefunden hat. Die Loveparade mit all ihren ihren Exzessen als "friedliches Fest fröhlicher junger Menschen" zu bezeichnen, wie sich Bundespräsident Christian Wulff zu beeilen versuchte, ist eine erschreckende Verharmlosung der Realität. Wie gut, dass es eine so mutige Frau wie Eva Herman gibt, die sich noch traut, die Wahrheit zu sagen. | | |
| | Sophia am 31.7.2010 | 
 | @ Karolina Auf ihrer Homepage – unter Projekte – wirbt Fr. Hermann für den Pharmakonzern Roche, der sie dafür auch entlohnt. „Durch die Brust ins Herz“!
„Mit dieser Aktion rücken wir das Thema Brustkrebs in die Öffentlichkeit“ schreibt sie dort. Das alles ist sehr geschickt gemacht, weswegen wenigen Frauen klar ist, dass sie da auf einer Pharmaseite landen. Kritische Brustkrebspatientinnen kämpfen seit Jahren gegen diese Art von Medikamentwerbung und für mehr Transparenz und Aufklärung dieser an sich skandalösen Desinformation, die Frauen auch das Leben kosten kann und auch gekostet hat. (Beispiel Epo gegen „Fatigue von Roche aggressiv beworben, bis endlich Studien nachweisen konnten, dass Frauen davon früher sterben)
Das alles weiß Frau Hermann selbstverständlich als Medienfachfrau. Aber es geht eben um viel Geld, das man da verdienen kann weiter » | | |
| | Der Epikuräer am 31.7.2010 | 
 | Menschliche Fehler - und Konsequenzen Was hat dieses Unglück mit den Inhalten der Loveparade zu tun? Hätte man beim Weltjugendtag in Köln die Menschenmassen derart dilettantisch durch viel zu schmale Zugänge gepfercht, es hätte genau das gleiche passieren können.
Dieser Unfall wurde von Menschen gemacht: aus Gier haben Stadt und Veranstalter zuviel gewollt und zuwenig getan. Wenn ich mit dem Auto bei Rot über die Ampel rase und einen Unfall baue, ist das auch keine "Strafe Gottes", sondern einfach die logische Konsequenz eines Fehlverhaltens. | | |
 | Tina 13 am 31.7.2010 | 
 | HERR, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden Diese Bibelstelle hatte ich gerade im Gebet dazu:
Neh 1,5 Ich sagte: Ach, Herr, Gott des Himmels, du großer und furchtgebietender Gott! Du hältst deinen Bund und bewahrst deine Gnade denen, die dich lieben und deine Gebote halten. | | |
 | Gipsy am 31.7.2010 | 
 | @ Chrysantus "Gott
belohnt das Gute und bestraft das Böse. "
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Ja, dann wenn wir vor ihm stehen und Rechenschaft ablegen müssen.
Deiner Aussage nach wäre ja sonst jeder böse, dem ein Unglück widerfährt.Wobei hier, die Angehörigen der gestorbenen Menschen die Hauptleidtragenden sind .
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Wir wissen nicht, wann Gott straft oder belohnt, wir können es nur
vermuten und auch nur bei uns selbst, alles andere ist eine christlich unzulässige Spekulation.
Gottes Wege sind unergründlich | | |
 | Chrysanthus am 31.7.2010 | 
 | Die Strafe Gottes besteht darin, dass er dem Menschen die Freiheit lässt, sich von Ihm loszureißen und abzuwenden. Gott straft den Menschen, indem Er ihn die Folgen seiner Gottlosigkeiten spüren lässt.
Wer nicht hören will, muß fühlen.
Auch die Strafen Gottes sind nur ein Ausfluss seiner Liebe, seiner liebevollen Pädagogik mit uns Menschen.
Gott ist immer unser liebender, erbarmender Vater, auch dann, wenn er z ü r n t (!) und s t r a f t (!). | | |
 | IMMI am 31.7.2010 | 
 | Strafe Gottes @Freiburgbärin
'Erschreckend' ist Ihre Gehässigkeit! Eine 'dumme Aussage' ist Ihr Kommentar: "um die eigene Makellosigkeit zur Schau zu stellen". Mit Eva Hermann können Sie sich wahrhaftig nicht messen!
Sie möchten sich auch 'selbst ins rechte Licht setzen'. Der Link zu Ihrer Huflattich-Internetseite ist in diesem katholischen Forum nicht hilfreich. Niemand sonst macht solche Eigenwerbung. | | |
 | Chrysanthus am 31.7.2010 | 
 | Gott belohnt das Gute und bestraft das Böse. Eine geistige Grundwahrheit, von der heute viele nichts mehr wissen wollen, denn sie ertragen nur noch, dass man ihnen Zucker in die Ohren bläst. | | |
| | elisabetta am 31.7.2010 | 
 | Sodom und Gomorra Warum wohl wurde uns der Untergang von Sodom und Gomorra überliefert? Nur so zum Spaß? Ich denke jedenfalls, dass wir sehr wohl auch für unsere Zeit die richtigen Schlüsse daraus ziehen müssen. Die im Bericht zitierte "Liebe Gottes in Jesus Christus" hängt auch mit Warnungen zusammen. | | |
| | Karolina am 31.7.2010 | 
 | Eva Herman lebt in 4. Ehe. Katholisch ist das nicht und scheint sie auch nicht zu sein - wer weiß was genaueres?
Sie versucht vom Saulus zum Paulus zu werden - daran sehe ich allerdings nichts unrechtes. | | |
| | Karolina am 31.7.2010 | 
 | Protestantische Freikirchler. die ich kenne, z.B. in Ostwestfalen-Lippe, aber auch aus Hamburg, sind doch sonst nicht so "locker".
Oft bekommen Kinder kein Taschengeld und werden weltfremd erzogen... Aber das schlimmste, sie verschweigen die Muttergottes und behaupten, der Papst sei der Antichrist.
Ich bin kein Fan Eva Hermanns, aber so krass hat sie das nie gesagt, wie man ihr unterstellt.
Nicht zu leugnen ist, daß durch Alkohol, Drogen und Lärm benebelte Menschen in ihrem Drang nach Amüsement dorthin drängelten, die Anweisungen der Ordner und Polizei überhörten...
So hat Versagen von allen Seiten dazu beigetragen, auch die Spaßgier der Opfer.
Bei jedem Unfall wird die Teilschuld der Unfallopfer überprüft, ob sie vergaßen eine evtl. notwendige Brille zu tragen, selber zu schnell, alkoholisiert oder mit einem nicht straßenverkehrssicheren Auto oder Fahrrad fuhren, z.B. ohne Licht, defekten Bremsen usw. - hier hat man gar keine moralische Scheu die Mitschuld der Opfer einzuwenden.
Ich fürchte, man haut auf Eva drauf, meint aber Katholiken... | | |
 | Gipsy am 31.7.2010 | 
 | @ Damiana ."Haben denn die Jugendlichen, die sich so blenden lassen ,keine mitdenkenden Eltern??? "
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Kinder werden erwachsen und hören nicht mehr so gut auf ihre Eltern. Sie gehen eigene Wege, manchmal sind es Wege zum Leidwesen ihrer Eltern | | |
 | Gipsy am 31.7.2010 | 
 | Sodom und Gomorrha war ein Dauerzustand , den Gott nicht mehr hinnahm.Diese Love-Parade war eine Veranstaltung, einmal im Jahr und auch wenn es zu Ausschweifungen kam, so endeten sie spätestens bei Ende der Veranstaltung. Sodom und Gommorrha hingegen sündigten unaufhörlich und immer schlimmer, es gab keine Pause.
Ich bin sicher, dass Gott viele gerettet hat und das viele nach IHM gerufen haben, nur geben sie leider kein Zeugnis davon, und so entsteht der Eindruck, Gott wäre nicht dagewesen.
Jeder der bei diesem Unglück nach Gott gerufen hat und gerettet wurde, ist ein sichtbares Zeugnis für Gottes Anwesenheit und Gottes Liebe.
Wo war Gott ? Mittendrin bei den Menschen. | | |
| | Ester am 31.7.2010 | 
 | Komischerweise sehen das die Baptisten, die ich so kenne aber ganz anders.
Es scheint so zu sein, dass auch hier die offiziellen Statements und die Meinung der Basis auseinanderdriften.
Schade. | | |
 | Freiburgbärin am 31.7.2010 | 
 | Es ist erschreckend, wie immer wieder versucht wird, Kapital für die eigenen Belange herauszuschlagen. Frau Herrman hat sich längst für ihre dumme Aussage entschuldigt, trotzdem möchte sich jeder und jede selbst ins rechte Licht setzen und noch einmal darauf hinweisen: Frau Herrman hat unrecht, Gott macht so etwas nicht.
Es benötigen halt immer Einige ihre Prügelknaben (in diesem Fall Frau Herrman) um die eigene Makellosigkeit zur Schau zu stellen. weiter » | | |
| | Damiana am 31.7.2010 | 
 | Nichts dazu gelernt Es ist tragisch zu sehen, daß weder Angehörige der Opfer, noch Teilnehmer dieser Veranstaltung etwas daraus lernen wollen : es ist der größte Umschlagplatz von Drogen, das alleine müßte Warnung genug sein.In der Anonymität der Riesenmenge lassen sich diese Geschäfte am sichersten durchführen; deshalb denke ich, daß das Sicherheitsrisiko von den Veranstaltern billigend in Kauf genommen wird. Polizei oder andere staatliche Stellen jetzt ins Visier zu nehmen ist verlogen und gefährlich; die Veranstalter müßten in Haftung genommen werden, und vor allem die Hintergründe aufgeklärt werden.Es müßte doch klar sein, daß es dabei keineswegs um Love geht und erst recht nicht im Sinne von Friede,Freude,Eierkuchen.Haben denn die Jugendlichen, die sich so blenden lassen ,keine mitdenkenden Eltern??? | | |
 | Anfaenger am 31.7.2010 | 
 | Strafen kann doch ein moderner, wohl erzogener Gott nicht mehr! Von einer Strafe Gottes zu sprechen ist nicht mehr modern.
Doch Christus der Herr hat uns ein Beispiel gegeben, wie wir von solchen Ereignissen sprechen können (müssten?) Siehe Lk 13, 1-5 | | |
| | centurio am 31.7.2010 | 
 | Tunten und Titten Wenn das nicht die Anbetung der Sexualität als Götzen ist, was dann??
Warum wundern wir uns, wenn der Schwarze seinen Tribut einfordert? | | |
 | Gipsy am 31.7.2010 | 
 | so ein wenig Sodom und Gommorhamässig konnte manch einer die Veranstaltung schon empfinden, das sollte auch jeden zugestanden werden. Das schreckliche Unglück geschah jedoch, weil viel zu viele Menschen sich auf einem engen Raum bedrängten und dann Angst und Panik bekamen.
Wer weiss wieviele von Gott gerettet wurden und noch gerettet werden , dies wird gerne oft übersehen. | | |
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