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31. Juli 2010, 09:14
Vatikan untersucht psychologische Folgen von Abtreibung














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  THEMA 'Abtreibung'

Akademie-Präsident Carrasco plant auch Studie zu ethischen und sozialpolitischen Fragen um die Archivierung von Stammzellen aus Nabelschnurblut

Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der Vatikan arbeitet an einem Dokument über psychologische Folgen von Abtreibungen. Dabei gehe es nicht nur um Traumata wie Depressionen oder Angstzustände, sondern auch um eine «Gewöhnung an Abtreibung», sagte der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Ignacio Carrasco, in einem Interview der Vatikanzeitung «Osservatore Romano» (Freitag). Mit der Veröffentlichung sei im Herbst 2011 zu rechnen.

Der Bioethiker verwies auf eine Studie der römischen Universität Sacro Cuore, nach der häufige Schwangerschaftsabbrüche bei Frauen zu einer «völligen Auslöschung der moralischen Sensibilität» für dieses Thema geführt hätten.

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Ein solcher Effekt sei auch durch die Abtreibungspille RU 486 zu befürchten. Es gebe keinen Zweifel, dass mit ihr eine Bagatellisierung der Abtreibung einhergehen könne und eine unerwünschte Schwangerschaft «wie eine lästige Erkältung» angesehen werde, die mit einer Tablette zu beseitigen sei, sagte Carrasco.

Nach Angaben des neu ernannten Akademieleiters befasst sich sein Institut derzeit auch mit ethischen und sozialpolitischen Fragen um die Archivierung von Stammzellen aus Nabelschnurblut. Eine Studie zu diesem Thema wie jene zur Abtreibung könne im Lauf des nächsten Jahres erscheinen, so Carrasco.

(C) 2010 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

   

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Lesermeinung

 Billings am 1.8.2010
STAMMZELLEN AUS NABELSCHNURBLUT
In den USA ist 2008 das erste Kind mit seinem
eigenen Nabelschnurblut behandelt worden, nachdem man sichergestellt hat, dass es keine Krankheits-zellen beinhaltet. Noch weitere Krankheiten wie: Neuroblastoma (Gehirntumor), die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung im Kindesalter, Aplastische Anämie, eine Sonderform der Blutarmut im Knochenmark, Zuckererkrankungen (Diabetes) vom Typ 1, eine Krankheit, die nicht zu heilen war und bisher nur mit Insulin behandelt wurde, und infantile
Cerebralparese (Gehirnlähmung), wurden im gleichen Jahr behandelt (E.BREBURDA 2010)
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 Billings am 1.8.2010
Survivor Syndrom
Eine neulich sehr beachtete Publikation von Professor Dr. Philip Ney bezeichnet es als Faktum, dass Eltern, die ihre Kinder abtreiben, ihre Hemmschwelle der Gewalt gegenüber den geborenen Kindern mehr und mehr verlieren und auch diese nun leichter missbrauchen. Kinder selber entwickeln ein Gespür dafür, was Abtreibung bedeuten kann. Dieses Phänomen wird auch «Survivor Syndrom» genannt. Dr. Ney and Dr. Sheridan, die diesen Begriff prägten, berichten darüber, dass Kinder normalerweise mitbekommen, wenn die Mutter schwanger ist. Wenn sie bemerken, dass ihr Geschwisterchen nicht mehr da ist, bekommen sie Gewissensbisse. Sie schieben sich die Schuld zu, da sie ja eigentlich im Familien-zuwachs einen Rivalen sehen. Sie meinen einerseits, sie hätten das Ungeborene nur durch ihren Wunsch aus dem Weg geräumt, was schlecht für ihre so genannte «will power» (Willensstärke) ist, oder sie haben Angst, die Mutter könnte genauso mit ihnen verfahren. Auf der andern Seite fragen sie sich, warum sie selbst überlebt haben. Dieses Verhalten
erinnert an die «Survivors» von Katastrophen, die nach der eigentlich irrationalen Schuld suchen, warum sie überlebten (E.Breburda,2010).
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Dominik Pallenberg am 31.7.2010
@RosiLuxemburg
Zitat: „Abtreibung ist eine Erfindung der Kapitalisten“

Tatsächlich? Warum war und ist dann in allen sozialistischen Staaten die Abtreibung erlaubt, sogar mit großzügigeren Fristen als in den kapitalistischen Staaten? Wurde bzw. wird da der Klassenfeind kopiert?
 
 RosiLuxemburg am 31.7.2010
Als Sozialistin bin ich gegen Abtreibung
Die werktätigen Massen wollen ihre Kinder zur Welt bringen.
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 RosiLuxemburg am 31.7.2010
Abtreibung ist eine Erfindung der Kapitalisten
Um das Arbeitsvolk produktiv zu halten. Ausserdem verdient die Abtreibungsindustrie jährlich Milliarden. Als christliche Sozialistin lehne ich Abtreibung ab.
 
Tina 13 am 31.7.2010
Es kann nie eine Gewöhnung an Abtreibung geben
Gott hat die Gebote vorgegeben der Mensch muss sie für sein Seelenheil halten.
Diese Bibelstelle hatte ich gerade dazu im Gebet:
Eph 4,15-16 Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt. Durch ihn wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk. Jedes trägt mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und wird in Liebe aufgebaut.
 

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