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10. April 2010, 09:55
Unüberbietbare Besudelung














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Die "Titanic"-Karikatur ist strafbar -- Auf Meinungsfreiheit kann sich das Blatt nicht berufen - Von Norbert Geis / Die Tagespost.

Würzburg (www.kath.net/ Die Tagespost)
Die Hetze gegen die katholische Kirche findet kein Ende. Die Schreiberlinge in den Redaktionsstuben gebärden sich wie losgelassene Kettenhunde. Der Papst ist lächerlichen und kleinkarierten Angriffen ausgesetzt. Gegen Bischof Mixa werden in der Presse bodenlose Vorwürfe erhoben. Den vorläufigen Gipfel aber hat sich die Zeitschrift "Titanic" geleistet. Auf dem Titelblatt der Aprilausgabe wird der gekreuzigte Christus in einer Weise verhöhnt, wie man es sich primitiver kaum vorstellen kann.

Wenn der Schutz vor Beschimpfung des religiösen Bekenntnisses (Paragraf 166 StGB) Sinn macht und nicht nur auf dem Papier steht, muss in diesem Fall die Staatsanwaltschaft einschreiten. Nach Paragraf 166 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft "wer öffentlich oder durch Verbreitung von Schriften" das religiöse Bekenntnis anderer in einer Weise beschimpft, "die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören".

Das Titelbild der Aprilausgabe des Satiremagazins "Titanic" nimmt die Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche zum Anlass, einen katholischen Bischof zu zeigen, der seinen Kopf dem Geschlechtsbereich des gekreuzigten Heilands zuneigt. Das Gesicht des Gekreuzigten wird mit dem Ausdruck eines blöden Menschen dargestellt. Darunter ist in großen Buchstaben geschrieben "Kirche Heute". Zumindest mit diesem Hinweis auf den Missbrauchsskandal ist die Abbildung der Haltung des Bischofs eindeutig. Nur ein sehr einfältiges Gemüt kann dies anders deuten. Die vom Bundesverfassungsgericht immer wieder geforderte "Eindeutigkeit" der das religiöse Bekenntnis verletzenden Handlung ist somit gegeben (Bundesverfassungsgericht, 1. Senat, Beschluss der 1. Kammer vom 01.08.2001, AZ: 1 BvR 1906/97, Schmähkritik).

Die Meinungsfreiheit und damit die Pressefreiheit ist für eine freie Gesellschaft ein hohes Gut. Sie ist geradezu konstitutiv für eine freie Demokratie. Sie wird deshalb auch als Grundrecht im Katalog der Grundrechte unserer Verfassung aufgeführt (Art. 5 GG). Die Meinungsfreiheit gilt aber nicht schrankenlos. Wenn sie in Beschimpfung (Schmähkritik) ausartet, verlässt sie den Boden der Verfassung und ist nach den Normen des Strafgesetzbuches zu beurteilen. Das gilt auch im vorliegenden Fall. Nach Paragraf 166 StGB muss das Tatbestandsmerkmal "beschimpfen" vorliegen. Damit ist gemeint, dass die Beschimpfung in einer besonders herabsetzenden Weise erfolgt und dass darin eine besondere Missachtung zum Ausdruck kommen muss. Auch dies trifft für das Titelbild der Aprilausgabe der "Titanic" zu. Eine größere Missachtung des Kreuzes und der Würdenträger der katholischen Kirche und damit der Kirche selbst, ist kaum denkbar. Die Besudelung des Kreuzes ist nicht mehr zu überbieten.

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Auch die weitere Voraussetzung des in Paragraf 166 StGB normierten Tatbestandes, die Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens, liegt vor. Der öffentliche Frieden ist nämlich nicht dann erst gestört, wenn die Gefahr von Molotowcocktails droht. Eine Friedensstörung ist "nicht erst mit dem Entstehen eines Klimas offener oder latenter Feindschaft anzunehmen, das sich jederzeit in Gewalt und Gegengewalt entladen kann, sondern schon dann, wenn Menschen nicht mehr in einer Gesellschaft leben können, ohne befürchten zu müssen, um ihres Glaubens willen diskriminiert zu werden und Schmähungen ausgesetzt zu sein, gegen die man sich letztlich nicht wehren kann" (Entscheidung des Oberlandesgerichtes Nürnberg (Strafsenat) vom 23.06.1998, AZ: Ws 1603/97). Durch das fragliche Titelbild werden sowohl das Bekenntnis des katholischen Glaubens als auch die Kirche beschimpft. Bei keiner anderen Religion, schon gar nicht beim Islam, würden die Staatsanwaltschaften über eine solche krasse Beschimpfung hinweggehen. Es darf daher nicht der Eindruck entstehen, gegenüber den katholischen Gläubigen dürfte jeder sich alles erlauben. Deshalb ist im vorliegenden Fall die Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft geboten.

Allerdings geht es nicht nur um den Schutz der Gläubigen und der Kirche vor Beschimpfung, es geht letztlich auch um die Grundlagen unserer Demokratie. Das Christentum ist für die moderne Welt unverzichtbar. Das heißt nicht, dass die Kirche das Reich Gottes in der Sphäre des Politischen aufrichten will. Die Kirche will nicht den perfekten Staat schaffen. Diesen Verirrungen der Utopisten und Ideologen ist die Kirche nie gefolgt. Vielmehr trennt sie den Bereich der Politik von dem Bereich der Theologie. Darauf hat unser Papst, damals noch als Joseph Kardinal Ratzinger, in verschiedenen Texten hingewiesen. Er hat immer schon jeden Enthusiasmus abgelehnt, der "Gottes Reich zum politischen Programm zu erheben versucht". Er weist aber, in Anlehnung an Böckenförde, darauf hin, dass der säkulare Staat ohne Ethos keinen Bestand haben kann. Dieses Ethos kann der Staat sich nicht selbst beschaffen und nicht selbst garantieren (Böckenförde).

Dazu braucht er die Hilfe von Institutionen wie die Kirche. Denn dieses Ethos ist letztlich nur theologisch begründbar, wie Ratzinger ausführte: "Der christliche Glauben erweckt das Gewissen und begründet das Ethos. Er gibt der praktischen Vernunft Inhalt und Weg". Ratzinger sieht die eigentliche Gefahr unserer Zeit, den Kern unserer Kulturkrise, in der "Destabilisierung des Ethos". Diese Destabilisierung des Ethos hat die Destabilisierung unseres freiheitlichen demokratischen Staatswesens zur Folge. Das übersehen all diejenigen, die glauben, die Kirche mit Schmutz bewerfen und sie in der Öffentlichkeit herabwürdigen zu müssen. In ihrer blinden Arroganz nehmen sie nicht wahr, dass sie dabei an dem Ast sägen, auf dem sie selbst sitzen. Das merken aber auch die nicht, die den Angriff auf die Kirche schweigend hinnehmen. Es ist jetzt Zeit, aufzustehen. Die Müdigkeit und Mutlosigkeit der Guten ist der Vorteil des Bösen. Diese Warnung von Pius XII. hat heute mehr denn je Gültigkeit.

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Lesermeinung

 Earonn am 16.4.2010
Vorschlag zur Güte
Zuerst wird seitens der katholischen Gläubigen dafür gesorgt, dass die Kinder schändenden Würdenträger ihre weltliche Strafe erhalten und danachs sofort sind die Titanic-Redakteure dran.

Dann hat doch jeder, was er will, oder?

Ein paar Lichterketten und Spendenaktionen zu Gunsten der geschändeten Opfer fände ich auch gut.
 
Alexander Gass am 13.4.2010
Richtigstellung
In meinem Kommentar bezog ich mich auf die Amtsträger (die damit auch Teil unserer Kirche sind und diese repräsentieren) denen es nicht gelungen ist pädophile Priester aus ihrem Amt zu entlassen, sondern diese lediglich versetzten. Auch ich bin Teil dieser Kirche und fühle beim Betrachten des Titelbildes des Titanic-Titelbildes keine Verhöhnung des Herrn, ich fühle mich als Katholik und die Opfer von Missbrauch und Gewalt von einigen Repräsentanten meiner Kirche verhöhnt.
 
 Bagration am 13.4.2010
Humorlosigkeit
Nun, wie kann man so humorlos sein. Ich war selbst in einem Kinderheim Anfang der 70er Jahre oft willkürlichen grauenhaften Prügeln durch Nonnen ausgesetzt. Das Titanic-Titelbild stellt keine Verhöhnung des gekreuzigten Christus dar, sondern allenfalls dessen Bodenpersonals. Die besonders Wundergläubigen sollten mal auf seine Seitenwunde schauen. Die blutet nämlich. Was den Gesichtsausdruck angeht, empfehle ich mal, diverse Kruzifixdarstellungen zu vergleichen. Diese stellen, wenn es darum geht, eher eine Verhöhnung des gekreuzigten dar. Zu Kruzifixen in Schulen: Ich habe in einer Schule ein Kruzifix gesehen, das in seiner Grauenhaftigleit geeignet ist, bei Kindern seelische Traumata auszulösen.
 
 Spectator am 12.4.2010
Hier gehen wohl ...
... selbst so einige Blasphemiker und Kirchenhasser um und mit Betitelungen wird auch nicht gespart ("Sekte" etc.). 'Sind wohl auch Realsatire, diese Beiträge? Wirken tun sie auf jeden Fall so ...

Ach ja, "die Amtsträger", haben überhaupt nichts getan. Wer pauschal Derartiges zu suggerieren versucht, verleumdet die Geistlichkeit und die gesamte Kirche (es ist ja nicht so, dass diese kein Teil derselben wären - ja sie sogar ihre Repräsentanten darstellen), da führt kein Weg vorbei, aber das dürfte vielen (hier) wohl ganz Recht sein und genau deswegen, sind diese Anzeigen auch ergangen.
 
 Redfield am 12.4.2010
Wären Sie mal...
...bei Missbrauchsvorwürfen auch so schnell beim Staatsanwalt gewesen und hätten die entsprechenden Paragraphen rausgesucht, dann hätte es das Titelbild nicht gegeben.

Ich bin dafür, die Titanic-Redakteure auf eine Stelle zu versetzen, wo sie mit Religion nichts mehr zu tun haben, dann ist doch alles ok,oder?
 
Alexander Gass am 12.4.2010
Ursache und Wirkung
Ich zitiere: "Allerdings geht es nicht nur um den Schutz der Gläubigen und der Kirche vor Beschimpfung, es geht letztlich auch um die Grundlagen unserer Demokratie."
Mir fällt es zunehmend schwerer den Schutz der Gläubigen DURCH die Kirche zu erkennen. Wir sollten bei der Wahrheit bleiben: nicht die Kirche als solche wird hier kritisiert, nur die Entscheidungs- und Amtsträger die durch Verschleppung, Verzögerung, Vertuschung eine rechtliche Verfolgung pädophiler katholischer Priester unmöglich gemacht haben. Wir sollten Ursache und Wirkung nicht verwechseln.
 
 Nicicom am 12.4.2010
Warum Anzeigen keine Chance haben
Bei allem Verständnis für die Menschen, die hier ihr Idol in den Schmutz gezogen fühlen - bitte fragen Sie sich doch einmal, warum Titanic hier nur ganz normale Satire macht. Wenn ich mich recht entsinne, wird Jesus als "Kind Gottes" verstanden. Ebenfalls gab es in katholischen Bildunsgeinrichtungen (Kinder... Kinder Gottes...) unbestritten Vorgänge, die durch das diskutierte Titelbild treffend illustriert werden. Dementsprechend zeigt Titanic lediglich eine überspitzte Version einer Nachricht (das nennt sich Satire). Und falls das noch nicht reicht - Gleichnisse sind m. W. recht häufig. Falls mir ein Denkfehler unterlaufen sein sollte, bitte ich um Aufklärung
 
 Punchopancho am 12.4.2010
Selbstbild, Vorbild, Kiritikfähigkeit
Erstaunlich wie wenig Kritikfähig die kaths sind. Jesus hat und hätte sich NIE so verhalten wie die Mächtigen der kath Sekte sich über die letzten 2000 Jahre verhalten haben. Keiner dieser Herren wird das Himmerlreich erleben denn sie haben gesündigt. So einfach. Die Paragraphen werden auch nicht helfen sich zu ändern zu müssen.
Schande über die Mächtigen dieser Sekte und ihr Schäfchen wehrt euch nicht mal.
Schande über Euch. Trettet aus und rennt nicht irgendwelchen Versprechungen hinterher.
 
Bananus am 11.4.2010
Blasphemiker an den PRANGER !!!
Da gebe ich Friedrich recht. Warum immer mit dem Finger auf einzelne (angebliche) Sünder zeigen, um damit die Institution Kirche lächerlich zu machen ? Die Kritiker haben doch selber Dreck am Stecken !!!

Wer werfe den Ersten Stein ? . . .

Solche Menschen sind die gleichen Menschen, die in den gottlosen Diktaturen der Nazis und Kommunisten bedingunslos mitgemacht hätten, da sie keine Moral kennen wenn es um den persönlichen Erfolg geht.
Die Redakteure der TITANIC zum Beispiel begehen die Sünde der Blasphemie, nur damit sich ihr tolles Schundblatt noch mehr verkauft.

Es werden alle Angehörige einer bestimmten Volksgruppe über einen Kamm geschoren, wer von der allgemein vorherrschen Meinung abweicht ist gleich ein Fundamentalist und Fanatiker.

Früher, bevor der Kircheneinfluß von Bismarck, Nazis, Kommunisten und Sozial-Liberalen beschnitten worden ist; da hätte sich wohl niemand so etwas getraut. Man hätte an die göttliche Ethik gedacht.

Es war eben eine andere Zeit.

Danke nochmals an KATH.NET für die lückenlose objektive Berichterstattung, die nicht wie die Massenmedien von Pathos und Ideologie getränkt sind.
 
 Friedrich W. Fack am 11.4.2010
Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen!
Mit Satire hat dieses widerliche Titelbild nichts zu tun. Ich finde es eine einzige Frevelei und Frechheit, wie uns rechtschaffenen Christen diese ungläubigen Frevler in unseren religiösen Gefühlen beleidigen!

Statt sich auf ein paar wenige Einzelfälle zu kaprizieren, sollten sich Politik und Medien lieber solch krassen Fällen von Christenverfolgung widmen!

Es war übrigens nicht alles schlecht an rustikalen Erziehungsmethoden. Auch mein Vater hatte eine harte Hand und wer mich kennt, sieh, was aus mir geworden ist!

Um im Bild zu bleiben: Ich hoffe, diese Atheisten-Titanic versinkt bald auf den Boden der Bedeutungslosigkeit!
 
kreuz am 11.4.2010
http://www.kathtube.com/player.php?id=15062
im link nochmal ein online-Formular zur Beschwerde beim Presserat.
kann man online abschicken, aber vollständig ausfüllen!

am Besten ist: nicht diskutieren, abschicken :-)
weiter »
 
 Spectator am 11.4.2010
Den Herrn als einen Idioten ...
... darzustellen, trägt auch zu einer Herabwürdigung bei. Idiotie ist ja im Allgemeinen auch keine schmeichelhafte Eigenschaft, auch, wenn diejenigen, die daran leiden, nichts dafür können. Es ändert allerdings nichts daran, dass der Herr absichtlich mit einer negativen Eigenschaft belegt wurde, mit dem man Ihn verunglimpfen wollte; darauf (i. e. die Darstellung des Herrn auf eine Weise, die suggeriert, er würde über die entsprechende, negative Eigenschaft verfügen) hinzuweisen beleidigt noch lange niemanden, auch, wenn jemand die besagte negative Eigenschaft hat (d. h. derjenige der die genannte Eigenschaft hat, wird dadurch, dass darauf hingewiesen wird, dass einem anderen, der diese Eigenschaft nicht hat, diese fälschlicherweise zugeschrieben wird, mit Sicherheit nicht beleidigt).

Gott sei dank, gibt es den Paragraphen der das Heilige vor den Hunden schützt, die das Heilige nicht (aner-)kennen, noch. Nur weil sich Atheisten den zweifelhaften "Luxus" leisten, nichts Heiliges anzuerkennen, heißt es nicht, dass man Schindluder damit treiben dürfte. Weil mir persönlich egal ist, ob ich oder sonst wer beleidigt, beschimpft, herabgewürdigt etc. werde und mir nichts lieb ist, weil ich ein schlichter Zyniker bin, heißt das nicht, dass es keine Beleidigung und Herabwürdigung mehr gäbe oder das keine strafwürdige Sache sei.
 
 wgpw am 10.4.2010
"Das Gesicht des Gekreuzigten wird...
...mit dem Ausdruck eines blöden Menschen dargestellt."

Was genau will der Autor eigentlich damit sagen? Macht er sich etwa lustig über Menschen die vermeintlich seine intellektuelle Höhe nicht teilen?

Solche Formulierungen sind auch ganz schön schlimm, aber darüber regt sich hier niemand auf. Offenbar ist grundsätzlich im Recht, wer gegen das Bild ist, egal wie schäbig seine Äußerungen sind.
 
 sttn am 10.4.2010
@Moschi1
Die katholische Kirche hat damals sehr deutlich gesagt das sie gegen jede religiöse Verunglimpfung ist.
weiter »
 
 Zebra am 10.4.2010
166 StGB
Ohne auf die Titanic im Einzelnen eingehen zu wollen: der sogenannte Gotteslästerungsparagraf ist ein Relikt aus längst vergangener Zeit. Einer freien, säkulären Gesellschaft ist ein solcher Paragraf unwürdig und gehört schnellstmöglich abgeschafft!
 
 Spectator am 10.4.2010
Seltsamerweise ...
... protestieren die Mohammedaner jetzt auch nicht.
 
 Moschi1 am 10.4.2010
Mohamed Karikaturen
Seltsamerweise hat die Kathlische Kirche bei den "Mohamed-Karikaturen" auch in der Titanic , nie protestiert.
 
LadySue am 10.4.2010
den Blasphemikern geht aber schon die Muffe
Da der Presserat auch keine Rüge bei den Mohammedkarrikaturen ausgesprochen hat, halte ich es für unwahrscheinlich, dass dabei was rüber kommt, wiewohl ich auch eine Beschwerde abgeschickt habe.

Vor über einer Woche hat sich auf facebook eine Gruppe gegründet, die versucht, die Leute für Beschwerden und Strafanzeigen zu befähigen, ausserdem wurde heiß diskutiert. Es gibt mittlerweile eine Gegengruppe, und da tobte jetzt einige Tage der Bär. Diese Gruppe ist inzwischen stärker (weil ja schon seit Jahren eine Titanic-Fan-Gruppe besteht). Schon alleine die Aussagen, die allesamt gelöscht wurden, würden eine Strafanzeige gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung begründen.

Ich denke, dass dieser Sturm gezielt losging, weil denen inzwischen die Muffe geht. Da helfen auch alle weiteren Beleidigungen Jesu nicht.
 
 Moebius am 10.4.2010
Ganz recht!
 
 Juditha am 10.4.2010
Es zieht Kreise ...
SUPER, Herr Geis, danke für Ihre Bestätigung !
Ich erwähnte bereits die generell – zur Selbstverständlichkeit gewordenen – detaillierten, unsensiblen und abstoßenden Publikationen von Intimitäten, die nichts in der Öffentlichkeit zu suchen haben. (Wird dies wohl als Gegenpol zur „Vertuschung“ interpretiert??). Auch das habe ich u.a. dem Presserat mitgeteilt. Weitere Schreiben an Personen der Öffentlichkeit folgen.
Es kann nicht sein, dass dies so weitergeht. Freiheit endet da, wo die Freiheit des anderen beginnt. Das muss vor allem für die einflussreiche Presse gelten.
 
Chrysanthus am 10.4.2010
Beten.
Sühneandacht gegen Gotteslästerung :
weiter »
 
 gabriel5 am 10.4.2010
Gegenwind
Dieser Fall ist unglaublich! Dass sowas in einem Land mit christlicher Geschichte geschehen kann, ist unglaublich! Ich fühle mich in meinen religiösen Gefühlen zutiefst verächtigt und zu Unrecht an den Pranger gestellt.

Wir sollten alle etwas dagegen unternehmen, bevor hier ein Damm bricht. Es muss endlich Konsequenzen geben! Genug ist genug! Was wäre mit solchen Menschen noch vor ein paar Dekaden passiert?
 
medpilger89 am 10.4.2010
Titanic Titelbild
Die Titanic geht unter, und die Herren Redaktuere merken es nicht. Von 80 000 000 Ménschen in Deutschland fressen ca 99 000 Erbrochenes, oder lesen ersatzweise Titanic.
weiter »
 
papale am 10.4.2010
"Herr, vergib ihnen, denn sie wissen (nicht),was sie tun !"
Nachdem man nun über Wochen hinweg mit den den Kanonen gegen den Mißbrauchsskandal die Instititution Kirche selbst sturmreif geschossen hat, vergreift man sich sozusagen auf deren Trümmern am Heiligsten selbst, an Jesus Christus, dem wahren Gott und wahren Menschen. Damit wird für alle offensichtlich, was das eigentliche Ziel dieses Treibens ist, damit sind nun die letzten Masken gefallen. "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen (nicht), was sie tun !" Man stelle sich nur einmal vor, eine derartige Blasphemie würde gegen den jüdischen oder den islamischen Glauben verübt ? Da wären alle unsere Politiker schnell lautstark und betroffen zur Stelle -und dabei gibt es unter ihnen doch so viele, die Christen sind, oder täusche ich mich da ?
 
 Awrah am 10.4.2010
Ich bin mir nicht sicher...
... ob die säkulare Gesellschaft und ihre "Sprecher" sich im Klaren sind, was sie da im Begriff sind loszutreten. Und, ob sie das wirklich so wollen, denn steuern können sie es dann nicht mehr!
Wo bleiben jetzt unsere Politiker der "C"-Parteien, allen voran Frau Merkel? HALLO! Es wurden massiv Grenzen überschritten! Massiv und unwiederbringlich :(
 
Bananus am 10.4.2010
TITANIC wird untergehen !
Danke an Kath.net dass dieser Blasphemie sich angenommen wurde .

Es ist unerhört dass diese atheistischen "Satiriker" nun weitere Schmähungen unseres Herren auf ihre Homepage gestellt haben ( Jesus als Klorolle zum Beispiel ).

Es muss dringend etwas geschehen !
Ich hoffe es gibt noch weitere Anzeigen und Beschwerden beim Presserat.

Das ist keine Satire, dass ist dumme Meinungsmache finde ich.

Auch sogenannte "Satire" darf meiner Meinung nicht alles, dafür sind wir Menschen nicht gemacht alles zu dürfen, das darf nur der dreieinige Gott entscheiden.
 
 Waldi am 10.4.2010
Brutalste Entgleisung.
Unter dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus sind unzählige Christen, (und Juden), verfolgt, gedemütigt und in den KZts umgebracht worden. Das waren aber gottlose Diktaturen. Doch nicht einmal die haben es gewagt den christlichen Glauben auf so perverse Art zu besudeln, wie die Macher von "Titanic". Und das in einem Rechtsstaat, der, genau genommen, dieses Prädikat nicht mehr verdienen würde, wenn er diese widerlichen Entgleisungen einer falsch verstandenen Meinungsfreiheit der Medien ungestraft lässt. Welch eine krankhafte Hirnmasse muss in diesen Köpfen stecken, die sie zu solchen Denkungeheurlichkeiten verführt hat. Gibt es in diesem Verein keine Hintermänner, die sich noch einen winzigen Rest von Anstand bewahrt haben, um zu sagen: "Halt, so weit darf es nicht kommen, das geht deutlich unter die Gürtellinie." Haben diese Schreibtischtäter übelster Art keine Angehörigen, die sie zumindest daran erinnern, dass es außer den irdischen Gesetzen auch noch andere geben könnte, vor denen sie sich vielleicht doch, trotz allem Unglauben, einmal verantworten müssen?
 
 stellamaris am 10.4.2010
Danke
Danke Norbert Geis für diesen hervorragenden Artikel. Ich hoffe aber auf mehr: nämlich dass auch Sie und Ihre Parteifreunde, auch von der CDU, sowohl beim Presserat Beschwerde als auch bei der Staatsanwaltschaft Anzeige eingereicht haben. Bis jetzt sind nämlich erst drei Anzeigen eingegangen. Schreiben allein genügt nicht mehr, wenn man als Politiker wirklich etwas bewegen will. Vor allem muss der Blasphemieparagraf wieder in Kraft gesetzt werden. Die Müdigkeit und Mutlosigkeit der Guten muss aufhören. Ich bin überzeugt, Sie tun das Richtige.
weiter »
 
Chrysanthus am 10.4.2010
Nicht locker lassen!
Dieser Fall muss vor die Gerichte notfalls durch alle Instanzen.
Mit Recht wurde darauf hingewiesen, dass Deutschland seit der Freigabe der ungeborenen Kinder zur straffreien Tötuntg kein Rechtsstaat mehr ist.
Das Vertrauen in die verbliebene Rechsstaatlichkeit unseres Gemeinwesens würde weiteren Schaden erleiden, wenn der christliche Glaube ungestraft auf so schändliche Weise öffentlich verhöhnt werden darf. Dieser Schaden wäre wohl kaum zu heilen, denn wenn die Rechtssprechung erst einmal einen solchen üblen Weg beschritten hat, wie will man dann wieder zurück? Die Geschichte des sogenannten III. Reichs zeigt, dass er in der Katastrophe mündet.
 

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