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12. M�rz 2010, 12:15
Laizisten wollen Gottesdienst im Europaparlament verbieten!














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  THEMA 'EU'

Eine Gruppe von Sozialisten, Kommunisten, Liberalen und Grünen will gegen einen Gottesdienst vorgehen, denn der CSU-Abgeordnete Bernd Posselt mit anderen seit 11 Jahren organisiert

München (kath.net)
Eine Gruppe von Sozialisten, Kommunisten, Liberalen und Grünen, an deren Spitze die niederländische Liberale Sophie in't Veld und die deutsche Grüne Franziska Brantner stehen, will gegen einen Gottesdienst vorgehen, den der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt gemeinsam mit Abgeordneten fast aller Fraktionen und der Diözese Straßburg seit 11 Jahren im Europaparlament organisiert. In einem Brief an Parlamentspräsident Jerzy Buzek protestierte die von in't Veld geleitete "Plattform für Säkularismus in der Politik" gegen die Anwesenheit eines Kruzifixes im Straßburger Gottesdienst- und Meditationsraum, weil dieses im Widerspruch zum "neutralen Charakter" dieses Raumes stehe, und warf die Frage auf, welche Eintrittsberechtigung zum Europaparlament der zuständige Priester der Diözese Straßburg besitze.

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Posselt wies dies "als agressiven Versuch, das Christentum aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen", zurück. 80 Prozent der EU-Bürger seien Christen, 65 Prozent Katholiken. Der Meditationsraum werde einmal pro Monat von den Katholiken entsprechend den Regeln des Parlamentes für eine gute halbe Stunde Messe genutzt, ansonsten stehe er allen anderen Konfessionen und Religionsgemeinschaften ebenso zur Verfügung: "Als Mehrheit sollten wir aber dieselben Rechte haben wie jede Minderheit." Nach der Messe würden das Kreuz und die anderen Gegenstände in einen eigens dafür vorgesehenen Schrank verbracht und der neutrale Charakter des Meditationsraumes wiederhergestellt. Posselt: "Der Lissabonner Vertrag bekennt sich ausdrücklich zu den religiösen Wurzeln Europas, und die sind nun einmal zu mehr als 80 Prozent christlich, wie auch die heutige Bevölkerung Europas. Wenn wir diese Wurzeln pflegen, darf dies nicht zu intoleranten und illiberalen Attacken angeblicher Liberaler führen, die dauernd das Wort Toleranz im Mund führen und mit Schikanen operieren, die meine Kollegen aus dem ehemaligen Ostblock an die Zeit vor 1989 erinnern."

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Lesermeinung

Stephan Karl am 13.3.2010
Ach ja
und für Sozialismus und Kommunismus gilt Ähnliches.
Wirklich sehr gut formuliert, finde ich, Veritate.
 
Stephan Karl am 13.3.2010
S.E. Hochw. Bischof Ketteler
Na ja, von den sog. Liberalen und den sog. "Geist des Liberalismus" wußte S E. Hochw. Bischof Ketteler ja schon eine ganze Menge zu berichten.
 
 Psalm 148 am 12.3.2010
Gottesdienst im Europaparlament ???
Jaaaaaaaaaaaa ! ! !
Der zuständige Priester der Diözese Straßburg ist im Namen und Auftrag des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes im Dienst. (Wen interessiert diese Eintrittsberechtigung? ! )
Also kann er auch im Europaparlament eine halbstündige Eucharistiefeier halten.
Selbst wenn an Drei Tagen in der Woche Gottesdienst wäre, Können und Dürfen die Laizisten IHM nicht den Zugang verwehren.
"Lasset die Kinder zu mir kommen denn ihnen ist das Himmelreich"
Kinder Gottes sind wir doch Alle. Oder etwa nicht??? Hurraaa ! ! ! Auch in EUROPA.
 
 CkH am 12.3.2010
Ein 50
Meter hohes Kreuz soltle man vor dem in europäischer Großmannsucht errichteten Parlamentsgebäude errichten.
 
 Blaise Pascal am 12.3.2010
Atheistischer "Meditionsraum" Ok
Aber christliche Messe soll verboten werden. Dass man die Kreuze in einem Schrank wegsperren muss, ist eigentlich auch schon ein Skandal.
 
 Veritate am 12.3.2010
Mut
Auch hier ,wie bei Frau Schwarzer, wird endlich Mut gezeigt und den extremen Linken,Gruenen ihre Intoleranz vorgehalten. Dies sollte doch auch über das Antidiskrimimnierungsgesetzt geregelt sein oder etwa nicht ? Oder gilt für diese extrem säkularen etwa eine Sondererlaubnis ? Ich nenne ihre Aktion Diskrimination des Christentums. Der Vergleich mit dem Ostblock ist hier gut angebracht.
weiter »
 
Yohanan am 12.3.2010
Recht der Religionsausübung
Die katholischen Abgeordneten brauchen sich doch nicht rechtfertigen, dass sie eine katholische Messe im Parlamentsgebäude, dort wo sie arbeiten, feiern! Da ist auch nicht der Hinweis auf die religiösen Wurzeln Europas notwendig.
 

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