LOGIN


eingeloggt bleiben

neu registrieren
Passwort vergessen


+ version 4.2
  
Nachrichten Community Service

  NACHRICHTEN
     Aktuelles
     Österreich
     Deutschland
     Schweiz
     Weltkirche
     Chronik
     Jugend
     Spirituelles
     Buchtipp
     Interview


  SERVICE
     
     KATH.NET-CHAT
     kathTube
     Radio kathTube
     Kathpedia
     Newsletter
     Termine
     KATH.NET-Club
     Leserreisen 2010
     Werbebanner
     Newsticker
     kathShop


  INTERNATIONAL
     English
     Italiano
     Français
     Español
     Slovensky
     Hrvatski
     Português

     Nuntii latini


  SUCHE
     






Anderswo...

WIENER ZEITUNG - 29. 7 - Tödlicher Bombenanschlag in ukrainischer Kirche

FOCUS ONLINE - 29. 7 - UN: Wasser als Menschenrecht anerkannt

TLZ - 27. 7 - Wallfahrt nach Rom: Ministrant Ludwig Hoffmeier fährt zur Papstaudienz

PRO MEDIENMAGAZIN - 29. 7 - Star-Autorin Rice will kein Christ mehr sein

RADIO BREMEN - 29. 7 - Bremer Kirchen bieten 4 300 Plätze für Kinder

RADIO VATIKAN - 29. 7 - USA: Kardinal begrüsst Einwanderungsgesetzes-Stopp

MüNCHNER KIRCHENRADIO - 29. 7 - Wolf: Kürzung staatlicher Leistungen für Kirchen in Bayern kein Them

Top Artikel der letzten 7 Tage

Die 'freundlichen Worte' der Schwester Beda Rauch

Love-Parade: 'Hölle' oder 'Sodom und Gomorrha'?

David Berger aus Päpstlicher Akademie Thomas von Aquin ausgeschlossen

Wo die Todsünden regieren

Pfarrer Hans Buschor bleibt weiterhin Leiter von K-TV

Eva Herman präzisiert ihre Loveparaden-Kritik

Von wem stammt dieser Text?

Ein Hirte, der seine Herde vor den Wölfen geschützt hat

Ruhrbischof Overbeck bittet um Gebet für Duisburg-Opfer

'Anglikanische Kommunion' für den Vierbeiner


11. März 2010, 08:04
Vatikanzeitung: Frauen in Leitung hätten Missbrauch verhindert














Artikel kommentieren
Tippfehler melden
Druckversion
Artikel versenden

  WEITERE ARTIKEL ZUM
  THEMA 'Missbrauch'

In entsprechenden Positionen hätten Frauen schweren Schaden von der Kirche abwenden können, meint die Historikerin Lucetta Scaraffia in einem Leitartikel des «Osservatore Romano» - Jetzt mit Originalartikel

Vatikanstadt (kath.net / KNA) Der Ausschluss von Frauen aus kirchlichen Leitungsämtern ist nach einem Leitartikel der Vatikanzeitung «Osservatore Romano» mitverantwortlich für die Missbrauchsskandale. Eine größere weibliche Präsenz in den Entscheidungsebenen der Kirche hätte möglicherweise «den Vorhang männlicher Verschwiegenheit» angesichts derartiger Verbrechen zerrissen, schreibt die Historikerin Lucetta Scaraffia in einem Beitrag für die Donnerstagsausgabe. Frauen seien eher bereit, Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch zu verteidigen, begründet die Wissenschaftlerin ihre These. In entsprechenden Positionen hätten sie schweren Schaden von der Kirche abwenden können.

Werbung


Trotz einer gestiegenen theoretischen Wertschätzung kämen Frauen im Leben der Kirche noch immer nicht angemessen vor. Auch wenn ihre Beteiligung größer geworden sei, habe man ihr Engagement «praktisch immer aus den Entscheidungsbereichen herausgehalten», so Scaraffia, die an der römischen Sapienza-Universität lehrt.

Originalartikel

Diskussion im Forum


(C) 2010 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

   

Helfen Sie kath.net mit Ihrer
Spende!

Lesermeinung

 Philippa am 12.3.2010
98,5 % der Täter sind Männer
Natürlich gibt es auch Frauen, die Kinder sexuell missbrauchen, aber die Zahlen sprechen für sich. Es geht vor allem darum ungute Netzwerke und Klüngel unter Männern durch Frauen in wichtigen Aufgabenbereichen der Kirche zu durchbrechen. Für solche Aufgaben muss man kein Priester sein und nur weil jemand ein Priester ist, muss er nicht unbedingt bestimmte Funktionstellen bekommen. Ich erlebe es in meinem Bistum gerade, dass eine skandalöse Vetternwirtschaft zwischen einigen Priestern besteht, völlig inkompetente Priester richten in ihrem Tätigkeitsbereich großen Schaden an und die Bevölkerung fängt schon an von homosexuellen Beziehungen zu tuscheln. Ich könnte mir vorstellen, dass hier gerade ein paar starke Frauen segensreich wären -deswegen steht das Priesteramt für Frauen überhaupt nicht zur Diskussion.
 
alexius am 12.3.2010
Äußerst bedenklich ist es, die gesellschaftliche Homosexualisierung
noch verstärkt in den Klerus zu tragen. Vom geltenden Kichenrecht her dürfen Homosexuelle und Bisexuelle nicht geweiht werden. Daran wird sich auch nichts mehr ändern, denn die Lehre der Kirche ist in der objektiven Ablehnung solchen widernatürlichen Handelns unabänderlich, und die Erfahrungen der ganzen Kirche mit derart tendierenden Personen sind für den pastoralen Bereich eindeutig. Die Instruktion zeigt, daß Homosexualität absolut überwunden sein: "Falls es sich jedoch um homosexuelle Tendenzen handelt, die bloß Ausdruck eines vorübergehenden Problems, wie etwa eine noch nicht abgeschlossene Adoleszenz sind, so müssen sie wenigstens drei Jahre vor der Diakonenweihe eindeutig überwunden sein."

Sie übersehen fundamental, daß die normale sexuelle Berufung des Mannes und der Frau keinerlei Abänderung bedarf. Unter diesen natürlich-gesunden Voraussetzungen geht es nur noch um die Frage, ob der Zölibat lebenslang ernsthaft übernommen werden kann oder nicht, während bei den widernatürlich Tendierenden die Weihe nicht mehr in Frage kommt. Wenn eine Ehe wegen homosexueller Tendenzen für nichtig erklärt wurde - wie so oft - dann heißt dies, daß beispielsweise der Bräutigam zwar JA sagte, aber es gar nicht sagen konnte. Ähnlich wird man dies von Seiten widernatürlich Tendierender leider in bezug auf den Zölibat annehmen müssen.

Wer diesen Haupthintergrund der MIßbrauchsproblematik übersieht, verhindert die Aufarbeitung. Sogar der laisierte und "geoutete" Psychologe Wahala hat bei PULS4 gesagt, daß im Gegensatz zum Gesellschaftsdurchschnitt im klerikalen Sektor überdurchschnittlich viele heranwachsende Buben und somit "homoerotischer Mißbrauch" - so sagte er es - aufgetreten sei. Seine gleichzeitige Forderung nach Abänderung der klaren Sexuallehre der Kirche, nämlich neben der ehelichen Sexualität noch alle anderen Formen anzuerkennen, ist fatal und würde das Problem eben insgesamt überhaupt nicht lösen. Wenn daher in der Priesterausbildung Offenheit beim Gespräch über Sexualität gefordert wird, dann darf damit kein Jota von der mit der Schöpfungsordnung übereinstimmenden kirchlichen Sittenlehre verraten werden. Sogar Nichtchristen können leicht erkennen, was normal ist und was nicht. Hier das katholische Weihepriestertum durch Homosexualisierung weiter in das nunmehr eindeutig allen bekannte Unter-18-Mißbrauchsrisiko zu bringen, ist fatal und unverantwortlich.
weiter »
 
Xena am 12.3.2010
@alexius
1. Absatz
>Wenn Erwachsene auch in "Notsituationen" ihre natürlichen Schranken widernatürlich fallen lassen und damit die Schöpfungsordnung komplett mißachten, müssen sie dauerhaft geheilt sein, um jemals noch zu den Weihen gelangen zu können. Genau davon geht auch die römische Instruktion zur Verhinderung neugeweihter Homosexueller aus. Es sind eben leider einige homosexuell und bisexuell Tendierende (= Menschen mit zum Teil schweren psychosexuellen Defiziten, was ein häufiger Ehenichtigkeitsgrund ist)…<

Wollen sie damit sagen, dass homosexuelle und bisexuelle Personen geheilt werden müssen/sollen?

2. Absatz
>Wer ab einem bestimmten Reifealter auch nur den leisesten Ansatz für möglich hält, homosexuell zu handeln und dabei kein wirkliches Problem hätte, darf nicht aufgenommen werden und soll zur Vermeidung potentiellen Ärgernisses auch nicht weiterwirken dürfen als Mitarbeiter der Kirche.<

Gilt das nicht auch für angehende Priester und Ordensleute, die auch nur den leisesten Ansatz für möglich halten, heterosexuell zu handeln und dabei kein wirkliches Problem hätten…?

Im Grunde sind wir uns ja einig, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden müssen um Missabrauch zu verhindern. Ihr Ansatz beschränkt sich aber einzig und allein auf Homosexuelle. Damit vereinfachen sie die Problematik nicht nur, sondern stellen diese Personengruppe unter Generalverdacht und gestehen diesen Personen nicht zu, in ausgeglichener, aufrichtiger und tugendhafter Art ihre göttliche Berufung leben zu können.
Und diese Einstellung halte nicht nur ich für sehr bedenklich.
 
alexius am 11.3.2010
Vollständige Ablehnung der entschuldigenden "Gefängnistheorie"
Das ist Themaverfehlung. Kein Seminar und kein Kloster sind Gefängnisse und ähnliches. Diese Ausreden zählen überhaupt nicht für Personen, die einer göttlichen Berufung folgen. Ich bleibe voll und ganz dabei: wenn Erwachsene auch in "Notsituationen" ihre natürlichen Schranken widernatürlich fallen lassen und damit die Schöpfungsordnung komplett mißachten, müssen sie dauerhaft geheilt sein, um jemals noch zu den Weihen gelangen zu können. Genau davon geht auch die römische Instruktion zur Verhinderung neugeweihter Homosexueller aus. Es sind eben leider einige homosexuell und bisexuell Tendierende (= Menschen mit zum Teil schweren psychosexuellen Defiziten, was ein häufiger Ehenichtigkeitsgrund ist) in den diözesanen und klösterlichen Klerus gelangt, welche nicht hätten geweiht werden dürfen und deshalb auch kein wirkliches Recht auf Fortführung ihres Amtes besitzen. Die Kirche kann sich eine von einigen ihrer Oberen her praktizierte falsche Barmherzigkeit des Täterschutzes und des Schutzes derer, die aufgrund dieses Hintergrundes am ehesten Unter-18-Jährige und Anvertraute miß-brauchen, nicht mehr leisten.

Ich wiederhole: ein gesunder ausgeglichener und normal auf die heiligen Gelübde und/oder die heiligen Weihen Vorbeiteter würde aufgrund der Ernstnahme des Rufes Christi auch in Notlagen nicht bereit sein, die natürlichen Schranken der natürlichen Intimität in Richtung widernatürliche Praxis und somit in Verkehrung der eigenen Grundberufung als Mann aufgeben. Wer ab einem bestimmten Reifealter auch nur den leisesten Ansatz für möglich hält, homosexuell zu handeln und dabei kein wirkliches Problem hätte, darf nicht aufgenommen werden und soll zur Vermeidung potentiellen Ärgernisses auch nicht weiterwirken dürfen als Mitarbeiter der Kirche.

Und wenn ein Mensch sich derart veranimalisiert hat, daß für ihn ohne Rücksicht auf die Schöpfungsordnung und auf das Alter Anvertrauter in einem Ausbildungshaus oder Priesterseminar nur noch "Angebot und Nachfrage" zählen, ist pervers tendierend und muß aufgrund dieser absolut unchristlichen Primitivität von allen Ämtern für immer ferngehalten werden. Eine solche Angebot-Nachfrage-Sicht ist wirklich nichts anderes mehr als reiner dämonischer Weltgeist. Ich wiederhole daher das, was Diözesanbischof Klaus Küng als direkter Stellvertreter des Papstes, damals als Apostolischer Visitator, anläßlich der notwendig gewordenen Schließung des St. Pöltner Priesterseminars 2004 sagte:

"Wir brauchen Priesterpersönlichkeiten, die belastbar und gesund sind. Gerade in der Situation der heutigen Gesellschaft sind die Anforderungen, denen sich der Priester in der Aufgabe der Verkündigung und der Seelsorge stellen muß, sehr hoch. Je bedrängender der Priestermangel wird, desto ausgeglichener, aufrichtiger und tugendhafter müssen jene sein, die Priester werden. Vor allem Vorbilder von Menschen sind nötig, die selbst tatkräftig zupacken, wo es nötig ist. Sie brauchen eine klare Ausrichtung an Christus, aber auch 'Erdung'. Leider hat es auch schwerwiegende Fehlentwicklungen gegeben: dies wurde spätestens durch die pornographischen Bilder deutlich, die von einigen Seminaristen geradezu 'suchtartig' aus dem Internet geladen wurden. Sehr schmerzhaft war es für mich festzustellen, daß sich aktive homophile Beziehungen gebildet haben."

Dieses Hauptproblem und -risiko als massiver Background des fließenden Überganges Richtung Mißbrauch Heranwachsender muß ohne falsche Barmherzigkeit zum Schutz vor weiteren Opfern, aber auch vor weiteren angeblich "konsensuell Verführten" und zur Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der Kirche angegangen werden.
weiter »
 
Xena am 11.3.2010
Vielen Dank resetlam02
für ihre Ausführungen. Genau das habe ich auch schon des öfteren hier geschrieben, aber es wird leider mit den üblichen Verallgemeinerungen und Vorurteilen abgeschmettert.
 
 resetlam02 am 11.3.2010
homosexualität?
Lieber alexius,

es ist meiner Meinung nach viel profaner: Die Täter haben genommen, was ihnen unter die Finger kam und leicht verfügbar war. In Knabeninternaten sind das naturgemäß Jungs und keine Mädchen.

In Gefängnissen gibt es auch Geschlechtsverkehr zwischen gleichgeschlechtlichen (ob das Partner sind sei einmal dahingestellt). Das ist aber lediglich Triebabfuhr - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und genauso ist/war das auch bei den Missbräuchen in der Kirche. Seine wir "froh" dass so "Schlimmeres" verhindert wurde, denn zu Vergewaltigungen mit Penetration scheint es eher seltener gekommen zu sein. Eher sieht es so aus, dass die selbstbefreidigung nicht ausreichte, um den Sexualtrieb in ausreichendem Maße auszuleben und daher der "Kick" der Fremdberührung gesucht wurde.

Von Armeen, die fern von andersgeschlechtlichen Sexualpartnern stehen, sind derartige Vorkommnisse auch bekannt: Selbst "altgediente heterosexuelle Familienväter" wurden im Felde ihrer Definition nach "homosexuell". Mitnichten. Genausowenig, wie pubertierende Jungen "homosexuell" sind und/oder bleiben, weil sie sich während des Heranwachsens mit anderen Knaben vergnügten.
 
 M.Schn-Fl am 11.3.2010
Frauen hätten Mißbrauch erhindert?
@Xena
Genau Xena. Es geht nicht darum, ob Frauen oder Männer die besseren Menschen sind. Ich habe mich in erster Linie dagegen gewandt, daß Frauen die besseren Wächter in den Internaten für Kinder sein könnten, wenn sie in der Kirche Leitungsfunktion ausüben könnten. Die Einlassung von Scaraffia im Osservatore suggeriert das aber.
Sie suggeriert darüber hinaus noch den feministischen Wahn, daß hier Frauen eben doch die Besseren seien. Sie hätten möglicherweise den Vorhang der männlichen Verschwiegenheit zerrissen. Eben das haben sie nicht getan, wie wir jetzt klar wissen aus Ettal, der Odenwaldschule und besonders aus den Ordinariaten, wo die Fälle so viele Jahre vertuscht wurden und wo Frauen (glücklicherweise!) seit vielen Jahren führende Positionen haben.
 
alexius am 11.3.2010
@Xena - zum Haupthintergrund vieler Mißbrauchsfälle: Homosexualität und Bisexualität
Nur noch blind kann man zurückweisen, daß in sehr vielen öffentlich gewordenen Mißbrauchsfällen als ursächliche Komponente eindeutig Homosexualität oder Bisexualität erwiesen ist. Es geht dabei um erwachsene Menschen, die von ihrem Herzen her keine eindeutigen naturgegebenen Hemmungen bei der Überschreitung der sexuellen Grenzen zu Personen des eigenen Geschlechtes besitzen und verspüren (deswegen genügt ein einziges Mal), die nämlich offenbar - das ist jetzt meine These aus der Fülle der Fälle - mit größter Wahrscheinlichkeit auch andere Grenzen mühelos unterschreiten (Stichwort: unter 18 Jahren). Außerdem werden sie sich dieses Risikos und dieser dauernden Versuchung realistischerweise nur schwer entziehen können. Somit müssen solche Menschen von den heiligen Weihen unbedingt ferngehalten werden. Es gibt weder ein Menschenrecht auf eine heilige Weihe in der Kirche noch gibt es ein Menschenrecht, daß nach einem naturwidrigen Vorkommnis auch noch das Amt des Diakons, Priesters oder Bischofs weitergeführt werde. Es handelte sich also nicht selten um eindeutig homosexuell oder bisexuell tendierende Diakone und Priester und Ordensleute, die sich auf Heranwachsende "spezialisiert" hatten.

So gibt ein Täterpriester in einem österreichischen Interview vom 10. März 2010 zu: "Naja, Kinder, ich habe keinerlei Neigung zur Pädophilie. Das war eher Homosexualität, mit etwas Unterschreiten der gesetzlichen Altersgrenzen. Es war frühestens mit dreizehn." Wer hier nicht auch ansetzt, wird die der Kirche geschenkten Selbstheiligungs- und reinigungskräfte massiv behindern:
weiter »
 
Norbert19740406 am 11.3.2010
Bei dem bisherigen Ausbildingsstand ehrenamtlicher Helfer hätten sie keinen Einfluss gehabt.
Ein andere Seite er Missbrauchsdebatte ist der Ausbildungsstand der meisten haupt- und ehrenamtlichen Helfer.
Es ist wichtig zu wissen, daß potentielle Täter, egal welcher Berufsgruppe sie angehören, sich genau und präzise vorher überlegen, welche Person sie sich für ihre Taten aussuchen. Das sind sowohl Kinder, Jugendliche und auch ERwachsene, bei denen sie sich mindestens 80 % sicher sind, daß sie ihnen arglos an den Tatort folgen, sich während der Missbrauchshandlung nicht versuchen zu wehren und nach der Tat längere Zeit Stillschweigen bewahren. In diesen Personenkreis fallen meistens Menschen mit geringfügiger Behinderung, da sie nicht in der Lage sind, Gefahren vorausschauend zu erkennen und häufig zunächst garnicht realisieren, was eigendlich mit ihrnen passiert. Das allgemeine Umfeld stuft diese Kinder und Jugendlichen (und auch ERwachsene) überhaupt nicht als gefähredet ein, so daß die Vorbereitung und die Ausführung der Tat überhaupt gar nicht auffällt. Auch einer Frau nicht, es sei denn, daß sie auf Grund ihrer beruflichen Kenntnisse oder einer Schulung als Angehörige um die Gefährdung weiß.
Wenn als Frauen, die keine einschlägige Ausbildung haben, also besser in der Lage sind Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zu verhindern, warum gelang das nicht in all den Fällen, wo verheiratete Väter oder andere Verwandte ein Kind missbraucht haben??
Eines lehrt uns schon die Geschichte, wir müssen uns um schwächere aufmerksamer kümmern und uns auch Kenntnisse aneignen, um rechtzeitig zu erkennen, wo eventuell eine Gefährdung vorliegen könnte. Das soll aber auf keinen Fall zum Generalverdacht gegen Priester und Ordensleute führen.
 
 Ester am 11.3.2010
Mütterlichkeit
Seit Jahrzehnten wird gehetzt, dass Mütterlichkeit etwas ist, was die Frauen keineswegs ehrt.
Man hat Frauen dazu gebracht Kinder als Last zu sehen, die wenn sie schon nicht erfolgreich verhütet werden können, dann doch so schnell wie möglich in Kinderkrippen und dergl. abgeschoben werden sollen.
Wenn also die Frauen sich schon nciht um die eigenen Kinder kümmern, warum sollten sie dann wie die Löwen fremde Kinder verteidigen.
 
Xena am 11.3.2010
@ M.Schn-Fl
Ich glaube sie haben mein Statement nicht richtig gelesen. Ich sagte, es könnte eine von vielen Möglichkeiten sein und man sollte keine Überlegung von vornherein vom Tisch wischen. Aber wenn sie meinen, weil Frauen auch an Übergriffen beteiligt waren, dürften sie in solchen Einrichtungen nicht mehr vertreten sein, dann müssten sie konsequenterweise auch alle Männer aus diesen Einrichtungen entfernen.
Es sollte doch hier nicht darum gehen, (überspitzt gesagt) ob nun Männer oder Frauen die besseren Menschen sind, sondern darum, wie man zukünftig Missbräuche verhindern kann. Und dabei ist mM nach jede Überlegung und gedankliche Möglichkeit wichtig und überdenkenswert.
 
loyalbushie am 11.3.2010
Aber hallo...
Die Geschichte hat ganz eindeutig gezeigt, dass das höhere Einfühlungsvermögen und der ganzheitliche Blick von Frauen zweifellos zu Fortschritten zB im Bildungswesen oder in der Rechtspflege führt. Man denke nur an die Genossinnen Margot Honecker und Dr. Hilde Benjamin... :)
weiter »
 
Xena am 11.3.2010
@Gandalf
Diese Diskussion hatten wir hier schon. Aber ich wiederhole es gern noch einmal.
Der große Irrtum liegt darin, dass ein Mann, der einmal sexuellen Kontakt zu einem anderen Mann hat, nicht unbedingt schwul sein muss. Ein Rechtshänder, der einmal mit der linken Hand schreibt, ist danach trotzdem noch kein Linkshänder. Homosexualität begründet sich nicht ausschließlich aus der sexuellen Handlung, sondern in erster Linie aus der Anziehung auf mentaler und emotionaler Ebene zu Personen des gleichen Geschlechts, was weit über die reine Sexualität hinaus geht. (Wie eben bei Heterosexuellen auch, nur halt gegengeschlechtlich.)
Viel wichtiger wäre es herauszufinden, wie man es verhindern kann, dass ein an sich heterosexueller Mann plötzlich seine Sexualität nicht mehr sublimieren kann und sich dann an Kindern und Jugendlichen vergeht. Oft eben an Buben, weil Mädchen in den Strukturen, in denen sie leben, nicht so leicht greifbar sind.
 
 mystic am 11.3.2010
Es wird berichtet, neulich gibt es immer mehr Kindermißbrauchsfälle von Frauen.
 
 M.Schn-Fl am 11.3.2010
Frauen haben nicht Mißbrauch verhindert
@xena
Noch einmal Xena. In Ettal gab es eine Präfektin und enie Hauspsychologin. In der Odenwaldschule sind und waren Frauen maßgeblich beteiligt an der Leitung und an der Vertuschung.
 
Gandalf am 11.3.2010
@Xena
Du behauptest hier, dass die wenigsten Missbrauchstäter auch wirklich homosexuell sind. Da fragt man sich schon, woher Du das weißt. Jeder, der 1 + 1zusammenzählen kann, weiß, dass das sehr wohl ein großes Problemgebiet ist. Denn immerhin reden wir hier jetzt fast nur von Fällen, wo "Ältere Männer" "jüngere Burschen" angemacht haben. Das ist krank und das entspricht sehr wohl auch den homosexuellen Bereich.
 
Xena am 11.3.2010
Differenzierte Herangehensweise
Wenn man darüber nachdenkt, wie man zukünftigem Missbrauch vorbeugen kann, finde ich es durchaus legitim auch darüber nachzudenken, ob es nicht positiv sein könnte, Frauen in Führungsebenen kirchlicher Einrichtungen (wie Kinderheimen, Internaten u. dgl.) zu haben. – Als eine Maßnahme unter mehreren.
Das Problem Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen, muss mM nach sowieso wesentlich vielschichtiger betrachtet werden als bisher. Vor allem sollte nicht immer wieder nur eine Gruppe (nämlich homosexuelle Priester) als Täter hingestellt werden, zumal nachweisbar ist, dass die wenigsten Missbrauchstäter auch wirklich homosexuell sind.
Vielleicht wäre eine Maßnahme, unter anderem, eine regelmäßige psychologische „Kontrolle“ bzw Konsultation.
Es ist allerdings nicht besonders konstruktiv eine noch zu überdenkende mögliche Präventionsmaßnahme von vornherein, als Unsinn abzuqualifizieren.
 
 M.Schn-Fl am 11.3.2010
Frauen hätten Mißbrauch verhindert?
Entschuldigung: Es muß im 1. Satz Präfektin heißen.
 
 M.Schn-Fl am 11.3.2010
Frauen hätten Mißbrauch verhindert?
Danke camino ignis.
Auf Welt-online erinnert sich ein ehemaliger Schüler aus Kloster Ettal an die Präfektion Frau B. , die eifrig und brutal mitgeprügelt habe. Sie sei überdurchschnittlich gewaltätig gewesen. Frau P. die Hauspsychologin habe in ihrem Nachlass die Mißbrauchsfälle von Pater M. dokumentiert, habe aber offensichtlich nichts dagegen unternommen.
So dieser Ehemalige aus Ettal dessen Nick Knecht Ruppert ist.
Dieses entschuldigt die Männer nicht, widerlegt aber die Behauptung, daß Frauen hier besser handeln würden. Es bleibt so, wie in der Bibel beschrieben. Es gibt auch heute noch Kain und Abel und die treue Rut und das Weib Jezebel.
 
palmzweig am 11.3.2010
Vorbildcharakter
Ein großes Dankeschön an Alexius für die differenzierte Stellungnahme!
 
camino ignis am 11.3.2010
Die Argumente der Kommentare
auf Welt-online sollte man gelesen haben, bevor sie eventuell gelöscht werden:
weiter »
 
 Bonifaz2010 am 11.3.2010
@ camino ignis
Amen!
 
 M.Schn-Fl am 11.3.2010
Frauen hätten Mißbrauch verhindert?
Was ist denn nur mit dem Osservatore los?
Scaraffia macht sich wie alle Feministinnen Illusionen über ihr eigenes Geschlecht. Ihr sollte doch bekannt sein, daß bei ca. 200000 Mißbrauchsfällen bei uns pro Jahr Mütter in vielen Fällen wegsehen, um die Beziehung zum Täter nicht zu gefährden, oder sogar in einzelnen Fällen selbst beteiligt sind. Außerdem wurden in den letzten Tagen auch Fälle gemeldet, in denen Frauen den Mißbrauch begingen. Vor einigen Jahren war auf arte ein pädophiler Spielfilm zu sehen, bei dem eine Frau sich über einen 13jährigen Buben hermachte. Ausführlich wurde hier in den Leiden der Frau sozusagen gebadet. Der Film war nicht von einem bösen Mann, sondern von einer Frau gemacht, die das Drehbuch schrieb, die Hauptrolle spielte und Regie führte. Der Femismus ist eine Ideologie, die wie alle Ideologien vor Dummheit strotzt. Selbst Doris Lessing, eine große Protagonistin der Frauenbewegung, beklagte vor Jahren schon die faulen Früchte der Emanzipation, wie "die Welt" schrieb. Sie sprach von der "denkfaulen und heimtückischen Kultur des Feminismus" gegen die die Männer sich endlich wehren sollten.(Welt vom 15.8.01) Daß feministischer Blödsinn jetzt schon im Osservatore Romano auftaucht, zeigt einmal mehr, wie weit die Dinge gediehen sind. Vielleicht hilft hier auch einmal bei Martha Nußbaum (Chicago Law School) nachzulesen über die Agressionsbereitschaft bei Frauen.
 
 Einsiedlerin am 11.3.2010
wie was?
Soll das jetzt eine plumpe Ausrede sein, um keine Verantwortung übernehmen zu müssen???
 
alexius am 11.3.2010
Präzisierung vom Originalartikel her
Lucetta Scaraffia schreibt nicht einfach (säkular verstanden) von "Leitungspositionen" und stellt auch nicht die vom ordentlichen Lehramt unfehlbar vorgelegte und somit unabänderliche Lehre der Nicht-Möglichkeit einer Priesterweihe der Frau in Frage. Zudem sieht sie auch die Risiken der rein säkularen "Gleichstellung" (inkl. Gender-Ideologie) mit dem radikalen Bevölkerungsrückgang. Deshalb schreibt sie dann in bezug auf die Kirche: "L'atteggiamento della Chiesa offre un vantaggio iniziale, perché è chiara la linea scelta, secondo la quale si dovrà muovere l'apertura a una maggiore presenza femminile: la Mulieris dignitatem di Giovanni Paolo ii ha ricordato infatti come alle donne debbano venire attribuiti ruoli di eguale importanza, sebbene di diversa natura, a quelli degli uomini nella vita della Chiesa, e il principio è stato richiamato anche dal cardinale Ratzinger, prefetto della Congregazione per la Dottrina della Fede, nella Lettera ai vescovi della Chiesa cattolica sulla collaborazione dell'uomo e della donna nella Chiesa e nel mondo."

Das heißt also: gleich wichtig, aber von anderer Natur. Und somit hat die kirchliche Lehre einen entscheidenden Vorteil und ist katholischerseits der Willi Christi Jesu umfassend erkannt:

1. Johannes Paul II.: http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_letters/documents/hf_jp-ii_apl_15081988_mulieris-dignitatem_ge.html

2. Benedikt XVI.: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20040731_collaboration_ge.html

Da es leider auch Mißhandlung und sexuellen Mißbrauchs von Frauen (Ordensschwestern) gab, relativiert sich die auf die Mißbrauchsfälle bezogene Hypothese der Autorin ein klein wenig. Und ich teile auch ihre Bemerkung nicht, als ob gesunde Priesterpersönlichkeiten aufgrund übertragener Aufsichtsmacht quasi gleichermaßen von Frauen und Heranwachsenden versucht werden könnten. Hier geht mir auch ein expliziter Hinweis auf die Gefahr homosexueller Neugeweihter ab.
weiter »
 
 resetlam02 am 11.3.2010
Mit großen blauen Augen ...
verkündet die Dame eine unumstössliche Wahrheit:

"Frauen seien eher bereit, Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch zu verteidigen, begründet die Wissenschaftlerin ihre These."

Der war so gut, dass ich für heute mein Kontingent "Lachen" aufgebraucht habe!

danke ;))))))
 
camino ignis am 11.3.2010
Osservatore Romano: Noch Stimme des Papstes?
Nach Fisichellas Entgleisung, diversen Peinlichkeiten zu "Harry Potter" und den "Simpsons" etc. veröffentlicht der Osservatore Romano erneut eine These, die an Absurdität und Dummheit und Realitätsverweigerung kaum zu überbieten ist. Dieser Dame ist in ihrem feministischen Glaubenskrieg wohl völlig entgangen, dass sowohl in Irland als auch in Deutschland Frauen und Frauenorden massiv am Missbrauch beteiligt waren! Schon dieser Umstand kippt die ganze schöne blauäugige These! Wer will denn hier noch alles auf dem Rücken der Opfer seine kirchenpolitischen Ziele durchpauken? Ein Cheflektor, der die Unhaltbarkeit solcher Thesen nicht erkennt und sie in einem quasi offiziellen Organ der Kurie, die sich als "Stimme des Papstes" versteht, zum Abdruck bringt, ist für meine Begriffe untragbar!
 
 familiesonne am 11.3.2010
Da ist was dran..........
Da die Kirche immer betont, die Frau hat als besondere Eigenschaft das "Mütterliche, Umsorgende, Bewahrende, Behütende, Ausgleichende, Harmonisierende,..." wundere ich mich eh, warum Frauen nicht mehr beteiligt werden.

Denn wenn die Frau "Kinder in der Familie" gut versorgen kann, dann ist so doch auch geeignet, analog dazu "Angestellte in einer Firma", "Untertanen in einem polit. System" oder "Schäfchen in einer Kirche" zu versorgen.

Das ist keine Konkurrenz für einen Priester und auch kein Plädoyer für weibl. Priesterinnen. Jeder hat seine Aufgabe, aber Frauen als Leiterinnen eines Internats z. B. wären eine gute Idee und ein wichtiger Versuch, den es auszuprobieren gilt.

Schliesslich haben wir es in der Hand, ob sich Leid durch "aus Opfern werden Täter" weiter wiederholen soll.
 

Ihre Meinung

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikel müssen Sie sich bei bei kathLogin registrieren. Alle User von kathTube wurden bereits automatisch übernommen. Die Kommentare werden von Moderatoren überprüft und freigeschaltet.Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.




Werben auf kath.net  



Helfen Sie kath.net mit Ihrer
Spende!

kath.net auf Papier!
meist kommentierte Artikel


Warning: mysql_query() [function.mysql-query]: Access denied for user 'www-data'@'localhost' (using password: NO) in /var/customers/webs/kathnet/_footer.php on line 74

Warning: mysql_query() [function.mysql-query]: A link to the server could not be established in /var/customers/webs/kathnet/_footer.php on line 74

Error performing query: Access denied for user 'www-data'@'localhost' (using password: NO)