| 09. März 2010, 21:05 | Der Angriff von Leutheusser-Schnarrenberger auf die katholische Kirche
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| CSU-Bundestagsabgeordneter Norbert Geis: „Ihr gehe es «nicht mehr um Aufklärung, sondern um einen Angriff auf die katholische Kirche“- Kritik auch aus der CDU

Berlin (kath.net/KNA)
Im Streit zwischen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Kirchenvertretern stärken Unionspolitiker den Bischöfen den Rücken. Die Ministerin versuche, «ihren Frust über die katholische Kirche» loszuwerden, sagte der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis «Spiegel online». Ihr gehe es «nicht mehr um Aufklärung, sondern um einen Angriff auf die katholische Kirche».
In der Auseinandersetzung um die Aufklärung von sexuellem Missbrauch durch Geistliche hatte Leutheusser-Schnarrenberger der Kirche vorgehalten, eine Direktive der vatikanischen Glaubenskongregation von 2001 schreibe vor, dass auch schwere Missbrauchsfälle zuallererst der päpstlichen Geheimhaltung unterlägen und nicht an staatliche Behörden weitergegeben werden sollten. Diese Darstellung sei falsch, erklärte die Deutsche Bischofskonferenz am Dienstag.
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Zu der von der Ministerin geäußerten Kritik an einer «Schweigemauer» in katholischen Einrichtungen sagte der innenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Stephan Mayer: «Eine Schweigemauer kann ich in der katholischen Kirche beim besten Willen nicht erkennen.» Die Bischofskonferenz habe deutlich gemacht, dass sie bei Missbrauch keine Toleranz gelten lasse. «Wenn es Verfehlungen gab - und es gab sie -, dann muss diesen nachgegangen werden», so Mayer. Man dürfe aber nicht «die katholische Kirche in Bausch und Bogen an den Pranger» stellen.
Auch aus der CDU kam Kritik an Leutheusser-Schnarrenberger. Mit der Konzentration ihrer Forderungen auf die Kirche sei die Ministerin nicht auf der Höhe der Diskussion, betonte Unionsfraktionsvize Günter Krings. Zwar liege dort ein Schwerpunkt bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals: «Wer das Problem aber auf die katholische Kirche beschränkt, der hat das Problem nicht voll erfasst.» Zuvor hatten bereits mehrere Repräsentanten der Kirche die Kritik der Ministerin zurückgewiesen. Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller forderte sie auf, Beweise für ihre Anschuldigungen vorzulegen oder andernfalls «ihre Amtsautorität nicht für derartige Übergriffe zu instrumentalisieren».
Diskussion im Forum
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Lesermeinung
| | Ester am 10.3.2010 | 
 | Qui bono ich frage mich schon die ganze Zeit, warum die Medien in fast verantwortungsloser Weise dieses Thema so am kochen halten.
Nun ein Punkt ist sicher, dass die Verschuldung der BRD 1,8 BIllionen Euro errreicht hat, das sind
1800 000 000 000 Euro somit pro Nase inklusiver Kleinkinder und Greise 22.000 Euro. Tendenz steigend.
Da lenkt die Wirtschaftspartei doch gerne davon ab. | | |
| | Kathole am 10.3.2010 | 
 | MOD ist offensichtlich außer Rand und Band "Wie der Staatssekretär im Ministerium, Stadler, sagte, soll das Gremium festlegen, wann die katholische Kirche bei Verdachtsfällen staatliche Behörden einschalten muss."
Seit wann hat denn eine Bundesministerin die Kompetenz, einer bestimmten, willkürlich ausgesuchten, Bevölkerungsgruppe aus eigener Vollmacht Vorschriften zu machen, für die es keine Gesetzesgrundlage gibt?
Die Rechtsauffassung dieser Dame der "freiheitlichen" FDP paßt zwar hervorragend in eine Diktatur à la DDR, ist aber für einen demokratischen Rechtsstaat völlig inakzeptabel. In unserem Staat kann ein Minister nicht einfach per Dekret die Meldepflicht, und dann auch noch selektiv nur für katholische Einrichtungen, einführen. Gegenwärtige und zukünftige Einrichtungen anderer Organisationen, wie z.B. der Humanistischen Union von Frau Ministerin, unterlägen dann keiner Meldepflicht, obgleich ein ehemaliger Schulleiter der Odewaldschule ebenfalls im Beirat der HU steckt.
Wenn der Bundeskanzlerin die Rechtskultur in der Bunsdesrepublik Deutschland auch nur ein bißchen am Herzen liegt, so muß sie diese untragbare Ministerin schleunigst aus allen Regierungsämtern entsorgen. Ich fürchte aber, daß Frau Merkel auf die Rechtskultur pfeift, wenn es nur gegen die katholische Kirche geht, gegenüber der sie schon oft genug ihre Verachtung gezeigt hat.
Den Bischöfe würde ich raten, offen den Rücktritt der Ministerin zu fordern, und jeden Dialog mit staatlichen Stellen einstellen, solange die Skandalministerin noch im Amt ist. Alles andere würde als ein Zeichen der Unterwürfigkeit und als Eingeständnis gewertet werden, daß die MOD mit ihren haltlosen Behauptungen letzlich doch Recht hatte. Das setzt allerdings voraus, daß EB Zollitsch dabei ein Durchhaltevermögen an den Tag legt, das die nicht einmal 24 Stunden bei seiner letzten Ultimatumsandrohung deutlich übersteigt. | | |
| | Cinderella01 am 10.3.2010 | 
 | Was will diese Frau wirklich? Hier eine Meldung des BR von heute.
" Justizministerium will eigenen Runden Tisch mit katholischer Kirche
Berlin: Im Skandal um sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen will das Bundesjustizministerium einen eigenen Runden Tisch einberufen. Wie der Staatssekretär im Ministerium, Stadler, sagte, soll das Gremium festlegen, wann die katholische Kirche bei Verdachtsfällen staatliche Behörden einschalten muss. Außerdem müsse die Frage der finanziellen Entschädigung juristisch aufgearbeitet werden. Der gemeinsame Runde Tisch von Bundesfamilien- und Bundesbildungsministerium solle aber ebenfalls stattfinden. ...."
Offensichtlich hat Frau Leutheusser-Schnarrenberger kein Interesse daran, den Opfern zu helfen, sondern will einen Kleinkrieg mit der katholischen Kirche anfangen. | | |
 | Cantate am 10.3.2010 | 
 | Diffamierung @Lumen
Vielen Dank für den Hinweis auf die Sendung und den Link.
Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass ein Protest etwas bewirken wird, habe ich dennoch per E-Mail gegen den Titel der Sendung, bei dem es sich eindeutig um eine Diffamierung handelt, protestiert.
maybrit-illner@zdf.de | | |
| | CkH am 10.3.2010 | 
 | Schwarcer wird im trailer nicht als Feministin, sondern als Kirchenkritikerin angekündigt? warum das denn? gehts es hier nur darum die kirche zu kritisieren?
auf meiner abneigungsliste rangiert schwarzer sehr nah bei L.S. aber sie hat als eine der wenigen eine brandschrift GEGEN polansiki verfasst. sie ist nicht auf den medienzug "das ist doch schon so lang her..." augesprungen. das hab ich ihr hoch angerechnet. hoffentlich bleibt sie ihrer damaligen linie treu und prangert den missbrauch als gesammgesellschaftliches problem an.
wahrscheinlich ist das opfer auch aus einer katholischen einrichtung oder? wollte von der odenwaldschule keiner kommen?
s.e. ackermann ist übrigens auch gleich noch befördert worden zum "missbrauchsbeauftragten der katholischen kirche" ich dachte der wär nur beauftragter der deutschen bischofskonferenz....aber es spricht ja ein öffentlich-rechlicher gebührensender das muss ja stimmen | | |
 | Cantate am 10.3.2010 | 
 | Diffamierung @Lumen
Vielen Dank für den Hinweis auf die Sendung.
Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass es etwas nützen wird, habe ich dennoch per E-Mail gegen den Titel der Sendung protestiert. weiter » | | |
| | Bartholomäus am 10.3.2010 | 
 | Unter dieser Überschrift und bei diesen Diskussionsteilnehmern kann man jedem Bischof eine Teilnahme an der Talkshow nur abraten! | | |
 | kreuz am 10.3.2010 | 
 | anbei das Tagesevangelium für Frau L.S. Mt 5, 19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. weiter » | | |
 | loyalbushie am 10.3.2010 | 
 | "Schnarrenhuber oder wie die heißt..." Eine Frau wie ein abgefahrener Autoreifen: Sie hat Profilprobleme... | | |
| | shogun am 10.3.2010 | 
 | @ Präzisierung Warte doch mal ab, was Bischof Ackermann dort sagen wird. Ihn im Vorfeld schon zu verurteilen finde ich nicht in Ordnung. Ich kenne Bischof Ackermann und er versteht es durchaus Positionen sicher zu vertreten. Er hat diplomatisches Geschick und das ist hier wichtiger als zu polemisieren. | | |
 | Präzisierung am 10.3.2010 | 
 | Ackermann? Ackermann??? ACKERMANN????? Da schicken die doch nicht dieses Jüngelchen hin? Dann ist nicht die Frage, OB es in die Hose geht, sondern nur noch , WIE SEHR. Bei so einem Gesprächspartner seitens der deutschen Bischöfe braucht sich die Schnarre keine Sorgen machen. Eine KATASTROPHE.
Im Übrigen: Wir dürfen ja wohl erwarten, dass seitens der Kirche überhaupt niemand dort Platz nimmt, solange nicht der geplante Titel ("Moral predigen, den Missbrauch dulden. Wer stoppt die Scheinheiligen?") geändert wird. | | |
| | Lumen am 9.3.2010 | 
 | In Maybrit Illners Sendung... ...diskutieren am kommenden Donnerstag Bischof Stephan Ackermann, die Feministin Alice Schwarzer, Missbrauchsopfer Miguel Abrantes und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger über jenes Thema.
Ich hoffe nur sehr, dass es bei der Diskussion seriös zugeht und das ganze nicht in eine weitere Hetzdiskussion gegen die Kirche und uns Gläubige ausartet. weiter » | | |
| | Noemi am 9.3.2010 | 
 | inkompetent Um glaubhaft behaupten zu können, es ginge ihr einzig um die rasche Aufklärunrg der Mißbrauchsfälle und nicht um billige, effekthaschende Anbiederung an die Katholikenfresser, die sie unter der FDP-Wählerschaft vermutet,- hätte sie " de delictis gravioribus" lesen und verstehen und sich, da sie mit dem Kichenrecht sicher überfordert wäre, beraten lassen müssen Hat sie aber nicht. Es könnte sich allerdings herausstellen, daß Madame sich mit dem Gegner, den sie sich jetzt ausgesucht hat ( möglicherweise noch unter dem Starkbiereinfluß vom Nockherberg)- der RKK- verhoben hat. SpOn ist jedenfalls schon ganz besorgt um sie. | | |
| | Cinderella01 am 9.3.2010 | 
 | Frau Ministern hat aber die Springer Presse hinter sich Bild-Online titelt
"Missbrauch an katholischen Einrichtungen -
Wie tief ist der Sexsumpf wirklich"
Darüber ist ein Bild der Odenwaldschule
als Untertitel: Vorstand der Odenwaldschule tritt zurück.
Dann werden weitere Fälle aufgeführt. Natürlich alle längst bekannt (aus den 50ern - 70ern), bis auf ein Heim in Sachsen. Das war zur Tatzeit ein DDR-Kinderheim und wurde erst 1994 von der Caritas übernommen.
Natürlich steht auch noch drin, dass der Vatikan an den runden Tisch kommt. usw. usw.
Es wird Zeit, dass Katholiken anfangen sich zu überlegen, ob man die Produkte von Springer noch konsumieren kann. Dazu zählen nicht nur die allseits bekannten Tageszeitungen wie Bild, Bild am Sonntag, Welt, BZ, Hamburger Abendblatt sondern auch diverse Illustrierte, wie z.B. HörZu. Die TV-Sender Sat1 und Pro7 gehören ebenfalls dazu. | | |
 | Dominikus am 9.3.2010 | 
 | Wer andern eine Grube gräbt Wenn dieser Angriff von Ministerin LS nicht auf sie selbst zurückfällt und sie den Hut nehmen muss!?!?!
Selbst in den öffentlichen Medien ist die Rede bei dem Mißbrauch schon bei 300.000 Opfer pro Jahr.
Da scheint eine große Lawine auf die ganze Gesellschaft zu zurollen.
Vielleicht ist das ein Erdbeben aus der die christliche Moral als strahlende Blume neu erblüht. weiter » | | |
| | FNO am 9.3.2010 | 
 | Spätdeutsche Dekadenz!! Ja. Das ist das Wort des Monats: SPÄTDEUTSCHE DEKADENZ. Genau das erleben wir in diesem neuheidnischen Irrenhaus, das weder Hitler noch Honecker je "bewältigt" hat.
Da kann noch nicht einmal DER DEUTSCHE Luther im Fegfeuer drüber grinsen. | | |
 | kreuz am 9.3.2010 | 
 | mein Vater hätte.. ..wenn er noch leben würde, gesagt:
"Die reitet der Teufel".
"Wo die Furcht des Herrn ist, sein Haus zu bewachen,
da kann der Feind keinen Ort zum Eindringen finden."
(aus den Ermahnungen des Hl. Franz v. Assisi) weiter » | | |
| | Bartholomäus am 9.3.2010 | 
 | Die Frau gehört wie ihr Parteichef Westerwelle, der mit seinem geschäftstüchtigen Homopartner auf Staatskosten durch die Welt tourt (was schon sein SPD-Amtsvorgänger Steinmeier anmahnte), zur Erscheinung "spätdeutscher Dekadenz". Die FDP ist dabei, alle Kultur in Deutschland zu zerstören. | | |
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