| 25. Februar 2010, 10:16 | Kardinal Caffarra: Wer Homo-'Ehe' befürwortet, ist nicht katholisch
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| Das Überleben der Gesellschaft hänge von den Familien ab, deren Grundlage die Ehe zwischen Mann und Frau sei, nicht von homosexuellen Partnerschaften, sagte der Erzbischof von Bologna in einer Stellungnahme.

Bologna (kath.net / LifeSiteNews) Politiker, die ein Recht auf gleichgeschlechtliche Ehen anerkennen, dürften sich nicht als Katholiken bezeichnen. Das betonte Kardinal Carlo Caffarra, Erzbischof von Bologna, in einer Stellungnahme, die auf der diözesanen Website veröffentlicht wurde.
Caffarra bezeichnet die Institution der Ehe als „eines der wertvollsten Güter der Menschheit“. Derzeit gehe sie durch eine ihrer ernsthaftesten Krisen. Dies sei insbesondere durch die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften offensichtlich geworden, durch die homosexuelle „Ehen“ der Ehe von Mann und Frau gleichgestellt wurden.
Dies sei eine schwere Verletzung des Gemeinwohls, ebenso wie etwa ein Adoptionsrecht für Homosexuelle, betont der Kardinal in seiner Stellungnahme, die auszugsweise in der Vatikanzeitung „L'Osservatore Romano“ abgedruckt wurde.
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Er wolle katholische Politiker aufklären, unterstrich der Kardinal darin. Diese hätten die ernste Verpflichtung, in ihren Überzeugungen, Gedanken und Vorschlägen, konsistent zu sein und nicht Inhalte zu vertreten, die mit der Lehre der Kirche unvereinbar seien.
Noch schwerwiegender sei es, wenn ein Politiker einen Gesetzesvorschlag einbringe, der gleichgeschlechtliche „Ehen“ ermögliche oder wenn er für diesen abstimme.
„Dies ist ein öffentlicher und schwerer Akt der Unmoral“, schreibt Caffarra. Die Legalisierung gleichgeschlechtlicher „Ehen“ bezeichnet der Kardinal wörtlich als „verheerend“. Eine der Säulen der rechtlichen Ordnung sei die Ehe, die ein öffentliches Gut sei.
Das Überleben der Gesellschaft hänge von den Familien ab, deren Grundlage die Ehe zwischen Mann und Frau sei, nicht von homosexuellen Partnerschaften. Die staatliche Rechtsordnung könne der Ehe daher ebensowenig neutral gegenüberstehen wie dem Gemeinwohl.
Kardinal Carlo Caffarra, Moraltheologe und Kirchenrechtler, ist seit dem Pontifikat von Papst Paul VI. ein vehementer Verteidiger des päpstlichen Lehramtes in Fragen des Lebensschutzes und der Familie.
Papst Johannes Paul II. beauftragte ihn 1981, das Päpstliche Institut für Ehe und Familie in Rom zu gründen und zu leiten. Er ist Mitglied des Päpstlichen Rates für die Familie und der Päpstlichen Akademie für das Leben.
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| | MAN am 27.2.2010 | 
 | ??? Die ganze Menschehitsfamilie ist eine Gemeinschaft.
Die Sünde ist auch keine Privatsache, da sie auch meinen Mitmenschen schadet.
Es ist falsch zu sagen, dass die Kirche, die Jesus´ mystischen Leib repräsentiert, sich da raushalten sollte (aus weltlichen Dingen).
Schließlich haben wir Christen, die wir hier leben auch an den Auswirkungen mitzutagen.
Die Sünde zerstört die Seele und wieviele Seelen kommen zu Fall, weil sie andere sündigen sehen.
GOTT ist nun mal da, man kann die Menschen, die auf Irrwegen laufen nicht einfach laufen lassen und dann ernsthaft noch sagen, dass man sie liebt und auch ihre Sünde aus Liebe respektiert. Auch wenn sie ihren Irrweg viell. noch gar nicht erkennen.
Das Zitat "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" ist also hier vom falschen Geist angewendet worden.
Wenn sich jemand das Leben nehmen will, dann verhindert man das ja auch, wenn man die Möglichkeit dazu hat, obwohl man eigentlich dadurch intolerant gegnüber dem ist, der sich töten will, oder nicht?
Die Sünde hat Jesus ans Kreuz gebracht und es verletzt ihn auch heute, wenn gesündigt wird, da Jesus lebt! | | |
| | familiesonne am 26.2.2010 | 
 | @ Klosterschüler Sehr vernünftig !!!
Da ja von Homosex. keine Ansteckungsgefahr ausgeht, brauchen wir Hetersex. auch keine Angst zu haben. Niemand wird h., nur weil der Nachbar/die N-barin schwul/lesb. ist. -
Die Homoehe heisst nur in den Medien so - leider auch hier! Offiziell heisst es "eingetr. Lebenspartnerschaft. Also ist die Aufregung um "Ehe" umsonst und auch schlicht falsch.
Konzentriert Euch lieber um die wahren Probleme.
Ferner ist die Mehrheit heterosexuell. Die groesste Gefahr für unsere Zukunft ist die zunehmende Sexualisierung der Gesellschaft, Medien, Kindergärten, Schulunterricht, Fernsehen. -
Deshalb müssen wir unsere Kräfte bündeln und hierbei tätig werden. Das Tara um Homosex. lenkt doch nur vom eigentl. Problem ab. Sicher, einige wollen es sich wohl mit der Mehrheit nicht verderben: denn bei den vielen Pornokonsumenten sind ja auch Katholik/Christen dabei. Wieviele ereifern sich heuchlerisch über Abartigkeiten, rennen selbst in den Videoshop und leihen sich P-DVDs.
Ein homosex. Paar ist für die Gesellschaft weit weniger ein Problem, als herumstreunende Maenner am Bahnhof. Die Menschen werden aber durch heterosexuelle Sexualisierung verdorben.
Was interessiert mich Homosexualitaet ? Die Versuchung liegt doch in den vielen nackten Frauen, die man ueberall sieht und die locken, anzurufen im TV, in Kleinanzeigen, in der Bildzeitung usw.; DA ist doch die Versuchung und das Verderben.
Vielleicht - aber das ist jetzt nur so eine These von mir - würden so manche Männer NICHT den Priesterberuf ergreifen, weil sie zu ihrem Anderssein stehen könnten und auch draussen einen Beruf ergreifen könnten.
Es ist doch offensichtlich, dass in der kath.Kirche sehr viele homosex. Zuflucht finden, weil sie meinen, sie wären dann geheilt.
Strengere Zulassungsvorschriften ist eine Möglichkeit, den Betroffenen aber LEBENSALTERNATIVEN anbieten, das ist die andere Möglichkeit. | | |
| | Klosterschüler am 26.2.2010 | 
 | Im Prinzip richtig Als Katholik ist mir die heterosexuelle Ehe heilig.
Als Mensch und Staatsbürger aber weiß ich, daß Homosexualität allem verfügbaren Wissen nach kein Vorsatz und keine Neigung ist, sondern ein genetischer Defekt. Diesen kann niemand vorgeburtlich beeinflussen. Insofern ist es sinnlos, Homosexuelle bekehren zu wollen. Wenn die katholische Kirche es aus Ihrem Selbstverständnis heraus nicht kann, der Staat muß es: Anerkennen, daß zwei Menschen füreinander Verantwortung tragen und sich gegenseitig absichern. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst bitteschön. Diskriminiere ihn nicht und kriminalisiere ihn nicht für seine Natur. Den 175er gibt es schon Jahrzehnte nicht mehr.
Ich wehre mich allerdings auch mit aller Vehemenz gegen die Bezeichnung "Ehe" für eine gleichgeschlechtliche, eingetragene Partnerschaft. Und auch dagegen, daß so getan wird, als sei es die Regel und nicht die Ausnahme. Noch mehr dagegen, daß sie überhaupt öffentlich diskutiert wird. | | |
| | 1nicole am 25.2.2010 | 
 | Herzlichen Dank für die deutlichen Worte des Kardinals. Dieses Verhalten ist abartig und kann mit nichts gerechtfertigt werden, es ist ein Wildwuchs. | | |
| | 1nicole am 25.2.2010 | 
 | Herzlichen Dank für die deutlichen Worte
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 | Xena am 25.2.2010 | 
 | Weltliche Gesetzgebung muss weltlich bleiben. Wieso wollen sich katholische Geistliche immer wieder in die weltliche Gesetzgebung einmischen. Wovor fürchten sie sich bloß so. Selbst wenn Homosexuelle eine zivile Ehe eingehen, zerstört das keine einzige Hetero-Ehe oder Familie. Abgesehen davon, dass durch die Einmischung der Bischöfe in weltliche Dinge auch Nicht-Christen betroffen sind. Und wie kommen die dazu sich der katholischen Morallehre unterwerfen zu müssen.
Ich kann es verstehen, dass die kath. Kirche Homosexuelle von der kirchlichen Eheschließung ausschliessen, aber wie schon gesagt, aus den weltlichen und politischen Dingen sollten sie sich heraushalten. | | |
 | Dismas am 25.2.2010 | 
 | Herzlichen Dank Seiner Eminenz für diese direkten offenen Worte!! Das ist ein wahrer Hirte und Vater der Gäubigen!
Und zu "Westerwilly's" römischer Dekadenz: seine Lebensweise war im späten Rom eben ein ZEICHEN der Dekadenz, des Verfalls der damaligen Gesellschaft.. Wer im Glashaus sitzt... | | |
 | camino ignis am 25.2.2010 | 
 | Sehr richtig! Wie in der Abtreibungsfrage so darf auch hier die Kirche kein Jota vor dem gesellschaftlichen Druck zurückweichen. Wenn unser Westerwelle schon von "römischer Dekadenz" spricht, dann ist wohl die gesellschaftliche Geringschätzung der Familie und Mutterschaft sowie die Gleichstellung (und dadurch schon Bevorzugung!) der unfruchtbaren homosexuellen Partnerschaft mit der Ehe ein akutes Alarmzeichen für den bevorstehenden Niedergang unserer Kultur. Aber Nero hat ja seinerzeit auch die Schwächsten für den Brand von Rom verantwortlich gemacht, den er in Wirklichkeit selbst gelegt hat. | | |
 | chronotech am 25.2.2010 | 
 | SPITZE! Solche Klarheit soll auch unsere Bischöfe und Priester auszeichnen! Eure Rede soll "ja, ja" oder "nein, nein" sein, was darüberhinaus kommt ist vom Satan. Gott sei Dank, hat diese Worte Jesus selber gesagt... | | |
| | gsx600 am 25.2.2010 | 
 | Ehe ist die Verbindung von Mann und Frau Schwule Männer und lesbische Frauen kommen für eine "Ehe" doch sowieso nicht in Betracht, also können sie für die klassische Familie doch auch keine Gefahr sein. Man muss sich ja nicht gleich untreu werden, nur wenn man es wagt, mal etwas unverkrampfter darüber nachzudenken, oder? | | |
 | Präzisierung am 25.2.2010 | 
 | Ein großer Bischof! Wie immer ausgezeichnete und von großer Menschlichkeit getragegene Ausführungen:
È impossibile ritenersi cattolici se in un modo o nell’altro si riconosce il diritto al matrimonio fra persone dello stesso sesso.
Mi piace concludere rivolgendomi soprattutto ai giovani. Abbiate stima dell’amore coniugale; lasciate che il suo puro splendore appaia alla vostra coscienza. Siate liberi nei vostri pensieri e non lasciatevi imporre il giogo delle pseudo-verità create dalla confusione mass-mediatica. La verità e la preziosità della vostra mascolinità e femminilità non è definita e misurata dalle procedure consensuali e dalle lotte politiche.
Caffarras Seite enthält viele kleine Schätze. Das eine oder andere Stückchen würde auch einmal eine deutsche Übersetzung verdienen. weiter » | | |
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