| 09. Februar 2010, 15:03 | Niedergang der Argumentationskultur
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| Die Masken sind gefallen und offenbaren eine erschreckende Fratze, die auch vor dem Kampf gegen die Kirche auf dem Rücken von Opfern nicht halt macht - Ein Kath.Net-Gastkommentar von Albert Schlund

München (kath.net)
In sog. IQ-Tests findet sich häufig folgende Aufgabe: Ein Begriffspaar ist vorgegeben und man muss dann zu einem weiteren Wort ein Wort ergänzen, das zu dem genannten in dem gleichen Verhältnis steht wie das bei dem ersten Begriffspaar der Fall ist. So könnte man also dort auch folgende Aufgabe finden: Kath. Kirche verhält sich zu Priester wie Staat zu …? Die Lösung: Beamte. Nun ist es doch so: Würde ein Beamter gegen Gesetze des Staates verstoßen, käme niemand auf die Idee, dies dem Staat anzulasten. Es wäre klar, dass es sich um eine persönliche Verfehlung des Beamten handeln würde. Bei der kath. Kirche gilt dies aber seltsamerweise nicht. Dies ist nicht nur inkonsequent, sondern auch höchst unlauter.
Ein kleines Beispiel: In einer Gaststätte sitzen ein paar junge Männer und jeder hat ein Glas Bier vor sich stehen. Plötzlich will einer den anderen erklären, dass Alkoholgenuss ja eigentlich gar nicht so gut sei. Voller Entsetzten blicken in die anderen an und meinen nur: „Du musst ja gerade reden!“
Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob sich der junge Mann vielleicht besser eine Cola vor seinem Vortrag hätte bestellen sollen oder einfach ganz auf seinen Beitrag hätte verzichten sollen; eines fällt jedoch auf: Inhaltlich hat man sich in keinster Weise mit dem Vorbringen auseinandergesetzt. Statt eines Arguments gegen die Sache bzw. den Inhalt begnügt man sich mit einem Argument gegen die Person, beleidigt eventuell noch oder flüchtet sich in persönliche Anschuldigungen. Das, um was es eigentlich geht, bleibt dabei auf der Strecke. Solche rhetorischen Kniffe gab es sicherlich schon zu allen Zeiten, sind sie doch häufig bequemer als eine argumentative Auseinandersetzung, da sie relativ leicht mundtot machen.
Neu ist nun allerdings, dass diese Taschenspielertricks auch gegen Institutionen angewendet werden und hier insbesondere und immer wieder gegen die kath. Kirche. Galt früher noch der Grundsatz, dass zwischen Personen und Institution zu unterscheiden ist, ist die Hetzjagd auf die kath. Kirche durch die Pressemeute nun eröffnet. Schnell wird klar, um was es eigentlich geht: ein willkommener Anlass gegen die kath. Kirche, einer der letzten Institutionen mit Wahrheitsanspruch, vorzugehen.
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Denn was uns Mutter Kirche zu sagen hat, soll in Zeiten von Pluralismus und Relativismus nicht mehr gehört werden. Man ist ja schließlich schon so aufgeklärt, dass man das Wagnis des Denkens nicht mehr benötigt. Zutiefst verwerflich ist jedoch, dass letztlich der persönliche Kampf der Apologeten der neuen Weltordnung auf dem Rücken der Missbrauchsopfer ausgetragen wird.
Viele Autoren machen sich auch sofort zu Anwälten der Opfer und fordern lautstark eine Entschuldigung ein. Das Verfahren gegen die kath. Kirche im medialen Gerichtssaal wegen unbeirrbarem Festhalten an überkommenen Anschauungen ist ja schließlich schon längst eröffnet. Auffallend ist hierbei jedoch, dass das Verlangen nach einer Entschuldigung eine große Undifferenziertheit im Umgang mit der deutschen Sprache erkennen lässt.
Etwas entschuldigen heißt, so zu tun, als ob nichts gewesen wäre. So etwas ist hier hochgradig fehl am Platz! Man muss sich nur selber fragen, wie oft einem ein halbherziges, fast schon automatisches „‘tschuldigung“ über die Lippen kommt. Allein richtig kann nur etwas sein, was in unserer Gesellschaft fast schon verlernt wurde, geht es doch einher mit einem Bekenntnis der eigenen Schwäche und Fehlerhaftigkeit: ein aufrichtiges und ehrlich gemeintes „Verzeih mir“.
Damit Verzeihung aber vollständig sein kann, muss sie nicht nur gewährt werden, sondern auch empfangen werden. Empfangen werden kann sie aber nur von demjenigen, der einen Fehler gemacht hat. Auch hier zeigt sich nun wieder die Vermischung der Person mit der Institution, wenn man von der Kirche dieses Bekenntnis erwartet. Wenn ich den Menschen als Abbild Gottes ernst nehme, muss ich ihn auch für all seine Taten einstehen lassen; seien sie nun gut oder schlecht.
Niemand würde von einem Ordensträger, der für persönliche Leistungen diese Auszeichnung erhalten hat, verlangen, dass er diesen an eine Institution abgibt. Konsequenterweise kann man dann aber auch nicht Fehlverhalten einer Institution zurechnen bzw. der Institution unter Entschuldigung des Täters einen Vorwurf machen. Mit der Würde des Menschen ist dies nicht zu vereinbaren. Um Verzeihung bitten muss der, der gefehlt hat.
Gerne verwendet wird auch der Vorwurf einer angeblichen Doppelmoral. Doppelmoral meint, dass man an unterschiedliche Sachverhalte unterschiedliche Maßstäbe der moralischen Beurteilung anlegt. Doch genau dies tut die Kirche eben nicht. So etwas könnte man ihr nur dann vorwerfen, wenn sie die Vorfälle bagatellisieren oder relativieren würde.
Man kann der kath. Kirche auf der einen Seite nicht unterstellen, sie würde versuchen, die Vorfälle zu vertuschen, auf der anderen Seite ihr aber Doppelmoral vorhalten. Eine vorgeworfene Vertuschung lohnt sich nur dann, wenn man sich gerade bewusst ist, dass man einen Fehler begangen hat. Manche Autoren sollten also nur Worte verwenden, deren Bedeutung sie auch verstehen.
Was geschehen ist, bedarf sowohl kirchlicher- als auch staatlicherseits eingehender Erörterung. Durch unlautere Argumentation leistet man dafür aber keinen Beitrag, sondern zeigt vielmehr eine neue Qualität einer undifferenzierten, pauschalisierenden, böswilligen Auseinandersetzung mit der kath. Kirche. Die Masken sind gefallen und offenbaren eine erschreckende Fratze, die auch vor dem Kampf gegen die Kirche auf dem Rücken von Opfern nicht halt macht.
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Lesermeinung
| | Damiana am 14.2.2010 | 
 | Einübung in Diskussionskultur Guter Artikel! Ich habe den Eindruck, daß Journalisten nicht mal über das ABC der Diskussions- und Argumentationskultur verfügen, geschweige denn über Moral, Ethik oder christliche Nächstenliebe. Ich fürchte ,es reicht nicht mal für das Gerechtigkeitsempfinden und die Wahrheitsliebe der Kinderstube.
Und dennoch, sollten wir bereit sein, über unseren Glauben Rechenschaft abzulegen- wenn man uns fragt. Die meisten Christen sind es auch, nur fragt sie keiner direkt, sondern provoziert sie. Eine solche Provokation, wie sie zur Zeit in den Medien aufheult, stellt keine Fragen, will keinen öffentlichen Diskurs, sondern zeigt die Fratze der Macht, der Diktatur. Die Häme die dabei herausgeschleudert wird erinnert mich an die Schauprozesse der Nazis und der Kommunisten. | | |
 | Sankt Johann der Täufer am 12.2.2010 | 
 | Voll getroffen. Herr Schlund! Ich kann Ihnen zu Ihrer Analyse nur aufs herzlichste gratulieren Herr Schlund,
wenn ich daran denke, wie immer wieder auf die Kirche eingeschossen wurde, da wurde mein Heimatbischof S. E. Walter Mixa von der Grünen-Chefin C. Roth als "spalterischer Oberfundi" beschimpft.
Meine Rede sag ich da nur!
Die katholische Kirche ist eine seit 2.000 Jahren existente Institution im theologischen, moralischen wie auch kulturellen Bereich. Ein unverrückbarer Bestandteil unseres Lebens. Diesen einfach abzuschaffen wäre fatal!
Doch die atheistische Regierung Deutschlands hat sich dazu bereit erklärt der Kirche den Kulturkampf anzusagen. "Wir brauchen die Kirche nicht!", "Wir sind moralische Instanz genug"
Desweiteren muss man bemerken, dass ein Europa ohne Katholizismus nicht vorstellbar ist.
Z. B. Williamson ist zwar Teil der Piusbruderschaft, aber nicht die Personifizierung der "FSSPX", wie die Jesuitenpatres nicht den Papst personifizieren. Sondern nur als Mitarbeiter im Weinberg des Herren darstellbar sind.
Doch wie im realen Leben gibt es mehr oder weniger kompetente Mitarbeiter!
Leider scheinen wir das nicht zu begreifen und schießen auf die Kirche mit voller Breitseite und haben keinen Respekt mehr vor Gott. | | |
| | Ja Ja-Nein Nein am 10.2.2010 | 
 | @/pro Veritate, "Unkultur" Ich denke, sicher ist es richtig wenn Sie sich von heuchlerischer Unkultur abwenden möchten. Ebenfalls bin ich persönlich überzeugt, dass die katholische Kirche - durch das Verständnis bezüglich ihrer Sakramente vornehmlich, u.a.m - erlösend tiefste Gnaden und Antworten birgt und geben kann; demzufolge sind alle Bestrebungen dieser kath.Kirche beizutreten zu unterstützen. Aber, nun kommt das aber: ich hoffe, Sie sind realistisch genug zu wissen und damit auch zu rechnen, auch in der katholischen Kirche was Menschenwerk betrifft auch von Mitgliedern grösster Verantwortung schwerstens enttäuscht zu werden. Es soll Ihnen bei Ihrem Uebertritt nicht in erster Linie darum gehen die Heuchler zu verlassen, sondern in erster Linie um die Suche nach dem Allerheiligsten, welches tatsächlich in der katholischen Kirche für uns da ist. Die Heuchler und Konsorte, leider, ist zu fürchten, die werden auch wieder da sein.
Patenschaft: Schliesst sich das aus? Kann ich mir nicht vorstellen. Wäre es nicht möglich und ein klares Signal und ein gerader Weg auch als evangelische Patin Ihren Weg zu gehen? Rücksichten sicher wenn nötig, aber hier wirklich nicht anders möglich? auch als Konvertierte Patin zu sein?(Mein evangelischer Bruder hatte vor Jahrzehnten eine katholische Taufpatin, kein Problem damals).- Entschuldigung, jetzt ist auch dieses mein Schreiben etwas lang geraten und gehört auch nicht direkt zum Thema hier.Ausnahme erlaubt? | | |
| | Feenwelt am 10.2.2010 | 
 | MOD MOD - Bitte zum Thema posten! - MOD | | |
| | Troppau am 9.2.2010 | 
 | Kein Mathematiker @ Leonard Euler
G u t g e b r ü l l t L ö w e | | |
| | Leonard Euler am 9.2.2010 | 
 | @Tropau "Wer sich nicht nur selber von großem Druck befreien, sondern beim Gegenüber ein Umdenken erreichen will, muß sich solche Rede verkneifen!"
Wer nicht denkt, kann auch nicht umdenken. Fakt ist doch, dass die ganze Kirchenhetze keinen Halt in der Realität hat. Sie ist iirrational, ohne rationale Gründe. Es werden dabei einfach nur Emotionen mit Worten zum Ausdruck gebracht. Diese Art von "Diskurs" ist nicht mehr als eine Art eloquentes Affengebrüll. | | |
| | Troppau am 9.2.2010 | 
 | Ein Beispiel, wie es gehen könnte: @ M.Schn-Fl
Nein, leises Gutmenschentum ist auch meine Sache nicht. Man kann aber deutlich und auch pointiert reden und schreiben, ohne andere Menschen zu verletzen oder ihnen mit gleicher Münze heimzuzahlen. Unten ein Beispiel einer Stellungnahme in der Presse, wie es auch gehen könnte:
Warum bleibt der Aufschrei der Katholiken aus? Weil ihnen der Schrei im Halse stecken geblieben ist! Und das aus gutem Grund. Wer mit hohem moralischen Anspruch daherkommt, ist besonders anfällig für Fehlverhalten in den eigenen Reihen. Unfaßbar ist das, was da von drei Patres angerichtet worden ist. Das Auftrumpfen sollten sich die Kritiker aber verkneifen. Denn Pädophilie tritt in der katholischen Kirche, im Vergleich zur gesamten Gesellschaft, nur unterdurchschnittlich auf. Und jetzt gar am Zölibat zu rüttel, kann nur kirchenfernen Menschen einfallen. Vor allem aber dürfen die Vorgänge nicht als Alibi für eigenes Fehlverhalten dienen. Allseits ist Demut und Zurückhaltung angesagt. Wir sind schließlich alle Sünder vor dem Herrn!
@ sonni
Danke für die gute Idee mit dem kleinen Vatikan aus Marmor! | | |
| | sonni am 9.2.2010 | 
 | laut sagen Ich errege oft Aufmerksamkeit, weil ich es 'wage' öffentlich zu bekennen, daß ich an Gott glaube und den Papst in seiner Weisheit verehre. Auch wenn dann so Sachen kommen wie "Jeder soll das glauben, was er will" ... spüre ich doch eine gewisse Unsicherheit bei den Leuten, weil ich so mutig ein TABU breche ... Auf meinem Schreibtisch im Büro steht übrigens ein kleiner Vatikan in Marmor neben einem größeren Bild der beiden Päpste (Benedikt XVI und J.P.II). Komischerweise sehen gerade muslimische Studierende, mit gewisser Ehrfurcht auf dieses Bild. | | |
| | Der Epikuräer am 9.2.2010 | 
 | Glaubwürdigkeit - eine Außensicht Die Beispiele von Herrn Schlund sind gut gewählt: Der Trunkenbold in der Kneipe, der anderen den Alkohol verbietet, wird nur mitleidiges Lachen ernten. Und ein Staat mit korrupten Beamten wird sich über die Steuerhinterziehung der Bürger nicht wundern brauchen. Das hat nichts mit Schuld zu tun - es geht um Glaubwürdigkeit!
Eine moralische Instanz wird man nicht durch Worte; Worte sind Schall und Rauch. Und man wird es nicht, indem man sich selbst dazu ernennt. Moralische Instanz wird man nur durch Taten, durch mühsam verdiente Glaubwürdigkeit.
Schlund hat recht: Der Vorwurf vieler Kirchenkritiker, die Kirche handele unmoralisch, ist falsch. Sie handelt nicht unmoralischer als jede andere Organisation auch. Aber sie handelt eben auch nicht moralischer. Durch besonders gute Tasten, Menschlichkeit oder Nächstenliebe fällt sie mir jedenfalls nicht auf (von Feindesliebe spreche ich gar nicht). Deshalb sage ich: für mich ist sie keine moralische Instanz. Und so denkt wohl die überwiegende Mehrheit im Land. | | |
| | M.Schn-Fl am 9.2.2010 | 
 | Niedergang der Argumenttionskultur Im Gegensatz zu einem Kommentator bin ich der Meinung, daß man sehr wohl von einer Hetzjagd auf die katholische Kirche durch den größten Teil der Presse sprechen kann. Das Wort Meute sowie jeden Vergleich aus dem Tierreich würde ich unterlassen- schon um den Tieren nicht unrecht zu tun; denn zu bewußter Boshaftigkeit und Haß ist nur der Mensch fähig. Schon vor Jahren hat mir ein leitender Redakteur einer großen Tageszeitung gesagt, daß die Jagd auf die Kirche freigegeben sei und gläubige Katholiken für den überwiegenden Teil der Presse vogelfrei seien. Noch zu Lebzeiten Augsteins wurde in seinem Hause schon ein neuer Kulturkampf angekündigt. Neu ist diese Hetze also nicht, sondern sie geht schon viele Jahre. Sie gilt dem letzten Bollwerk gegen den liberalistischen Zeitgeist: der katholischen Kirche.
Die anderen haben längst kapituliert. Wer gegen diesen Zeitgeist aufmuckt, wird von den immer aggressiver werdenden Säkularisten gnadenlos niedergemacht. Es ist richtig, daß wir nicht mit gleicher Münze heimzahlen sollen. Aber leises Gutmenschentum ist hier auch verfehlt. Wir Katholiken sollten ruhig, fest und standhaft zu unserem Glauben und unserer Kirche stehen und endlich geschlossen mehr Mut beweisen. Jeder kann sich (noch) in der Öffentlichkeit zu Wort melden im festen Vertrauen darauf, daß ihm (ihr) der Hl. Geist die richtigen Worte gibt. | | |
 | Norbert19740406 am 9.2.2010 | 
 | Ergänzung zum Thema Entschädigung In dieser Diskussion wird häufig von Forderungen nach finanzieller Entschädigung gesprochen. Wer soll hier wen entschädigen. Wenn in einem normalen wirtschaftlichen Unternehmen durch schuldhaftes Verhalten eines Mitglieds der Unternehmensleitung eine Person zu Schaden kommt, dann sind in diesem Fall Ross und Reiter eindeutig nachgewiesen. Im Fall einer Institution sieht die Sache anders aus. Ein Unternehmen erwirtschaftet seine MIttel aus dem laufenden Geschäftsbetrieb. Eine Institution bekommt Mittel für festgelegte Zwecke über den Spendenweg oder auch wie in unserem Land über die Kirchsteuer zugeteilt. Diese Mittel sind für niemanden frei verfügbar und gelten für deren Verwendung rechtliche Vorschriften. Eine Entschädigungszahlung aus diesen Mitteln, wie sie in den USA vorgenommen wurden, stellt nach unseren Gesetzen den Straftatbestand einer Veruntreuung dar. Folgerichtig wurde wie aus einem Fall in den vergangendne Jahre Bekannt eine Entschädigungszahlung unter Regressnahme eines Täters veranlasst. Sicher wäre es schön, wenn man den betreffenden Opfern Entschädigungen auch in finanzieller Form geben kann. Aber das darf nicht zu Lasten der Gemeinschaft gehen, deren Mitglieder eigentlich nicht mal im entferntesten Sinn zu diesen Vorkommnissen beigetragen haben. | | |
| | Troppau am 9.2.2010 | 
 | So nicht, Herr Verfasser! Wer, wie der Autor, mit Vokabeln wie "Hetzjagd auf die kath. Kirche durch die Pressemeute" operiert, führt sich selbst ad absurdum. mit dieser Sprache wird man dem berechtigten Anliegen nicht gerecht.
Wer sich nicht nur selber von großem Druck befreien, sondern beim Gegenüber ein Umdenken erreichen will, muß sich solche Rede verkneifen! | | |
| | sonni am 9.2.2010 | 
 | Waffen des Geistes "... Undifferenziertheit im Umgang mit der deutschen Sprache"
Besser kann man es nicht sagen.
Aber da genau kann man ansetzen. Mit den Waffen des Geistes entlarven und verunsichern. Der Heilige Geist ist nicht umsonst da. | | |
| | bernhard_k am 9.2.2010 | 
 | Wenn ein angetrunkener ... ... Autofahrer einen Schaden verursacht, muss sich der Fahrer entschuldigen und eben nicht der Hersteller des Wagens. | | |
| | Veritate am 9.2.2010 | 
 | Unkultur Wenn man böswillig wäre, dann müßte man den Journalisten vielfach gewollte Lüge, mit diversen rhetorischen Mitteln, gewollte ideologische Falschinterpretationen, Sensationgier und damit aufputschen von dummen Leuten unterstellen, das oft genung zur Lynchjustiz geführt hat. Wieviel Tote sind schon auf der journalistischen Strecke geblieben, siehe z.B Taximorde durch Nachahmung usw .Natürlich sind hier alle Feinde der Kirche rührig am Werk und am schlimmsten ist, das die Protestanten dadurch Menschen abwerben wollen. Sie genießen diese Verfolgung ja geradezu. Aber wie ich schon einmal gesagt habe, sobalt es geht werde ich diesen protestantischen Heuchlerverein verlassen, auch wenn es noch 3 Jahre dauert, bevor das geht wegen einer Patenschaft. weiter » | | |
| | Michael71 am 9.2.2010 | 
 | Eindeutig zweideutig Die Masken sind gefallen.........!
Ja Herr Schlund, da haben sie wohl Recht. ;-) | | |
| | wowi am 9.2.2010 | 
 | Auf der einen Seite hat der Autor ja recht, wenn er sagt, die Taten werden von Einzelnen begangen, aber das greift eben meines Erachtens zu kurz. Klaus Mertes hat eben auch Recht, wenn er die Struktur- und Systemfrage stellt.
Denn gerade im aktuellen Fall, wo wider besseren Wissens die Fälle eben nicht zur Anzeige gebracht wurden (es war ja schon lange bekannt, wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten und wie auch die Jesuiten selbst zugegeben haben), so dass sie jetzt alle verjährt sind und strafrechtlich eben nichts mehr folgt, sind es wiederum einzelne, die Kenntnis hatten, es aber unter den Teppich kehrten und stillschweigend eine Versetzung aussprachen.
Genau da liegt das Dilemma und genau da würde und mache ich die Kirche, also die Institution, mit verantwortlich.
Fälle von sexueller Gewalt gehören immer strafrechtlich verfolgt und es sollten auch diejenigen strafrechtlich belangt werden können, die eben bewusst verschweigen, vertuschen oder eben versuchen auf anderen Wegen sich mit den Opfern zu einigen und Maulkörbe zu verhängen, wie es ja u. a. bei Norbert Denef geschehen ist.
Und das ist kein Kampf gegen die Kirche auf dem Rücken der Opfer, sondern dass ist der Versuch, den Opfern Gerechtigkeit zu kommen zu lassen. | | |
| | bernhard_k am 9.2.2010 | 
 | Kirchenhasser ... ... begeben sich auf so ein Niveau und schlagen wild um sich. Bei diesem "Wild-um-sich-Schlagen" wird meist auch das Gehirn blockiert ... | | |
| | quovadis am 9.2.2010 | 
 | Die Armen! Ich würde sagen: Leute, die wie oben geschildert agieren, weil sie es nicht besser wissen, sind arm. Wenn sie wider besseres Wissen so agieren, sind sie noch ärmer. Schade um sie!
Und doch ist es gut, klar zu zeigen, was läuft. Danke dem Herrn Schlund dafür! | | |
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