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04. Februar 2010, 10:43
'Esos für Jesus'














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  THEMA 'Esoterik'

Esoterikern das Evangelium bringen - „Esos für Jesus“ gehen auf Esoterik-Messen - Vor allem Frauen zwischen 30 und 40 Jahren fühlten sich von der Esoterik angezogen.

Steinburg (kath.net/idea)
Esoterik ist in Deutschland zu einer breiten Bewegung mit Millionen Anhängern geworden. Wie kann man sie mit der christlichen Botschaft erreichen? Die „Esos für Jesus“ versuchen unter anderem, auf Esoterik-Messen Kontakte zu knüpfen. Leiter der vor etwa fünf Jahren im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) gegründeten Gruppe ist Pastor Wilhelm Trienen (Steinburg bei Hamburg).

Wie er gegenüber idea erläuterte, sei man mit einem Stand auf Messen vor allem in Hamburg und Lübeck, aber auch in Köln vertreten. Dabei versuchten die Mitglieder nach biblischem Vorbild, „Esoterikern ein Esoteriker zu werden“, soweit es geistlich vertretbar sei.

Auf solchen Messen begegne man vielen suchenden Menschen, die christlichen Gemeinden distanziert gegenüber stünden. Esoterik sei zu einer Massenbewegung geworden, wie ein Blick in Volkshochschulprogramme oder in das Angebot von Buchhandlungen zeige.

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Die „Esos für Jesus“ suchten Anknüpfungspunkte, etwa in Gesprächen über Heilung. Resonanz finde oft ihr Angebot, für Interessierte zu beten. Die Kontakte mündeten in weiterführende Abende und Treffen, in denen man biblische Texte betrachte. Die „Esos für Jesus“ kämen nicht nur aus dem BFP, sondern auch aus anderen Gemeinden. Man biete auch Schulungen über die Begegnung mit Esoterikern an, so Trienen, der ferner die Gefangenen-Mission „Licht im Dunkel“ im BFP leitet.

EZW: „Esoterisierung“ der Gesellschaft

Nach Angaben der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) umfasst die Esoterik ein breites Spektrum okkulter Praktiken, etwa Pendeln, Tarot, Heilsteine, Bachblüten, Reiki bis hin zu Kontakten zu außermenschlichen Wesen. Gefragt seien vor allem Heilungspraktiken und Techniken zur Lebensbewältigung. Vor allem Frauen zwischen 30 und 40 Jahren fühlten sich von der Esoterik angezogen. Kritische Beobachter sprächen von einer „Esoterisierung“ der Gesellschaft und einem wachsenden Markt. Allein die Astrologie-Branche setze jährlich etwa 150 Millionen Euro um. Geistheiler und esoterische Lebensberater erwirtschafteten schätzungsweise eine Viertel Milliarde Euro pro Jahr.

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Lesermeinung

Erzmagier am 8.2.2010
Esoterik und die Folgen
"Dabei versuchten die Mitglieder nach biblischem Vorbild, „Esoterikern ein Esoteriker zu werden“, soweit es geistlich vertretbar sei."

Dieses Initiative unserer protestantischen Brüder und Schwestern erinnert mich an 1 Kor 9, 22.

"Nach Angaben der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) umfasst die Esoterik ein breites Spektrum okkulter Praktiken, etwa Pendeln, Tarot, Heilsteine, Bachblüten, Reiki bis hin zu Kontakten zu außermenschlichen Wesen."

Im Falle okkulter Tätigkeiten sollte unter Umständen ein römisch-katholischer Exorzist prüfen, ob die betroffene Person aufgrund dieser Handlungen unter gewissen Folgen leidet, welche nicht in das Fachgebiet der Psychiatrie bzw. Psychologie fallen.

@Calimero

"Wer NICHTS glaubt, glaubt wenigstens nichts FALSCHES."

Deine Aussage wäre zutreffend, wenn es Menschen gäbe, die an nichts glauben. Tatsächlich glaubt aber jeder Mensch an irgendetwas, sei er nun Christ, Esoteriker, Atheist oder Agnostiker.

Dein Rat trägt somit nicht zur Verminderung der Zahl esoterisch interessierter Menschen bei.
 
 Cinderella01 am 5.2.2010
Denkmal
Du bringst da vieles durcheinander: Esoterik = Wahrsagerei, Pendeln und sonstiger Hokuspokus ... Wenn man Gott gefunden hat, weiß man, dass das Blödsinn ist und gar wahr sein kann.
Reinkarnation und Selbsterlösung haben mit Esoterik nichts zu tun. Das sind wesentliche Glaubensinhalte des Buddhismus. Wenn Du schon mal was darüber gelesen hättest, würdest Du feststellen, dass es im Buddhismus viele Lehren (Sünde, Reue, Buße, gottgefälliges Leben etc.) gibt, die auch Glaubensinhalte der katholischen Lehre sind. Nur ist die Reinkarnation nach buddhistischer Lehre ja nichts Tolles (nur die uninformierten Westler glauben ja, es sei so toll immer und immer wieder zu kommen) und deshalb eine "Sackgasse". Christus ist der Weg aus dieser "Sackgasse". Nur mit ihm gibt es das Heil. Es ist ein großes Geschenk, zu ihm und seiner heiligen katholischen Kirche zu gehören. Ich habe es eben erst über einen Umweg gelernt.
Freu dich, wenn es bei Dir anders ist, aber jeder hat seinen Weg. Es gibt also auch für Dich keinen Grund, Dich deshalb über andere zu erheben.
 
 sonni am 5.2.2010
für 'denkmal'
Ich "brauche" die Esoterik nicht aber habe Kenntnis davon. Mein Vater war Offizier und sagte immer "Man muß seinen Feind kennen" - so in etwa ist das. Sollte der Teufel nicht auch entlarvt werden, um ihm trotzen zu können? Man kommt doch mit vielem in Berührung in dieser Welt, und ich bin eine der wenigen, die gut gegen den Strom schwimmen können. Aber ich mache eben meine Beobachtungen. Liebe Grüsse!
 
 denkmal am 4.2.2010
Esoterik und Christentum sind nicht vereinbar!
@Apologet
Das Bild, das Du von Freikirchen hast, kann ich nicht bestätigen. Ich habe auch schon derartige Seiten gelesen, aber ich glaube, es sind einzelne, die das verbreiten. In den bis jetzt fast 30 Jahren, in denen ich Kontakt zu Freikirchen hatte und dort sehr viele tiefgläubige Menschen kennengelernt habe, habe ich sowas kein einziges Mal gehört. Ich habe aber viele kennengelernt, die gern und oft mit Katholiken zusammenarbeiten, z.B. innerhalb der charismatischen Bewegung, aber auch bei anderen Vereinen, z.B. Ignis, healingrooms, .... Die Anfeindung ist nach meinem Eindruck von manchen Katholiken viel stärker. Die Freikirchen beschäftigen sich gar nicht sosehr damit, über andere Denominationen Urteile abzugeben, sondern eher damit, den Ungläubigen Jesus zu bringen, so wie ER es uns auch aufgetragen hat.

@sonni
Es freut mich sehr, daß Du an Jesus glaubst - und ich hatte im besten Fall erhofft, diese Antwort zu bekommen. Allerdings wundert es mich dann umsomehr, daß Du die Esoterik brauchst, da Du ja in Christus das ewige Leben hast - wie kannst Du dies mit all den Lehren vereinbaren, die in der Esoterik verbreitet werden und dem Christentum diametral gegenüberstehen?

@Cinderella01
Ich kann natürlich nur von meiner Erfahrung ausgehen. In dem Punkt kann ich Dir zustimmen, daß ich jetzt die Gnaden, die die Kirche besitzt erst schätze. Doch ich war auch vorher katholisch und glaube nicht, daß zuerst alle zur Esoterik gehen müssen, um das zu schätzen was sie haben, mit dem Risiko, daß sie nicht wieder zum Glauben zurückkehren. Denn solche kenne ich leider auch. Ich habe ganz klar erkannt, daß ich mir diese Irrwege ersparen hätte können, wenn ich das Wort Gottes schon vorher ernst genommen hätte und ich glaube nicht, daß Gott uns absichtlich in die Irre führt!
Esoterik führt viele Menschen vom christlichen Glauben weg - hin zu Reeinkarnation und Selbsterlösung, zu einem unpersönlichen Gott, den man letztlich in sich selber finden soll. Das ist die Ursünde, durch die zuerst Satan selber gefallen ist und die er nun noch immer den Menschen schmackhaft machen will: Ihr werdet sein wie Gott.
Ich glaube, Du mußt schon unterscheiden, wem Du da glaubst und was Du lernst.
Die Meinung, daß Gott schon die "wirklich Suchenden" zu sich berufen wird hört sich für mich eigentlich auch mehr esoterisch als christlich an. Jesus sagt, daß er nicht für die Gerechten gekommen ist, sondern für die Sünder. (Matth. 9,13b) und daß ER "99 Schafe zurückläßt um ein Verlorenes zu suchen".
 
 Calimero am 4.2.2010
Keine Chance dem Aberglaube !
Esoterik ist gefährlicher Unfug, der den Verstand vernebelt.
Es ist sogar besser an NICHTS zu glauben, als esoterischen Vorstellungen anzuhängen.
Wer NICHTS glaubt, glaubt wenigstens nichts FALSCHES.
 
 Cinderella01 am 4.2.2010
An Denkmal
Ich bin als "ausgetretene" Evangelische z.B. über die "Esoterik" und den Buddhismus zum katholischen Glauben gekommen. Mit mir im Glaubenskurs waren noch einige, die den gleichen Weg hatten.
Esoterik und fernöstliche Religionen können also durchaus "Wegweiser" zu Christus sein, wenn man bereit ist, zu lernen, zu verstehen, zu glauben und Gott zu vertrauen.
Manchmal führt einen der Herr eben auf Umwege, damit man ihn dann umso besser erkennen kann. Und ich habe heute viel mehr Freude am Glauben, als manche "geborenen" Katholiken, die die Schönheit und Wahrheit ihres Glaubens bis heute nicht erkannt haben.
 
 sonni am 4.2.2010
für "denkmal"
Deine Schlüsse sind falsch: ich bin keine Esoterikerin, kenne aber diese Richtung seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts und alles, was da dran hängt. Ich selber glaube an Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist. Und das aus eigener Erfahrung. Wie heißt es? Man soll sich aus wenigen Anhaltspunkten nicht sofort ein Bild machen. Viele Grüsse!
 
 Apologet am 4.2.2010
@JonArason
Natürlich ist es besser wenn jemand an den dreifaltigen Gott glaubt, selbst wenn das Gottesbild protestantisch verdreht ist, als wenn er esoterischen Glaubensüberzeugungen wie dem Pantheismus, der Selbsterlösung und ähnlichem anhängt. Das war aber nicht mein Punkt, warum ich von sektenartigen Gruppierungen gesprochen habe.

Das Problem bei Pfingstgemeiden ist halt dass dort oft ihre Gemeinschaft über alles andere und alle anderen erhoben wird und oft auch eine radikale Ablehnung der katholischen Kirche und Rom vorhanden ist. Da kommt es nicht selten vor dass in Pfingstgemeiden die r-k Kirche als die Hure Babylons angesehen wird und der Papst als Antichrist und für Bekehrung der Katholiken gebetet wird! In ihren Augen sind die Katholiken Götzendiener, die mal in der Hölle schmoren werden! Und diese Punkte sind einfach klare sektenartige Tendenzen!
 
 denkmal am 4.2.2010
Esoterik ist eine große Lüge
Diese Initiative finde ich großartig, wenn auch das Motto: "Esoterikern ein Esoteriker werden" etwas irreführend ist. So wie ich den Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden kenne, bin ich mir aber sicher, daß Sie damit keine Kompromisse mit der Esoterik schließen wollen, sondern lediglich so versuchen, mit den Esoterikern zu sprechen, daß diese den Unterschied zum Christentum verstehen können. Den sehr oft werden ja christliche Begriffe in der Esoterik "zweckentfremdet".
Ich selbst habe mir solch eine Initiative schon lange gewünscht, da ich auch ein ehemaliges Opfer der Esoterik bin. Freikirchen haben mir auch damals entscheidend geholfen. Von der Kirche wurde man nur in die Psychiatrie geschickt - und ich fürchte, auch heute schaut es nicht allzuviel besser aus. Das muß man der Wahrhaftigkeit halber einfach sagen, da nützt es nichts, nur schlecht über die Freikirchen zu sprechen und selbst die Hände in den Schoß zu legen. Immer wieder treffe ich Menschen, die meinen Esoterik und Katholizismus sei ohne weiteres vereinbar....

@sonni: Wenn Du Esoterikerin bist, glaubst Du wahrscheinlich an die Reeinkarnation - oder wenn Du erst beim Reinschnuppern bist, wirst Du bald soweit sein. Esoterik ist nicht brauchbar, weil sie die Selbsterlösung lehrt und das Kreuzesopfer Jesu Christi verleugnet. Was geistig ist, muß deshalb noch nicht von Gott sein. In der Bibel werden wir aufgefordert, die Geister zu unterscheiden!
Hier nochmal eine Seite zur Information:
weiter »
 
 JonArason am 4.2.2010
@Apologet
Ganz so skeptisch würde ich das nicht sehen. Es ist ein immenser Unterschied, ob sich jemand zu Christus bekennt und als Christ versteht, oder nicht. Da sollte man nicht leichtfertig von "sektenartigen Gruppierungen" sprechen.
Die freikirchlichen Pfingstgemeinden sind meines Erachtens weit näher an der biblischen Botschaft (und zukunftsfähiger!) als ein Großteil der herkömmlichen Evangelischen Landeskirchen samt ihrem Personal.
 
 Apologet am 4.2.2010
Esoterik ist (leider) mehr als Hokuspokus!
Das gemeine an der Esoterik ist, dass sie oft (zumindest anfänglich) hilft und das sofort, z. B. sofortige Linderung eines Leidens verschafft. Sie als nichtsnutzenden abergläubischen Hokuspokus abzutun trifft die Sache nicht wirklich. Nicht um sonst ist sie so beliebt, denn "Was hilft ist gut", sagen sich die Leute und investieren immer mehr, da die Linderung bzw. Heilung natürlich nicht dauerhaft ist und immer stärkeren und häuftigeren esoterischen Mitteln und Anwendungen bedarf. Klar ist deshalb aber auch, dass hinter vielen der esoterischen Methoden jeder Geist steht, nur nicht der Geist Gottes!

Zu den Organisatoren: Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP). Naja, das ist dann schon fast schon sowas wie ein vom Regen in die Traufe kommen! „Esoterikern ein Esoteriker zu werden“. ist genau der Punkt. Im Grunde
ein sich von der einen falschen "Religion" durch andere sektenartigen Gruppierungen abgewerben lassen.
 
 Cinderella01 am 4.2.2010
Ironie der Geschichte
Mit der Reformation wurde alles spirituelle aus der evangelischen Kirche verbannt. Um die Unterstützung der Fürsten und sonstiger Mächtigen zu erlangen, wurde sich immer wieder dem Zeitgeist angepasst. Heute ist die ev. Kirche ein christlicher Sozialverein, der "mit Gott kuschelt" und erotische Gottesdienste feiert.
Kein Wunder, dass Menschen, die auf der spirituellen Suche sind, hier kein Zuhause mehr finden.
Netter Versuch, diese Menschen mit "Aktionen" zu Jesus zurückzubringen.
Ob das mit "Esos für Jesus" gelingt, wage ich zu bezweifeln.
Nur Gott wird die wirklich suchenden zu sich berufen.
 
 Leonard Euler am 4.2.2010
Esoterik
Willkommen in einer neu-heidnischen Gesellschaft. Europa, einst kultureller Mittelpunkt der Welt, kehrt zu seinen primitiven, stumpfen und vorchristlichen Ritualen zurück. Das scheint mir dunkler als das dunkelste Mittelalter.
 
 sonni am 4.2.2010
esoterik
Hospokus ist das, was draus gemacht wird. Vor allem ist Esoterik im eigentlichen Sinne nicht mit Käuflichem im Bunde, sprich: Geldmacherei. Andererseits hat E. viel mit der geistig-seelischen Welt des Menschen zu tun, und das ist schon brauchbar. Wie gesagt: abgelöst von aller Kommerzialisierung.
 
 Calimero am 4.2.2010
Esoterik = Hokuspokus
Esoterik ist der Glaube an etwas, das den einfachsten Überprüfungen nicht standhält und trägt damit leider sehr zur allgemeinen Verdummung bei. Alle Maßnahmen die diesen abergläubischen Hokuspokus entlarven sind daher unbedingt zu begrüßen.
Jeder sollte den Mut haben sich seines Verstandes zu bedienen und nicht esoterischen Scharlatanen auf den Leim gehen.
 

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