| 29. Januar 2010, 11:40 | 'Wir suchen nicht Konsens, sondern Auseinandersetzung'
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| Debattierclub lädt Religionskritiker und -vertreter zum Streit – Mit dabei war auch Erzbischof Schick von Bamberg - Von Gudrun Lux (KNA)

Bayreuth (kath.net/KNA)
«Wer hätte gedacht, dass sich mal ein echter amtlicher Erzbischof freiwillig öffentlich mit Religionskritikern auseinandersetzt?» - Michael Schmidt-Salomon nutzt die Gelegenheit und holt aus zu einem Rundumschlag: Religionen seien verantwortlich für die Geschichte der Unmenschlichkeit: Hexenverbrennungen, Antisemitismus, Weltkriege, Missbrauch von Heimkindern, Unterdrückung von Frauen.
Schmidt-Salomon ist Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung. In der Bayreuther Universität versucht er davon zu überzeugen, dass «wir ohne Religion besser leben». Und tatsächlich: Ihm gegenüber sitzt der «echte amtliche» Bamberger Erzbischof Ludwig Schick.
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Ein studentischer Debattierclub hatte am Mittwochabend zur «Bayreuther Debatte» geladen, drei Gegner und drei Fürsprecher der Religion traten in jeweils achtminütigen Reden gegeneinander an. Was macht ein Erzbischof bei der Debatte? - «Auch eine solche Veranstaltung gibt mir die Gelegenheit, über den Wert des Glaubens zu sprechen», so Schick im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
Schmidt-Salomon erklärt, er brauche keine Dogmen, nur den rationalen Zugang zur Wirklichkeit. Den Anspruch von Religionen, absolute Wahrheiten zu verkünden, hält er für «fatal». Doch als an zweiter Stelle der Erzbischof spricht, tut er Unerwartetes: Er wehrt sich nicht. Eindrücklich predigt der Erzbischof: Dass das Leben mit der Religion gut tue und dazu befähige, Gutes zu tun. Er spricht vom menschenfreundlichen Gott, von Christen im Widerstand gegen Hitler und von Ehrenamtlichen, die sich aus christlicher Überzeugung für ihren Nächsten einsetzen.
«Wir suchen nicht den Konsens, wir suchen die Auseinandersetzung», erklärt Tim Richter das Format der Debatte. Der Philosophiestudent ist Präsident des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen. Er ist überzeugt: «Debattieren ist ganz wesentlich für unsere freie und pluralistische Gesellschaft. Es befähigt, Meinungen argumentativ zu vertreten und zu widerlegen und sich wirklich mit Themen auseinanderzusetzen». Es gehe nicht darum, immer Kompromisse zu finden; «man muss andere Meinungen nicht teilen», sagt Richter, «aber verstehen». In Bayreuth debattieren prominente Redner sachlich hart, verbindlich im Ton.
Nach dem Erzbischof kommen zwei Muslima zu Wort; die atheistische Exil-Iranerin Mina Ahadi hält eine flammende Rede über all das Leid, für das der Islam in ihrem Leben verantwortlich sei und gipfelt in der Anklage: «Ich hasse Religion!». Rabeya Müller auf der anderen Seite hält eine sachliche Rede. Sie antwortet - lange nach dessen Rede - auf Schmidt-Salomon, dass doch auch Atheisten großes Unheil angerichtet hätten: die Jakobiner. Hitler. Stalin. Die Abwesenheit von Religion führe nicht zur Abwesenheit von Gewalt. Dass der Mensch aber auf Transzendenz hin ausgelegt sei, davon ist die Islamwissenschaftlerin überzeugt.
Es folgt der «Hamburger Kirchenrebell» Paul Schulz, promovierter evangelischer Theologe und bekennender Atheist. Die Menschen müssten sich befreien von der Fremdherrschaft der Götter. Er ruft ein «Ceterum censeo» aus: «Religionem esse delendam» - die Religion muss zerstört werden. «Fanatiker» zischt eine ältere Zuschauerin in der zweiten Reihe. Die grüne ehemalige Ministerin Andrea Fischer erklärt, sie begreife den Glauben als Auftrag, Liebe weiterzugeben
und räumt ein: Natürlich haben Religionen auch Falsches getan. Sie selbst, sagt die Katholikin, habe auch Probleme mit ihrer Kirche, glaube aber.
«Ich freue mich über die Bereitschaft zur Auseinandersetzung, zur Debatte. Schade, dass die Redner wenig aufeinander eingegangen sind, dass sie vor allem vorbereitete Reden vorgetragen haben», kommentiert Richter nach der Debatte gegenüber der KNA. «Nachhilfe in der konstruktiven Auseinandersetzung bieten über 60 Debattierclubs in ganz Deutschland» fügt der vielfache Debattierturniersieger grinsend hinzu.
(C) 2010 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
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| | Leonard Euler am 31.1.2010 | 
 | Zeitverschwendung? Wenn man mit solchen Diskussionen den Gegenüber in der Diskussion überzeugen will, dann ist es sicherlich Zeitverschwendung. Wenn man aber auf das Publikum abziehlt, dann sicherlich nicht. Die halbswegs offenen Menschen können selbst entscheiden wer die besseren Argumente hat und werden vielleicht angeregt da weiter nachzuforschen. Und derjenige, der im Besitz der Wahrheit ist, wird immer einen Vorteil in solchen Diskussionen haben. Das Wahre kann man nämlich nicht widerlegen, nur das Falsche. | | |
 | camino ignis am 29.1.2010 | 
 | Einfach besser Zuhören, werter audio! "audio vor 5 Stunden
@camino ignis: Wo bitteschön hat denn jemand voller Hass gepredigt? Und wer bitteschön soll denn hier im Kreise der G-Bruno-Stiftung ein Fundamentalist sein?"
"Ich hasse Religion!" Mina Ahadi spricht damit nur aus, was die Damen und Herren Fundamentalatheisten wohl mehrheitlich insgeheim denken und fühlen. "Religionem esse delendam!" krächtzt Paul Schulze als Schlachtruf seiner Gottlosigkeit in die Runde. Der Hass gegen die Religion treibt sie an und verzerrt ihre Wahrnehmung. So kommt es, das ihr Weltverständnis einer primitiven Milchmädchenrechnung gleicht: An allem Übel ist nur die Religion schuld! Nunja, solche fundamentalistischen Sündenbocktheorien waren besonders unter atheistischen Regimen schon immer beliebt, deshalb klirrten ja auch die Fallbeile, wo immer evolutionäre Humanisten an die Macht kamen und ihr neues Reich ohne Gott und Sonnenschein errichten wollten, denn, ein Blick in die Geschichte lehrt: Abwesenheit von Religion führt immer zwingend zur Gewalt! | | |
 | Tadeusz am 29.1.2010 | 
 | Arancia @arancia "wir sollten gemeinsam daran arbeiten, die welt ein bisschen besser zu machen. da nutzt es nichts, sich in hass abzugrenzen von jenen, die auf einer anderen philosophischen grundlage denken und handeln. "
Würdest Du die Lenins, Maos, Pol-Pots, Nazis dieser Welt, alles bekennende evolutionäre Humanisten, als jene ansehen, "die auf einer anderen philosophischen Grundlage denken und handeln"?
Die Geschichte zeigt, dass die evolutionären Humanisten erst nach der Machtergreifung einer vollkommen unerklärlichen Transformation unterliegen. Man könnte fast sagen, erst dann zeigen sie wahrlich, was sie drauf haben, koste es was es wolle.
Daher ist Dein Vorschlag, das wir uns nicht von humanitären Atheisten abgrenzen sollen, zwar sehr christlich, aber unhistorisch.
Denn aus der Geschichte muss man lernen: und sie sagt, wir werden sowieso nach der Machtergreifung durch die wahren evolutionären Humanisten so ziemlich prompt und gewaltsam mit Hilfe der Truppen bzw. sonstigen paramilitärischen Einheiten sowieso wirksam "abgegrenzt". | | |
 | arancia am 29.1.2010 | 
 | tadeusz wir sollten gemeinsam daran arbeiten, die welt ein bisschen besser zu machen. da nutzt es nichts, sich in hass abzugrenzen von jenen, die auf einer anderen philosophischen grundlage denken und handeln. es nutzt nur, einander zu verstehen. wie sagt der student in dem beitrag so schön:
Es gehe nicht darum, immer Kompromisse zu finden; «man muss andere Meinungen nicht teilen», sagt Richter, «aber verstehen». Es gehe nicht darum, immer Kompromisse zu finden; «man muss andere Meinungen nicht teilen», sagt Richter, «aber verstehen». | | |
 | arancia am 29.1.2010 | 
 | @audio @quovadis die these war nicht - und wäre auch blödsinn - dass gräueltaten, hass und gewalt auf atheismus fußen. die aussagen war nur, dass sie eben auch nicht auf das christentum zurückzuführen sei. also eben: abwesenheit von religion führt nicht zu abwesenheit von gewalt. umgekehrt gibt es aber auch keinen zwingenden zusammenhang a la religion führt zu gewalt. das widerum hatte schmidt salomon so postuliert.
zusammengefasst: es gibt gute und schlechte menschen, egal ob sie sich christen, muslime oder atheisten nennen. es gibt aufgeklärte säkulare humnisten, die sehr viel gutes tun in der welt und für die welt, genauso wie es atheistische mörder gibt. es gibt viele gute menschen die aus christlicher motivation gutes tun, aber auch viele komische leute, die "im namen gottes" unheil anrichten. das wirken eines menschen in der welt lässt sich sicherlich nicht an seinem glauben oder unglauben messen. | | |
 | Tadeusz am 29.1.2010 | 
 | Hasspredigt Hasspredigt „Wie kommt man immer wieder auf die völlig plakative Argumentation, die Gräueltaten Hitlers, Stalins und Maos fundieren auf den Atheismus? Atheismus hat doch nichts mit Faschismus, Kommunismus oder Maoismus zu tun. Moderner ist übrigens der Begriff evolutionärer Humanist statt Atheist.“
Sei doch nicht so demütig. Ihr Atheisten, habt wirklich Wahnsinnserrungenschaften und man muss sie schon dem Urheber zuschreiben. Lenin schrieb von sich „ich bin der persönliche Feind von Gott“, Marx behauptete, dass Religion „Opium für das Volk“ ist, Mao hat ein paar antikirchliche Sätze von Lenins und Marx gesammelten Werken abgeschrieben, Pol Pot war Schüler des Gottesfeindes Sartre,
Und alle haben gewisse Dinge gemeinsam: sie mordeten links und rechts und waren bekannte evolutionäre Humanisten. Interessanterweise waren auch alle Links (inkl. Nationale Sozialisten mit dem bekannten Cheerleader).
Kann das sein, dass evolutionäre Humanisten eher die richtigen Ideen (inkl. die Idee, dass es keinen Gott gibt) in der Wichtigkeitsskala vor Menschen setzen?
Woher kommt diese Mordeslust bei den evolutionären Humanisten?
Ich frage Dich, weil du auch evolutionärer Humanist bist, d.h. Du weisst bescheid. | | |
| | quovadis am 29.1.2010 | 
 | @audio Sie schreiben: "Wie kommt man immer wieder auf die völlig plakative Argumentation, die Gräueltaten Hitlers, Stalins und Maos fundieren auf den Atheismus? Atheismus hat doch nichts mit Faschismus, Kommunismus oder Maoismus zu tun."
OK. Aber wie kommt man ebenfalls immer wieder auf die völlig plakative Argumentation, die Greueltaten gewisser Machthaber in der Kirche seien Christentum pur. Machtgier hat doch nichts mit christlichem Glauben zu tun. | | |
 | Don Quichotte am 29.1.2010 | 
 | Ja, wir müssen uns rechtfertigen: " ... Seit stets bereit, jesem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen ..." (1 Petr. 3,14f)
Dies mag zwar unbequem sein und machmal auch beunruhigend, weil wir die Wahrheit nur "wie durch einen Spiegel" erkennen, aber ich denke wir dürfen uns als Christen nicht auf einem Niveau ausruhen sondern sind berufen in der Erkenntnis voranzuschreiten.
Wer weiß, was in diesem Kontext eigentlich mit "... denn ihr habt ein reines Gewissen ..." gemeint ist ????????? | | |
| | sttn am 29.1.2010 | 
 | Was bringsts? Ich frage mich was das bringt. Solche Diskussionen haben Unterhaltungswert, mehr nicht.
Bässer fände ich es auf konkrete Fragen einzugehen, Fragen von Menschen die suchen.
Aber - natürlich ist es so besser, denn wäre kein Katholik da gewesen, wäre es die übliche Hetze geworden. weiter » | | |
| | audio am 29.1.2010 | 
 | Hasspredigt @camino ignis: Wo bitteschön hat denn jemand voller Hass gepredigt? Und wer bitteschön soll denn hier im Kreise der G-Bruno-Stiftung ein Fundamentalist sein?
Zum Text: Wie kommt man immer wieder auf die völlig plakative Argumentation, die Gräueltaten Hitlers, Stalins und Maos fundieren auf den Atheismus? Atheismus hat doch nichts mit Faschismus, Kommunismus oder Maoismus zu tun. Moderner ist übrigens der Begriff evolutionärer Humanist statt Atheist. | | |
| | Irustdim am 29.1.2010 | 
 | @arancia Sie haben, glaube ich, ein Tolles Beitrag geschrieben. Ich möchte nur etwas hinzufügen:
„Schmidt Salomon hat z.b. behauptet auch Ideologien wie der Stalinismus seinen nur Ersatzreligionen“. Das glaube ich auch. Aber das Atheismus des Salomons ist ebenso auch eine Religion: der Mensch ist Gott. Wirklich satanisch! | | |
 | arancia am 29.1.2010 | 
 | Rechtfertigung? es geht ja nicht darum sich zu rechtfertigen oder die gegenseite zu überzeugen. es geht darum dem publikum zu zeigen dass es eben nicht so ist dass die atheisten (schmidt salomon sagt von sich selbst er sei kein atheist sondern naturalist und agnostiker!) die "vernünftigen", "wissenschaftlichen" argumente haben und die "theisten"/"gläubigen" nur schwammig daherreden in seichte "jesus liebt uns doch alle"-soße getaucht. FIDES ET RATIO schließen sich nämlich nicht aus! | | |
| | sonni am 29.1.2010 | 
 | keine Rechtfertigung ... Ich habe es nicht als Rechtfertigung gemeint! Eher in Ruhe und mit Überlegenheit ...Nicht Argumente für den Glauben geben, sondern wenigstens etwas schaffen, zu verunsichern. Wenn die Leute Sprüche haben und stereotyp wiederholen, zeugt das nicht von echtem Denken, sondern Nachplappern. | | |
 | loyalbushie am 29.1.2010 | 
 | Müssen wir uns rechtfertigen? @ sonni
Ich denke, wir dürfen nicht in die Rechtfertigungsfalle tappen. Warum sollten wir uns vor den Atheisten dafür rechtfertigen müssen, dass wir glauben?
Was anderes ist es bei Agnostikern, also Menschen, die eben keinen Zugang zum Glauben haben, weil sie entweder zweifeln oder keinerlei Prägung in dieser Richtung haben. Da lohnt es sich auch, sich die Zeit zu nehmen, intensiv Gedanken auszutauschen - zumal Agnostiker im Regelfall nicht aggressiv sind und wirklich zuhören. Bei gläubigen Atheisten hingegen dürfte das vergebliche Liebesmüh sein - so wie der gegenteilige Missionierungsversuch es bei uns ja auch wäre.
Auf dem bluthilde-Blog befassen wir uns sehr eingehend mit atheistischen Denkweisen, indem wir sie parodieren. Manchmal scheint uns das so gut zu gelingen, dass unbeteiligte Zeitgenossen den Eindruck bekommen, das wären "echte"... weiter » | | |
 | loyalbushie am 29.1.2010 | 
 | Zeitverschwendung Ein netter Versuch, aber im Grunde genommen ist so etwas Zeitverschwendung. Die Sprüche der Atheisten sind hinlänglich bekannt, sie werden durch ihr dauerhaftes Wiederholen nicht stichhaltiger und das Problem gerade bei Leuten wie Schmidt-Salomon und Konsorten ist, dass sie gar keine Bereitschaft aufweisen, sich selbst oder ihre Position zu hinterfragen. Es ist, als würde man NPD-Funktionäre von der Gleichheit aller Menschen an Würde überzeugen wollen oder PI-Anhänger davon, dass nicht alle Muslime Messerstecher oder Vergewaltiger sind, die nur darauf warten, unser Land der Scharia zu unterwerfen. Der neue Atheismus ist eine Sekte, die ihre eigene Sprache, ihre eigenen Codes, ihre eigenen Dogmen und ihre eigenen Selbstbestätigungsmechanismen kennt. Und die in ihrer eigenen, selbst gebastelten Welt lebt.
Abgesehen davon: Wie soll das eigentlich rein praktisch betrachtet gehen - "die Religion zerstören"? Vor allem bei denen, die sich partout nicht darüber "aufklären" lassen wollen, dass sie nur kleine, dumme, abergläubische Kinder sind? Einsperren? Deportieren? Erschießen? weiter » | | |
| | sonni am 29.1.2010 | 
 | Religion Da kann ich nur zustimmen! Es muß diesen atheistischen "Begründungen" mehr entgegengesetzt werden. Und zwar derart, daß man den Gedankengang versteht, ihn dann aber ad absurdum zu führen in der Lage ist ... Nicht einfach, aber es gibt ja wirklich den Heiligen Geist.... | | |
 | arancia am 29.1.2010 | 
 | schlecht argumentiert die kna berichtet ja recht freundlich über den bischof. aber als jemand der bei der debatte war kann ich sagen dass der bischof schlecht argumentiert hat. schmidt salomon hat breit und tief argumentiert und hat groß angegriffen aber er hat auch genug angriffsfläche geboten. und statt dass sich unser bischof dann hinstellt und die falschen behauptungen richtigstellt erzählt er nur ein seichtes "jesus liebt euch". ich hätte mir gewünscht dass er klar position bezieht und gedankenschärfe einfordert wo schmidt salomon sie nicht gezeigt hat. schmidt salomon hat z.b. behauptet auch ideologien wie der stalinismus seinen nur ersatzreligionen und hat sie als beweis herangezogen dass religionen schlecht sind statt zu trennen zwischen ideologie und religion. es gibt ja auch ideologen unter den christen die religion zur ideologie machen. gegen die muss man sich abgrenzen! aber das macht noch nicht die religion an sich schlecht.
mich hat der erzbischof enttäuscht. er hat die herausforderung nicht angenommen und sich ihr nicht gestellt. noch nicht einmal die redezeit die er hatte hat er genutzt. nach nur sechs minuten war er mit seiner rede fertig. die übrigen zwei minuten hätte er gut nutzen können um wirkliche argumente zu bringen statt nur phrasen zu dreschen. | | |
 | chronotech am 29.1.2010 | 
 | und Gebet??? Haben die Redner vor der Debatte zum Heiligen Geist gebetet um Erleuchtung und den direkten Zugang zur Wahrheit? Wir müssen öfters und intensiver zum Heiligen Geist beten und ihn, nicht die "besserwisser" wikren lassen!!! | | |
| | ChristNeu am 29.1.2010 | 
 | Diskussion ja - aber bitte mit HERZ Schön, wenn sich die "Parteien" zusammensetzen und diskutieren. Aber mit dem Reden allein wird man nie auf einen "grünen Zweig" kommen.
.... und ob solche Diskussionen das "Herz" bereichern wage ich zu bezweifeln.
Meines Erachtens ist es wichtig - egal welche Religion oder Glaubenseinstellung -, dass der Mensch im Auge behält, nicht alles selbst "im Griff zu haben", dass er sich eine gewisse DEMUT bewahrt.
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass viele sog. "hochentwickelte" Zivilisationen an den Punkt von Machtmißbrauch, Hochmut und Manipulation gekommen sind und die Folge war immer ein sehr schnelles und JÄHES ENDE der jeweiligen "Hochkultur".
Vielleicht sollten wir uns die Frage stellen, wie weit die DEKADENZ in unserer Gesellschaft und Zeit schon fortgeschritten ist? | | |
| | sonni am 29.1.2010 | 
 | Wahrheit Ich glaube, die ganze Wahrheit gibt's dann wirklich erst nach dem Tod. Alles, was wir denken, fühlen und wissen bleibt letztlich in menschlichen Dimensionen.
An Gott zu glauben bedeutet auch, unsere Begrenzung gegenüber dem ganz Anderen zu erfahren. | | |
 | camino ignis am 29.1.2010 | 
 | Interessant! Da sieht man einmal wieder, wo die wahren Hassprediger und fanatischen Fundamentalisten sitzen: im Kreis der Giordano Brüno Stiftung und deren Sympathisanten! | | |
 | LeoBeo am 29.1.2010 | 
 | Glaube Egal wie wer argumentiert, am Ende steht einfach nur der Glaube. | | |
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