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30. November 2009, 09:15
'Verlass den Job und rette Deine Seele'














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  THEMA 'USA'

Der Bischof von Rhode Island, Thomas Tobin, hat bei "FoxNews" seine Entscheidung, den "Pro-Abtreibungs"-Politiker Patrick Kennedy von der Hl. Euchariste auszuschließen, verteidigt: "Niemand wird gezwungen, dass er katholisch ist"

USA (kath.net)
Der Bischof von Rhode Island, Thomas Tobin, hat bei "FoxNews" zu seiner Entscheidung, den bekannten Jungpolitiker Patrick Joseph Kennedy vom Empfang der Hl. Eucharistie auszuschließen, Stellung genommen. Tobin stellte klar, dass solche Politiker nicht gezwungen sind, Katholiken zu sein, dass aber diejenigen, die diese Entscheidung treffen, verstehen müssen, was die Lehre der Kirche ist und diese auch akzeptieren müssen. "Das wichtigste Verbindlichkeit, die wir treffen können, ist unser Glauben, weil dies unsere Beziehung mit Gott festlegt. Nichts ist wichtiger als das. Und wenn Dein Beruf, Deine Arbeit oder Deine Berufung Dir hier in die Quere kommen, dann musst Du Deinen Job verlassen und Deine Seele retten.", erklärt Bischof Tobin gegenüber FoxNews.

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Thomas Tobin, der Bischof von Rhode Island, hat vor einigen Tagen Patrick Joseph Kennedy vom Empfang der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen, weil dieser sich vehement für das Recht auf Abtreibung einsetzt. Bischof Tobin hat dies Kennedy persönlich mitgeteilt und gleichzeitig auch alle Priester seiner Diözese angewiesen, diese Anordnung zu beachten. Tobin betont jetzt nochmals, dass dies keine "Strafe" sei. "Niemand wird gezwungen, dass er katholisch ist.", erklärt er. Der Bischof stellt auch klar, dass die Kirche das Recht habe, in diese öffentlichen Debatten einzugreifen, da es hier um universale Moralprinzipien gehe.

kathTube: FoxNews-Interview mit Bischof Tobin




Weitersagen:

   

Lesermeinung

diaconus am 30.11.2009
Vorbildliche Entscheidung
Die Entscheidung von Ex. Tobin iat vorbildlich und nachahmenswert für die anderen Hirten, die mit gleichem Problem konfrontiert sind.

Wer katholisch sein will, hat entsprechend zu handeln und auch Vorbild zu sein, besonders wenn er Politiker ist und damit im Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Menschen steht. Außerdem ist jeder Katholik dazu berufen/verpflichtet von seinem Glauben Zeugnis abzulegen und damit ist Abtreibung (Mord am schwächsten menschlichen Lebewesen) nicht nur abzulehnen, sondern auch dagegen aufzutreten. Ein Christ, der für die Abtreibung eintritt, verstößt gegen die Gebote Gottes. ein Katholik verstößt zusätzlich gegen das Kirchenrecht Can. 1398 CIC sowie gegen die Lehre der Kirche KKK Nrn. 2270 - 2275.
 
 Argument am 30.11.2009
Öffentlich falsches Auftreten erfordert öffentliche Zurechtweisung
Die immer wieder zu hörende Kritik, eine solch öffentliche Stellungnahme der Kirche sein ein unzulässiger Eingriff in die politische Sphäre, ist für mich unverständlich. Ich stimme Bischof Tobin voll und ganz zu: Patrick Kennedy ist ein Kongressabgeordneter mit hohem Einfluss auf die öffentliche Meinung. Wenn nun eine solche Person sich öffentlich zum Katholizismus bekennt, aber im offenen Widerspruch zur Lehre der Kirche steht, dann ist es das gute Recht dieser Kirche - ja ihre Pflicht - in ebendieser Wiese die Person zurechtzuweisen. Schließlich wäre ja eine solch widersprüchliche Lebensführung Kennedys, die durch die Kirche unwiedersprochen bleibt, geeignet, größte Verwirrung unter Katholiken über die Lehre der Kirche zu stiften. Insofern finde ich die Art und Weise, wie Bischof Tobin Herrn Kennedy zurechtgewiesen hat, völlig anbegracht, notwendig und vorallem angemessen!

Überhaupt: Trennung von Staat und Kirche kann doch nicht bedeuten, dass katholische Politiker ihr Gewissen und ihre Glaubensüberzeugung vor Eintritt in die Politik und die Öffentlichkeit ableben! Ich bin geschockt, dass offenbar auch die anderen großen katholischen Politikerfamilien so denken wie Patrick Kennedy.
 
 sttn am 30.11.2009
Man muss zu dem stehen was man glaubt ...
Ich kann diesen Größenwahn nicht begreifen. Was glauben Menschen die sich Christen nennen und nicht so leben was sie denn sind. Gott muss sich nicht nach dem richten was man als Mensch gerade Heute für gut befindet. Gott ist allmächtig und ganz sicher klüger als alle Menschen zusammen. Mit welchen Recht erlauben wir Menschen uns für klüger und gerechter zu halten als Gott? Mit welchen Recht meinen wir Abtreibung zulassen zu können?

Abtreibung ist nun mal das Töten von Menschen und wer abtreiben lässt, der tötet. Wer Abtreibung unterstützt und das für gerecht empfindet, findet es gerecht Menschen zu töten. Das kann nicht gerecht sein. Eigentlich ganz einfach.
Das ich damit vielen Männern und Frauen deutlich mache das sie getötet haben ist mir klar. Abtreibung ist etwas sehr schlimmes und jede/r sollte sich mal überlegen was er wohl seinen Kind einmal sagen wird das er abgetrieben hat. Denn ich bin mir sicher das man für seine Taten Rede und Antwort stehen muss.
 
 MAN am 30.11.2009
Klare Entscheidung
Die Entscheidung des Bischofs ist vorbildlich.
 

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