| 23. November 2009, 09:19 | Handlungen nicht im Einklang mit der Lehre der Kirche
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| US-Bischof Thomas Tobin schließt bekannten Jungpolitiker Patrick Joseph Kennedy von der Eucharistie aus - Grund: Der Politiker der Demokraten setzt sich vehement für Abtreibung ein
USA (kath.net)
Thomas Tobin, der Bischof von Rhode Island, hat Patrick Joseph Kennedy (siehe Foto), den bekannten Jungpolitiker der Demokraten, vom Empfang der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen, weil dieser sich vehement für das Recht auf Abtreibung einsetzt. Bischof Tobin hat dies Kennedy persönlich mitgeteilt und gleichzeitig auch alle Priester seiner Diözese angewiesen, diese Anordnung zu beachten. Kennedy teilte dies bischöfliche Anordnung übrigens in einem Interview mit, gleichzeitig wollte er aber nicht bestätigen, ob er sich daran halten werde.
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Bischof Tobin zeigte sich über den Medienauftritt von Kennedy enttäuscht und teilte in einer Erklärung mit, dass er den Politiker bereits seit 2007 darauf aufmerksam gemacht habe, dass er nicht an der Heiligen Eucharistie teilnehmen könne, da seine Handlungen nicht im Einklang mit der Lehre der Kirche stehen.
kathTube: AP-Bericht über Patrick Joseph Kennedy

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Lesermeinung
| | MichaelH am 23.11.2009 | 
 | Ein gutes Zeichen für ein JA zum Leben. | | |
| | Josephus am 23.11.2009 | 
 | Hilfreiche Stellungnahme Die Klarstellung des Bischofs ist wichtig für die Öffentlichkeit. Es wäre zu wünschen, wenn die Bischöfe hier alle konform gingen und so zeigen, dass bestimmte Verhaltensweisen zum Ausschluss aus der sakramentalen Gemeinschaft führen. | | |
 | Monika Elisabeth am 23.11.2009 | 
 | Öffentlichkeit Wenn jeder, der von der Kirche exkommuniziert wurde oder sich automatisch selber exkommuniziert hat, damit an die Öffentlichkeit ginge, wären die Zeitungen voll mit solchen Themen.
Ich kann nicht verstehen wie man eine Exkommunikation in die Öffentlichkeit tragen kann. Das sagt sehr viel über den Geisteszustand aus - neben der Tatsache das er die Abtreibung befürwortet.
Da kann man nur mehr beten, dass er rechtzeitig zur Demut kommt. | | |
 | diaconus am 23.11.2009 | 
 | @ Silbermann Dass so manche, um nicht zu sagen, viele der Theoiogen der letzten Jahrzehnte nicht die Offenbarung und Lehre der Kirche vertreten haben, ist ja nichts Neues. Wenn ich als Politiker die Abtreibung vertrete, egal aus welchen Grund, mache ich mich zum Helfer bzw. Förderer dieses Mißstandes und mache den Menschen das Unrechtmäßige erst so richtig "schmackhaft". Es lebe der Relativismus. | | |
 | diaconus am 23.11.2009 | 
 | Ordensverleihung Meine Meinung war bisher, dass zu einer Ordenverleihung der Kirche das gesamte Handeln und die Ansichten einer Person herangezogen würden und dass eine Handlung/Ansicht gegen die katholische Lehre davon ausschließt. | | |
 | Silbermann am 23.11.2009 | 
 | Abtreibungs-Befürworter? Müsste man hier nicht differenzieren? Ist jeder Politiker, der eine gesetzliche Regelung der Abtreibung (bis hin zur Straffreiheit) fordert, deshalb selbst für die Abtreibung? Könnte er nicht auch nach dem Grundsatz des geringeren Übels handeln? (Z. B: Die Abtreibung gesetzlich zu regeln ist immer noch besser, als wenn man Frauen Kurpfuscher/innen ausliefert.) So hat dies jedenfalls der frühere Wiener Moraltheologe Karl Hörmann in seinen Vorlesungen dargestellt. | | |
 | ThomasMorus am 23.11.2009 | 
 | Schon klar, dass sie den Orden nicht bekam weil sie für Abtreibung eintritt, aber meiner bescheidenen Meinung nach sollte dieses aktive Eintreten für die Abtreibung ein Grund sein den Orden generell nicht zu erhalten, egal welche anderen Verdienste man damit würdigen wollte. | | |
 | Gandalf am 23.11.2009 | 
 | Ergänzen Man sollte aber der Fairniss halber ergänzen, dass die Stadträtin den Orden nicht bekam, weil sie für Abtreibung war, sondern hier andere Begründungen vorlagen. | | |
 | ThomasMorus am 23.11.2009 | 
 | @diaconus Ja, der Gregorius Orden für Stadträting Brauner war wirklich ein absoluter Tiefpunkt und ein Schlag ins Gesicht aller Abtreibungsgegner. Hier bedürfte es eindeutig mehr Rückgrat bei den Bischöfen. Diplomatie und vordergründig gute Beziehungen zur Gesellschaft bzw. deren Repräsentanten sind nicht zwangsläufig der richtige Weg, besonders dann nicht wenn man so die eigenen Grundwerte verrät. | | |
 | diaconus am 23.11.2009 | 
 | Ja, die us-amerikanischen Bisichöfe, die haben noch den Mut wirklich zu agieren. Ich würde mir wünschen, dass unsere Bischöfe auch so reagieren würden und nicht Gregorius-Orden an Abtreibungsbefürworter vergeben. | | |
 | Geist am 23.11.2009 | 
 | Mut Diesen Mut findet man leider selten in der "alten Welt"... | | |
 | ThomasMorus am 23.11.2009 | 
 | Wie schön wäre es doch, wenn mehr Hirten von solcher Sorge um das Heil ihrer Schäfchen getrieben wären. Wie sehr muss es Bischof Tobin geschmerzt haben dieses Verbot auszusprechen und wie sehr würde er sich wohl freuen es wieder rückgängig machen zu können, aber nur indem dieser steinige Weg gegangen wird besteht überhaupt die Chance dazu. DAS ist wirkliche Seelsorge und nicht das falsche Schweigen wenn des Seelenheil eines Menschen in Gefahr ist und der noch dazu durch seine Bekanntheit womöglich viele andere mit in den Abgrund zieht. | | |
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