LOGIN


eingeloggt bleiben

neu registrieren
Passwort vergessen


+ version 4.2
  
Nachrichten Community Service

  NACHRICHTEN
     Aktuelles
     Österreich
     Deutschland
     Schweiz
     Weltkirche
     Chronik
     Jugend
     Spirituelles
     Buchtipp
     Interview


  SERVICE
     KATH.NET-CHAT
     kathTube
     Radio kathTube
     Kathpedia
     Newsletter
     Termine
     KATH.NET-Club
     Leserreisen 2010
     Werbematerial
     kathShop


  INTERNATIONAL
     English
     Italiano
     Français
     Español
     Slovensky
     Hrvatski
     Português

     Nuntii latini


  SUCHE
     






Anderswo...

DIE TAGESPOST - 9. 2 - Auf dünnem Eis in der Sandwüste

DIE TAGESPOST - 9. 2 - Das Phänomen Medjugorje

ORF - 6. 2 - Schwedische Werte - Kinder von ihren Eltern befreien - Mütter an die Werkbänke

WIENER ZEITUNG - 6. 2 - Theologen auf Kriegspfad

BOTE DER URSCHWEIZ - 6. 2 - Bischof Vitus Huonder verbietet Narrenmesse

ORF - 6. 2 - Sexaffäre kostet Kapitänsehre

FOXNEWS - 5. 2 - Pille danach

Top Artikel der letzten 7 Tage

Frankfurter Jesuitenpater wirft Papst Benedikt Hetze vor

Kirche, Zölibat und Kindesmissbrauch

Der Jesuitenorden und (k)eine Distanzierung

Bistum Münster: Priestermobbing in Hamm-Bockum-Hövel

Niemand beschädigt diesen Orden derzeit so sehr wie einzelne Jesuiten

Bistum Basel: Einst verheiratet, jetzt bald Priester

Regina von Habsburg gestorben

Experte: Missbrauchszahlen bei Priestern unterdurchschnittlich

'Antirömische Neurose'

Jesuitenpater Mennekes entschuldigt sich für 'Hetz-Aussage'


21. November 2009, 20:26
'Nach dem Transzendenten forschen'














Artikel kommentieren
Tippfehler melden
Druckversion
Artikel versenden

  WEITERE ARTIKEL ZUM
  THEMA 'Kunst'

Regisseur Philip Gröning zum Künstlertreffen mit Benedikt XVI. - Von Burkhard Jürgens (KNA)

Vatikanstadt (kath.net/KNA)
Papst Benedikt XVI. traf am Samstag im Vatikan mit rund 260 Künstlern aus aller Welt zusammen. Der deutsche Regisseur und Filmemacher Philip Gröning war einer von ihnen. Der 50-Jährige, der 2005 mit dem Film «Die große Stille» über das Leben der Kartäuser für Aufsehen sorgte, äußerte sich in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Rom über die Begegnung.

KNA: Herr Gröning, wie war es beim Papst?

Gröning: Leider war die Akustik sehr schlecht, so dass wir von der Ansprache wenig verstanden haben. Ich hatte noch keine Zeit, die englische Übersetzung zu lesen. Als Grundbotschaft nehme ich mit, dass der Papst gesagt hat, die Kirche brauche die Künstler. Schön fand ich auch, was er über die Beziehung zwischen der Schönheit und dem Transzendenten gesagt hat.

KNA: Ist damit das Eis zwischen Kunst und Kirche gebrochen?

Gröning: Es war ein bisschen der Duktus dieser Veranstaltung, wir als zeitgenössische Künstler müssten uns von der Kirche aufgenommen fühlen. Das müssen wir gar nicht. Kirche und Kunst müssen aufeinander zugehen, und das hießt: von beiden Seiten. Das hat heute vielleicht begonnen.

Werbung


KNA: Erzbischof Gianfranco Ravasi als Präsident des Päpstlichen Kulturrats sprach von einem Dialog. Dafür war diese Begegnung wohl nicht der richtige Rahmen.

Gröning: Dass es eine monologische Veranstaltung würde, war klar. Das ergibt sich aus der Funktion des Papstes und aus der Menge der Teilnehmer. Der Dialog muss auf den Ebenen darunter beginnen - so wie Ravasi und ich ein bisschen miteinander gesprochen haben. Das Treffen wird Folgen haben. Bill Viola zum Beispiel stellt für die Saint Paul's Cathedral in London ein Altarkunstwerk als Videoinstallation her. Das sind Prozesse, die langsam beginnen. Der Papst kann das nur anstoßen. Wir Künstler und die Kirchenverantwortlichen vor Ort müssen es fortführen.

KNA: Ein Vortrag in der Sixtinischen Kapelle, Musik aus dem 16. Jahrhundert - war das ein gelungenes Setting für den Dialog mit der zeitgenössischen Kunst?

Gröning: Das Setting war großartig, ein Symbol für den jahrtausendealten Dialog zwischen Kunst und Kirche und für den gemeinsamen Ursprung von Kunst und Religion. Es war eine große Geste, uns alle dorthin einzuladen, um zu sagen: Die Kirche braucht Künstler, die nach dem Transzendenten forschen. Gerade die Fresken Michelangelos in der Sixtina stammen von jemandem, der in tiefen Konflikten steckte, und diese Konflikte machen die Tiefe seiner Kunst aus. Das muss der auch Ausgangspunkt für die Begegnung zwischen Kirche und Kunst sein: Gerade Künstler, die Konflikte mit der Kirche haben, können tiefgehende Werke schaffen.





(C) 2009 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

   

Lesermeinung

 fiat am 24.11.2009
Kirche und Kunst müssen aufeinander zugehen, und das hießt: von beiden Seiten. Das hat heute viellei
Die Kirche ist in und durch die Liebe und die Demut Christi immer wieder neu aufgerufen, den ersten Schritt neu zu machen - freilich ohne sich der Welt anzupassen. Und sie tut das auch, wie gerade unser Papst es uns zeigt und wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Nun dürfen wir erwarten, wie die Künstler reagieren.
 
 peter-70 am 22.11.2009
Solange Kunst ihr eigener Gott ist, wird sie nur nach ihrer Ehre suchen
"Künstler müssten uns von der Kirche aufgenommen fühlen. Das müssen wir gar nicht. "
Nein, in der Tat, niemand MUSS es. Die Kirche ist für jeden da, der WILL.

"Kirche und Kunst müssen aufeinander zugehen, und das hießt: von beiden Seiten. Das hat heute vielleicht begonnen."
Das ist es, die fehlende Ehrfurcht. Die Kirche hat den ersten Schritt längst getan, in Jesus Christus. Doch viele sind von ihrem eigenem Schein und dem Schein dessen wonach sie strben derart verblendet, dass sie das noch nicht bemerkt haben.
 
Gandalf am 21.11.2009
Ab sofort können kath.net-Artikel kommentiert werden!
Derzeit Probebetrieb!
 

Ihre Meinung

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikel müssen Sie sich bei bei kathLogin registrieren. Alle User von kathTube wurden bereits automatisch übernommen. Die Kommentare werden von Moderatoren überprüft und freigeschaltet.Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.




 

Werben auf kath.net  



kath.net auf Papier!
meist kommentierte Artikel

Warning: mysql_query(): Access denied for user 'wwwrun'@'localhost' (using password: NO) in /home/kathnet/public_html/_footer.php on line 72 Warning: mysql_query(): A link to the server could not be established in /home/kathnet/public_html/_footer.php on line 72

Error performing query: Access denied for user 'wwwrun'@'localhost' (using password: NO)