
Wien (kath.net)
Am vergangenen Dienstag fand in Wien ein großes Medjugorje-Friedensgebet im Wiener Stephansdom mit tausenden Menschen statt. An dem Treffen nahm auch der Wiener Kardinal Christoph Schönborn spontan teil.
Kath.Net dokumentiert die Worte von Kardinal Christoph Schönborn am 15. September 2009 im Wiener Stephansdom:
Gelobt sei Jesus Christus! In Ewigkeit Amen!
Gelobt sei der Name Mariens! In Ewigkeit Amen!
Es ist ein großes Geschenk, dass die Muttergottes allen ihren Kindern so nahe sein will! Sie hat es an so vielen Orten der Welt gezeigt. Und seit vielen, vielen Jahren zeigt sie es in einer ganz besonders nahen Weise in Medjugorje.
Wir dürfen dem Herrn dafür danken, dass Er durch Seine Mutter so viele Menschen in diesen nun fast schon 30 Jahren zur Liebe Gottes geführt, ihnen Seine Liebe gezeigt hat und dass so viele Menschen Heilung, Umkehr und Erneuerung gefunden haben. In der Beichte durften sie die Liebe zum Herrn in der Eucharistie und die Liebe zu Seiner Mutter durch Seine Mutter entdecken. Die Versöhnung in den Familien, die Heilung von Drogen, Süchten und Nöten sind ihre Anliegen. Es ist ein ganz großes Zeichen für unsere Zeit, dass Maria so konkret und so ganz nahe und einfach, sich um ihre Kinder sorgt und kümmert und bei ihnen ist.
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Wenn ich sehe, wie viele sie heute im Dom sind und wie lange sie schon beten – viel länger als ich, dann kann ich nur dem Herrn und Seiner Mutter von ganzem Herzen danken, und sie alle bitten, seien sie Zeugen, Zeugen Seiner Barmherzigkeit. Zeugen der Nähe der Gospa zu den Menschen.
Zeigen sie das, was sie hier und durch die Gnade von Medjugorje bekommen haben und immer wieder bekommen, zeigen sie es den anderen und geben sie es weiter. Das ist meine Bitte auch im Blick auf die große Diözesan –Mission. Was will die Diözesan – Mission? Sie will uns zur Freundschaft mit Jesus einladen. „Tut alles was er euch sagt!“, waren die Worte von Maria in Kana. „Tut alles was er euch sagt!“
So lade ich sie jetzt ein, dass wir Ihn, der wirklich wahrhaft in unserer Mitte in der Eucharistie gegenwärtig ist, anbeten, Ihn loben und Ihm danken, dass wir unsere Nöte zu Ihm bringen dürfen. Zu Ihm, der jeden von uns heilen und heil machen will. Danke auch denen, die diesen Abend gestaltet haben, die sich so dafür eingesetzt haben. Besonderer Dank gilt den Dommesnern. Spenden wir ihnen einen großen Applaus.
Wenden wir uns nun dem Herrn zu in der Anbetung.
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Foto: (c) Gebetsaktion Medjugorje |