
Graz (kath.net)
Der Grazer Bischof Egon Kapellari hat am Wochenende bei der dritten Vollversammlung des Diözesanrates im Bildungshaus Mariatrost Kritik am Windischgarstner Pfarrer Gerhard Wagner geübt wie die "Kleine-Zeitung" berichtet. Die Schatten dieses Vorfalls werden lange sein, mutmaßte Kapellari, der deutlich kritisierte: "Wagner hat Antworten gegeben, die für die Öffentlichkeit traumatisierend waren." Kapellari meinte, dass man über Homosexualität und auch über die Frage eines strafenden Gottes wohl über längere Zeit nicht reden könne.
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Zur Frage von künftigen Bischofsbestellungen meinte der Grazer Bischof dann: "Wir wünschen nicht, dass durch Basisbewegungen Listen erstellt werden, mit denen der Vatikan unter Druck gesetzt wird. Das System der Berufungen hat in den letzten Jahren erstaunlich wenige Konfliktfälle produziert." Zum "Hirtenwort" der österreichischen Bischöfe, in welchem Rom aufgeordert wurde, die Regeln der Bischofsbestellungen einzuhalten, meinte Kapellari noch, dass man damit dafür gesorgt habe, dass "derartige Vorkommnisse" nicht wieder eintreten. Der Grazer Bischof wird übrigens in weniger als 2 Jahren seinen Rücktritt einreichen.
Kathpedia: Egon Kapellari
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