
Wien (kath.net) Dietmar Fischer, Direktor von Human Life International (HLI) Österreich, spricht sich vehement für eine bürgerliche Koalition (ÖVP-FPÖ-BZÖ) nach den Nationalratswahlen in Österreich aus.
HLI ist weltweit die größte Lebensschutz-Organisation und auch die größte Pro-Life-Bewegung in Österreich. „Wir haben seit 1983 eine bürgerliche Mehrheit in Österreich, aber keine entsprechende Regierung“, begründet er das Anliegen in einer Aussendung.
Gerade in den Bundesländern, wo ÖVP-Funktionäre die eingetragene Partnerschaft Homosexueller am stärksten vertreten, habe die Partei die meisten Stimmen eingebüßt (Christopher Drexler in der Steiermark, Josef Pröll in Niederösterreich und Johannes Hahn in Wien).
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Die Österreichische Volkspartei hat bei der Parlamentswahl am Sonntag bundesweit im Vergleich zur letzten Wahl bislang 8,7 Prozent der Stimmen verloren, davon in der Steiermark 11,6 Prozent, in Niederösterreich 7,3 und in Wien 6,4 Prozent. Auf die Steiermark, Niederösterreich, Wien und Oberösterreich (wo Wilhelm Molterer die Landesliste anführte) entfielen insgesamt über 80 Prozent aller verlorenen ÖVP-Stimmen.
„Kein Wunder, dass gerade in diesen Bundesländern die rechten Bürgerparteien BZÖ und FPÖ überproportional Stimmen gewonnen haben, weil die christlichen Wähler das strikte Nein zur Homo-Ehe mit ihrer Stimme gewürdigt haben“, interpretiert Fischer das Ergebnis.
Indes hat der Parteivorstand der ÖVP am Montag Landwirtschaftsminister Josef Pröll zum neuen ÖVP-Obmann anstelle von Wilhelm Molterer bestimmt.
Foto: (c) Human Life International (Logo) |