
Augsburg (www.kath.net / IBA) „Seid Zeugen Eures Glaubens und antwortet jedem, der nicht an die Liebe glaubt: Die Liebe ist kein Pfaffengeschwätz, sie ist Jesus selbst, sie ist aus Fleisch und Blut.“ Das sagte der Augsburger Bischof Walter Mixa beim Diözesanen Weltjugendtag in Augsburg vor 900 Jugendlichen.
Der Bischof ermunterte die Teilnehmer am Diözesanen Weltjugendtag gemäß der Botschaft des Heiligen Vaters zum internationalen Weltjugendtag in Sydney vom 15. bis 20. Juli 2008: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein“ (Apg 1,8) sich niemals für ihren katholischen Glauben zu schämen.
Zur Begründung des Glaubens erklärte Bischof Mixa den Jugendlichen: „Es gibt drei Gründe, warum sich das Christentum nach der Auferstehung Jesu so schnell durchgesetzt hat: Erstens töten Christen keine Kinder, sie sind also auch gegen Abtreibung, zweitens betrachten Christen ihre Frauen als gleichberechtigte und gleichwertige Partner und drittens kümmern sich Christen wie Mutter Teresa in Indien um Menschen, die in der Gosse leben, die arm und krank sind.“
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Im Anschluss an den Glaubensimpuls in der Basilika St. Ulrich und Afra, der musikalisch untermalt wurde von der Jugend2000-Band mit dem Lied „Jesus, mein Retter“, beantwortete Bischof Mixa Fragen der Teilnehmer. Dabei ging es um private Fragen wie auch um Glaubensfragen. So gestand der Bischof, dass er den FC Augsburg wohl kenne, eigentlich aber kein wirklicher Fußballfan sei.
Auf die Frage, wie der Dialog zwischen Jugendlichen und der Amtskirche aussehen könne, antwortete der Bischof: „Es gibt nicht auf der einen Seite die Amtskirche und auf der anderen Seite Euch Jugendliche. Zwischen Euch und mir besteht kein Unterschied, wir alle sind die Kirche. Denn wir sind alle Christen und Kinder Gottes.“
In zwanzig Workshops sollten die jugendlichen Teilnehmer dann eine Vorstellung davon bekommen, wie sie selbst zu Zeugen ihres Glaubens und zu „Verbündeten der Kirche für eine bessere Welt“ (Bischof Mixa) werden können. Antworten auf Glaubensfragen gab den Teilnehmern Bischof Mixa in dem Workshop „Was sagen Sie dazu, Herr Bischof?“
Darin erklärte er, dass es keine weiblichen Priester geben könne, da Jesus selbst als Mann geboren sei und die Apostel, die ebenfalls Männer gewesen seien, zu seiner Nachfolge bestimmt habe. Auf die Frage, was denn am Himmel so toll sei, antwortete der Bischof, der Himmel sei vergleichbar mit einem Moment der totalen Glückseligkeit.
Das Lebenszentrum München informierte unter dem Titel „Keinen Bock auf Baby?!?“ über Möglichkeiten der Unterstützung werdender junger Eltern bei Konflikten. Unter dem Stichwort „Einmal um die halbe Welt“ gab es für die Teilnehmer aus der Diözese am Weltjugendtag in Sydney eine Vorstellung des Programms vor Ort und eine gemeinsame Einstimmung auf das Weltjugendtagsmotto.
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