
Wien (www.kath.net) Der Nikolaus ist gerettet. Die Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska hob das Hausverbot für den Nikolaus an Wiener Kindergärten wieder auf, nachdem zahlreiche Menschen gegen diese Entscheidung protestierten. Laska hatte argumentiert, das „Schema“ hinter dem Nikolaus sei „nicht zeitgemäß“.
Am Samstag hielt die Plattform „Rettet den Nikolaus“ auf der Schallaburg eine Kundgebung ab, um gegen das Hausverbot für Nikolaus an Wiener Kindergärten zu protestieren. Mit Erfolg: „Wir haben uns durchgesetzt! Laska macht einen Totalrückzieher“, freute sich Lukas Mandl, Landesobmann der Kinderwelt Niederösterreich und einer der Initiatoren der überparteilichen Plattform.
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Neben der Kinderwelt und hunderten Einzelpersonen gehörten Bildungs- und Heimatwerk, Familienbund, Jungschar der Diözese St. Pölten, katholischer Familienverband und katholische Männerbewegung sowie Kinder- und Jugendanwaltschaft zur spontan gegründeten Plattform.
Nachdem die Plattform ihre Aktivitäten gestartet hatte, meldeten sich innerhalb weniger Stunden hunderte Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage www.rettet-den-nikolaus.at an.
Laska habe einen „Totalrückzieher“ gemacht, freuen sich die Organisatoren. „Es gibt kein Nikolo-Verbot mehr“, habe die Vizebürgermeisterin wörtlich gesagt. Niederösterreichs Familien-Landesrätin Johanna Mikl-Leitner bezeichnete das Nikolaus-Verbot in Wien als „wahnwitzige Idee“.
Auch Diözesanbischof Klaus Küng besuchte die Kundgebung und erzählte den Kindern und Erwachsenen vom Leben des Heiligen Nikolaus, der „in schwerer Not Wohltaten geleistet hat und ein großer Kinderfreund war“. |