LOGIN


eingeloggt bleiben

neu registrieren
Passwort vergessen


+ version 4.2
  
Nachrichten Community Service

  NACHRICHTEN
     Aktuelles
     Österreich
     Deutschland
     Schweiz
     Weltkirche
     Chronik
     Jugend
     Spirituelles
     Buchtipp
     Interview


  SERVICE
     
     KATH.NET-CHAT
     kathTube
     Radio kathTube
     Kathpedia
     Newsletter
     Termine
     KATH.NET-Club
     Leserreisen 2010
     Werbebanner
     Newsticker
     kathShop


  INTERNATIONAL
     English
     Italiano
     Français
     Español
     Slovensky
     Hrvatski
     Português

     Nuntii latini


  SUCHE
     






Anderswo...

NORDBAYERISCHER KURIER - 5. 9 - Papst trifft möglicherweise doch Missbrauchs-Opfer

FOCUS ONLINE - 6. 9 - Steinigung - Verzweifelter Sohn wendet sich an den Papst

OÖN - 5.9 - Mailänder Erzbischof drängt auf Moscheebau

ORF - 4. 9 - Christliches Disneyland geplant

FAZ NET - 4. 9 - Schweiz will aktive Sterbhilfe - Exit-Ethiker präsentiert Zahlenspiele

BISTUM ESSEN - 4. 9 - Bischof Overbeck traf sich mit Homosexuellenvertretern

RADIO MARIA - 4. 9 - Radio Maria unschuldig von DVBT Abschaltung betroffen

Top Artikel der letzten 7 Tage

Ist Sarrazin ein Rassist oder Prophet?

Chiara war schön und 17 Jahre jung - Mit 18 starb sie an Knochenkrebs

Mediale Gerüchte rund um Erzbischof Marchetto

Deutschland: Katholiken kritisieren Bundesbank-Vorstand Sarrazin

Die 'wahren Verhältnisse'

Italien: Aufregung um Missionsversuch Gaddafis

Konsistorium im November?

Protestantischer Irrlehrer Nikolaus Schneider

Die metaphysische Schlacht – der gute Kampf

Knüppel einer neuen, innerkirchlichen Inquisition


15. Mai 2006, 19:43
'In dieses Christusgesicht können wir nun hineinschauen'














Artikel kommentieren
Tippfehler melden
Druckversion
Artikel versenden

  WEITERE ARTIKEL ZUM
  THEMA 'Manoppello'

Das Bestsellerbuch von Paul Badde über Manoppello erscheint im Juni in polnischer Sprache - KATH.NET-Exklusiv: Das Vorwort von Kardinal Joachim Meisner über Manoppello und das Göttliche Tuch.

Vatikan (www.kath.net)
Das inzwischen bestsellerverdächtige Buch "Das Göttliche Gesicht" von Paul Badde wird im Juni in polnischer Sprache mit einer Startauflage von 50.000 erscheinen. Für diese Ausgabe hat der Kölner Kardinal Joachim Meisner ein Vorwort über das Göttliche Tuch von Manoppello verfasst. KATH.NET dokumentiert exklusiv das Vorwort im Wortlaut:

Der polnische Primas, Stefan Kardinal Wyszynski, sagte im Oktober 1978 unmittelbar nach dem Konklave, dass Papst Johannes Paul II. nun von Christus die Aufgabe übernommen hat, die Kirche in das Jubiläumsjahr 2000 und damit in das neue Jahrhundert hinüber zu führen. Das hat der Heilige Vater - wie wir alle wissen - mit der Gnade Gottes großartig getan. Er war wie ein Mose, der das Volk Gottes sicher durch die Wüsten der Zeit in das Jubiläumsjahr und darüber hinaus geführt hat. Als das Jubiläum vorbei war, gab er uns in seinem Apostolischen Schreiben "Novo millennio ineunte" gleichsam das Kursbuch für den Weg der Kirche durch das neue Jahrhundert und das neue Jahrtausend in die Hand.

Das zweite Kapitel ist überschrieben: "Das Antlitz, das es zu betrachten gilt". Darin schreibt der Papst in der Nummer 16:
"Wir wollen Jesus sehen' (Joh 12,21). Diese Bitte wurde von einigen Griechen, die als Pilger zum Paschafest nach Jerusalem gekommen waren, an den Apostel Philippus gerichtet. In diesem Jubiläumsjahr ist sie auch uns geistig in den Ohren geklungen. Wie jene Pilger vor zweitausend Jahren, so bitten die Menschen unserer Zeit, wenn auch nicht immer bewusst, die heutigen Gläubigen, nicht nur von Christus zu ,reden', sondern ihnen Christus zu zeigen, ihn gleichsam ,sehen' zu lassen. Ist es etwa nicht Aufgabe der Kirche, das Licht Christi in jeder Epoche der Geschichte widerzuspiegeln, sein Antlitz auch vor den Generationen des neuen Jahrtausends erstrahlen zu lassen? Unser Zeugnis wäre jedoch unerträglich armselig, wenn wir nicht zuerst Betrachter seines Angesichtes wären. Das Große Jubiläum hat uns sicherlich geholfen, tiefer in diese Betrachtung hineinzufinden. Während wir nach Abschluss des Jubiläums den gewöhnlichen Weg wieder aufnehmen und dabei den Reichtum der in diesem ganz besonderen Jahr erlebten Erfahrungen im Herzen tragen, bleibt der Blick mehr denn je auf das Antlitz des Herrn gerichtet".

Werbung

Ist es nicht ein Zeichen der göttlichen Vorsehung, dass der Journalist Paul Badde wohl das älteste Abbild des Antlitzes Jesu wieder entdeckt und der Öffentlichkeit bekannt gemacht hat? Paul Badde macht deutlich, dass diese kostbare Reliquie des Herrn seit dem Neubau der Peterskirche verschollen war und nun in Manoppello, einem kleinen Ort in den Abruzzen, wieder gefunden worden ist.

Was diesen Fund so sensationell macht, ist, dass er sich deckt mit dem Turiner Leichentuch, d.h. das Antlitz von Manoppello und das Antlitz von Turin sind deckungsgleich. Nur handelt es sich in Manoppello um das Antlitz des österlichen Herrn und in Turin um das Antlitz Christi in der Passion.

Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden. Er hat ein menschliches Gesicht angenommen, und in dieses Christusgesicht können wir nun hineinschauen. Während es in Turin das Haupt voll Blut und Wunden ist, ist es in Manoppello das Gesicht des auferstandenen Herrn, das noch unter dem österlichen Glanz auf die Verwundungen der Passion hinweist, aber überstrahlt ist von der Verklärung des Ostergeschehens.

Unser Gott hat in Jesus Christus ein menschliches Gesicht angenommen. Es hat jemand gesagt: Man wird dem Gott bis ins Gesicht ähnlich, den man anschaut. Betendes Anschauen nennen wir auch Betrachten. Betrachten ist kein passiver Vorgang, sondern ein aktiver. Unser Gesicht gleicht sich dem Bild an, das wir im Gebet anschauen. Und in Manoppello ist uns ein gutes Anschauungsbild Christi gegeben. Er ist wirklich Mensch geworden. Seine menschliche Natur hat er nicht wie bei einem normalen Menschen: die Hälfte vom Vater, die Hälfte von der Mutter, sondern die menschliche Natur hat er allein von Maria. Und darum sieht er sicher auch seiner Mutter ähnlich. Wir werden im Antlitz Christi auch des Antlitzes seiner Mutter ansichtig, so wie Kinder auch das Gesicht ihrer Eltern sichtbar machen.

Es ist wirklich eine Gnade Gottes, dass uns im sechsten Jahr nach der Jahrtausendwende das Antlitz Christi, wohl die älteste Christusreliquie, geschenkt wurde, sodass wir das Bild Christi betrachten dürfen, um es dann für unsere Mitmenschen auf unserem Gesicht ansichtig werden zu lassen. Wir haben alle unser Gesicht im Original noch nie gesehen, immer nur im Spiegelbild. Im Original sehen es die Menschen, die mit uns zusammenleben, zusammenarbeiten und zusammenbeten. Darum sollten wir bei der Morgentoilette nicht nur darauf achten, dass unser Kopf in Ordnung ist, sondern dass auch unser Gesicht in Ordnung ist, denn es ist gleichsam das Schaufenster unseres Herzens. Da wir als Ebenbilder Gottes erschaffen sind, haben wir die Fähigkeit, das Bild Christi abzubilden, sodass nun auch auf unserem Gesicht das Antlitz Jesu sichtbar wird.

Beim letzten Konsistorium im März dieses Jahres sagte mir ein alter emeritierter Kardinal: "Wenn Jesus 79 Jahre alt geworden wäre, hätte er sicher so ausgeschaut wie unser Papst Benedikt XVI." Ich glaube, damit hat er das Geheimnis dieses Papstes, aber auch das Geheimnis von Papst Johannes Paul II. getroffen: dass sie in ihrem Gesicht und in ihrer ganzen Persönlichkeit ein Widerstrahl des liebenswürdigen Antlitzes Christi sind.

Der Journalist Paul Badde schildert uns spannend wie ein "Sakralkrimi" die Wiederentdeckung des heiligen Tuches mit dem Jesusantlitz. Wir sind ihm dafür überaus dankbar. Er nimmt uns in seinem Buch "Das Göttliche Gesicht" mit auf die Entdeckungsreise und lässt uns dann auch zu glücklichen Entdeckern werden, sodass wir sagen können: "Wir haben seine Herrlichkeit gesehen" (Joh 1,14).

Köln, im Mai 2006

+ Joachim Kardinal Meisner
Erzbischof von Köln

Der Buchtipp: Das Göttliche Gesicht - Ein Bestseller von Paul Badde

KATHPEDIA: Manoppello - Das Antlitz Christi

   

Lesermeinung

Ihre Meinung

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikel müssen Sie sich bei bei kathLogin registrieren. Alle User von kathTube wurden bereits automatisch übernommen. Die Kommentare werden von Moderatoren überprüft und freigeschaltet.Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.




Werben auf kath.net  



Helfen Sie kath.net mit Ihrer
Spende!

kath.net auf Papier!
meist kommentierte Artikel

Deutschland: Katholiken kritisieren Bundesbank-Vorstand Sarrazin (79)

Ist Sarrazin ein Rassist oder Prophet? (71)

Kirchen zu Hawking: Physik kann keine letzte Erklärung liefern (57)

100 Jahre 'Antimodernisteneid' - Ein großes Glaubensbekenntnis (40)

Italien: Aufregung um Missionsversuch Gaddafis (38)

Die Kehrseite der mangelnden Integrationsbereitschaft (32)

Konsistorium im November? (28)

Protestantischer Irrlehrer Nikolaus Schneider (28)

Angriff auf Ratzinger (27)

Hütet euch vor Menschen, denen nichts mehr heilig ist! (24)


© kath.net 2000 - 2010    |    Impressum