
Regensburg (www.kath.net / pdr) Der Regensburger Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller hat den Roman „Sakrileg“ als „Blendwerk“ und „Werk einer Volksverdummung und genialen Vermarktung“ bezeichnet. In einer Predigt am Sonntag in Pressath kritisierte der Bischof, dass von mancher Seite die Glaubwürdigkeit der Evangelien angezweifelt werde.
„Derzeit geistert ein Kriminalroman durch die Gegend“, sagte der Bischof mit Blick auf den Roman „Sakrileg“ und den gleichnamigen Film, der demnächst in den deutschen Kinos anlaufen wird. Dies sei allerdings nichts anderes als ein „Blendwerk“ sowie das „Werk einer Volksverdummung und genialen Vermarktung“.
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Es sei heute wichtiger denn je, an das zu glauben, was Gott sagt, und nicht an das, was selbst ernannte „Rationalisten“ von sich geben. „Was bekommen wir, wenn wir uns vom Glauben und von Gott trennen?“, fragte der Bischof und gab auch gleich die Antwort: Tod, Lüge, Ausweglosigkeit. Die Christen dürften sich nichts vormachen lassen und nicht glauben, dass alles allein deshalb wahr ist, weil es in der Zeitung und in einem Buch steht oder als Film angeschaut werden kann.
Eine Antwort gab der Bischof auch auf die Frage, wie die „Auferstehung des Fleisches“ möglich sei. Es sei der Geist Gottes, der das Leben schaffe, und dieser sei stärker als der Tod, sagte Müller: „Der Leib des Auferstandenen ist identisch mit dem vorherigen Leib Jesu.“ Bei der Auferstehung handle es sich folglich nicht nur um ein Symbol oder um ein bloßes Zeichen. „Das ist realistisch: Gott hat den Menschen geschaffen aus Fleisch und Blut, das wird deshalb in das Auferstehungsgeschehen eingebunden“, folgerte der Bischof.
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